Schwabenring fünf Monate gesperrt: So wirken sich die Bauarbeiten auf den Verkehr aus Ursula Koch Minden. Die Fahrbahnerneuerung an der Birne hat in diesem Sommer einige Wochen lang für Verdruss bei Autofahrern und Anwohnern gesorgt. Die Erneuerung der Fahrbahn hatte die Hauptverkehrsader in die Stadt lahm gelegt. Ab dem 27. September wird nun der Schwabenring zwischen der Kuhlenstraße und dem Piwittskamp für den Verkehr gesperrt. Damit ist erneut eine wichtige Verkehrsachse betroffen. Die empfohlene Umleitung ist ähnlich weiträumig, wie im Fall der Birne und dürfte damit ebenfalls dafür sorgen, dass Autofahrer geneigt sind, sich einen kürzeren Weg zu suchen. Im Fall des Schwabenrings ist es auch nicht mit wenigen Wochen getan: Die Bauarbeiten sollen bis zum 25. Februar dauern, also ganze fünf Monate. Der Bereich kann auch von Fußgängern und Fahrradfahrern nicht genutzt werden. Der Grund für die Sperrung sind nach Mitteilung der Stadt Kanalbauarbeiten. Dort soll ein Regenrückhaltebecken und ein Retentionsbodenfilter entstehen. Der Filter dient dazu, das Niederschlagswasser von der Straße und dem umliegenden Gelände zu reinigen, bevor es in die Bastau gelangt. Damit soll nicht nur die Gewässerqualität verbessert, sondern auch der Zufluss gesteuert werden. Die Kosten kalkuliert die Stadt auf 1,1 Millionen Euro. Sie hatte die Maßnahmen im Juni im Betriebsausschuss vorgestellt. Wie Pressesprecherin Katharina Heß mitteilt, habe sich die Bauzeit wegen Lieferverzögerungen verlängert. Das mache Baumaßnahmen derzeit schwer kalkulierbar. Die Sperrung der Strecke lasse sich nicht vermeiden. Die ausgeschilderte Umleitung führt den Verkehr über die Kuhlenstraße und die Wettinerallee auf die Lübbecker Straße. Von der Wettinerallee sind die Nebenstraßen erreichbar.

Schwabenring fünf Monate gesperrt: So wirken sich die Bauarbeiten auf den Verkehr aus

Bauarbeiten auf dem Schwabenring sorgen für Einschränkungen. © MT-Archiv

Minden. Die Fahrbahnerneuerung an der Birne hat in diesem Sommer einige Wochen lang für Verdruss bei Autofahrern und Anwohnern gesorgt. Die Erneuerung der Fahrbahn hatte die Hauptverkehrsader in die Stadt lahm gelegt. Ab dem 27. September wird nun der Schwabenring zwischen der Kuhlenstraße und dem Piwittskamp für den Verkehr gesperrt. Damit ist erneut eine wichtige Verkehrsachse betroffen. Die empfohlene Umleitung ist ähnlich weiträumig, wie im Fall der Birne und dürfte damit ebenfalls dafür sorgen, dass Autofahrer geneigt sind, sich einen kürzeren Weg zu suchen.

Im Fall des Schwabenrings ist es auch nicht mit wenigen Wochen getan: Die Bauarbeiten sollen bis zum 25. Februar dauern, also ganze fünf Monate. Der Bereich kann auch von Fußgängern und Fahrradfahrern nicht genutzt werden.

Der Grund für die Sperrung sind nach Mitteilung der Stadt Kanalbauarbeiten. Dort soll ein Regenrückhaltebecken und ein Retentionsbodenfilter entstehen. Der Filter dient dazu, das Niederschlagswasser von der Straße und dem umliegenden Gelände zu reinigen, bevor es in die Bastau gelangt. Damit soll nicht nur die Gewässerqualität verbessert, sondern auch der Zufluss gesteuert werden. Die Kosten kalkuliert die Stadt auf 1,1 Millionen Euro. Sie hatte die Maßnahmen im Juni im Betriebsausschuss vorgestellt. Wie Pressesprecherin Katharina Heß mitteilt, habe sich die Bauzeit wegen Lieferverzögerungen verlängert. Das mache Baumaßnahmen derzeit schwer kalkulierbar. Die Sperrung der Strecke lasse sich nicht vermeiden.


Die ausgeschilderte Umleitung führt den Verkehr über die Kuhlenstraße und die Wettinerallee auf die Lübbecker Straße. Von der Wettinerallee sind die Nebenstraßen erreichbar.

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