Schritt für Schritt: Kreis arbeitet an einem umfangreichen Mobilitätskonzept Sebastian Radermacher Minden. Der Kreis Minden-Lübbecke hat das Erstellen eines umfangreichen Mobilitätskonzeptes auf den Weg gebracht. Erste Abstimmungen in den Fachämtern der Kreisverwaltung seien mittlerweile erfolgt, berichtete Oliver Gubela, Leiter des Amtes für Wirtschaftsförderung und Kreisentwicklung, im jüngsten Ausschuss für Strukturförderung. Damit sei bei diesem Großprojekt ein erster Schritt getan. In dem Mobilitätskonzept geht es um Ideen, wie der ÖPNV im Mühlenkreis attraktiver werden kann. Es geht auch um Analysen, wie hoch der Bedarf überhaupt ist sowie um Erkenntnisse, wo die größten Schwachstellen liegen. CDU und Grüne hatten eine solches Konzept gefordert, um in Zukunft die Mobilität auch derjenigen Menschen sicherzustellen, die über kein eigenes Auto verfügen. Außerdem möchten die Kooperationspartner im Kreistag klimafreundliche und ressourcenschonende Formen der Fortbewegung fördern. Die Politik hatte im Mai die Verwaltung beauftragt, ein Mobilitätskonzept zu erarbeiten und gleichzeitig nach möglichen Fördermitteln dafür Ausschau zu halten. Die Städte und Gemeinden sowie die kommunalen Verkehrsorganisationen sollen in den Prozess einbezogen werden, machte Gubela im jüngsten Fachausschuss noch einmal deutlich. Für den Beginn des kommenden Jahres seien verschiedene Workshops vorgesehen, zum Beispiel mit Vertretern von Kreis und Kommunen, mit der Politik sowie mit Interessenverbänden. Anschließend werde die Verwaltung einen Entwurf zur Beantragung von Fördermitteln beim Land erarbeiten und der Politik vorlegen – ein Beschluss könnte nach jetziger Planung im April/Mai 2022 erfolgen, im Juni könnte dann der Fördermittelantrag ans Land geschickt werden, sagte Gubela zum weiteren Vorgehen. In seinem Sachstandsbericht wurde deutlich, dass vor den Beteiligten noch ein langer Weg liegt, bis das Konzept zur vernetzten Mobilität in Minden-Lübbecke fertig ist. „Das ist richtig viel Arbeit für die kommenden zwei, drei Jahre“, betonte Gubela. Das Thema in dieser Tiefe anzugehen, sei extrem wichtig, dies sei aber „nicht mal eben“ zu machen, verdeutlichte er.

Schritt für Schritt: Kreis arbeitet an einem umfangreichen Mobilitätskonzept

Wie kann der ÖPNV attraktiver werden? Das ist eine der Kernfragen im neuen Mobilitätskonzept. MT-Archivfoto: Lehn © Lehn Alexander

Minden. Der Kreis Minden-Lübbecke hat das Erstellen eines umfangreichen Mobilitätskonzeptes auf den Weg gebracht. Erste Abstimmungen in den Fachämtern der Kreisverwaltung seien mittlerweile erfolgt, berichtete Oliver Gubela, Leiter des Amtes für Wirtschaftsförderung und Kreisentwicklung, im jüngsten Ausschuss für Strukturförderung. Damit sei bei diesem Großprojekt ein erster Schritt getan.

In dem Mobilitätskonzept geht es um Ideen, wie der ÖPNV im Mühlenkreis attraktiver werden kann. Es geht auch um Analysen, wie hoch der Bedarf überhaupt ist sowie um Erkenntnisse, wo die größten Schwachstellen liegen. CDU und Grüne hatten eine solches Konzept gefordert, um in Zukunft die Mobilität auch derjenigen Menschen sicherzustellen, die über kein eigenes Auto verfügen. Außerdem möchten die Kooperationspartner im Kreistag klimafreundliche und ressourcenschonende Formen der Fortbewegung fördern.

Die Politik hatte im Mai die Verwaltung beauftragt, ein Mobilitätskonzept zu erarbeiten und gleichzeitig nach möglichen Fördermitteln dafür Ausschau zu halten. Die Städte und Gemeinden sowie die kommunalen Verkehrsorganisationen sollen in den Prozess einbezogen werden, machte Gubela im jüngsten Fachausschuss noch einmal deutlich. Für den Beginn des kommenden Jahres seien verschiedene Workshops vorgesehen, zum Beispiel mit Vertretern von Kreis und Kommunen, mit der Politik sowie mit Interessenverbänden.

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Patrick Schwemmling

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Anschließend werde die Verwaltung einen Entwurf zur Beantragung von Fördermitteln beim Land erarbeiten und der Politik vorlegen – ein Beschluss könnte nach jetziger Planung im April/Mai 2022 erfolgen, im Juni könnte dann der Fördermittelantrag ans Land geschickt werden, sagte Gubela zum weiteren Vorgehen.

In seinem Sachstandsbericht wurde deutlich, dass vor den Beteiligten noch ein langer Weg liegt, bis das Konzept zur vernetzten Mobilität in Minden-Lübbecke fertig ist. „Das ist richtig viel Arbeit für die kommenden zwei, drei Jahre“, betonte Gubela. Das Thema in dieser Tiefe anzugehen, sei extrem wichtig, dies sei aber „nicht mal eben“ zu machen, verdeutlichte er.

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