„Schluss mit Werbung auf Pappen“: 100 Laternenmasten in Minden erhalten Alu-Rahmen für Reklame Minden (mt). Werbung gehört in Minden zum Stadtbild dazu. Bereits seit 1949 gibt es Verträge über die Nutzung städtischer Verkehrsflächen zu Werbezwecken. Alle zehn bis 15 Jahre schreibt die Stadt die Verträge für die Außenwerbung neu aus. Zuletzt hatte die Politik im Juni 2021 dafür einen einstimmigen Beschluss gefasst. Die Neuausschreibung nutzte der Fachbereich Städtebau und Feuerschutz dazu, die Außenwerbeverträge an die aktuelle Marktsituation anzupassen und ein moderneres Werbekonzept zu erstellen, teilt die Stadt Minden mit. Es wurden insgesamt vier Lose ausgeschrieben. Erstes Ergebnis: Die Werbung an Laternenmasten ist seit dem 1. Januar vertraglich neu geregelt. Den Zuschlag für die Veranstaltungs- und Hinweiswerbung erhielt die Firma Städtewerbung Schnelle GmbH aus Büren. Ab sofort werden laut Stadt an Laternenmasten zunächst 100 Alu-Rahmen im DIN-A1-Format befestigt, so dass sowohl für Veranstaltungen als auch für dauerhafte Hinweiswerbung ein geeignetes Medium zur Verfügung stehe. „Das heißt, mit Werbung auf Pappen ist nun Schluss – dies war schon seit Längerem ein Wunsch der Stadtpolitik“, verdeutlicht Lars Bursian, Beigeordneter für Städtebau und Klimaschutz. Sind die Rahmen nicht vermietet, kann die Stadt sie für eigene Veranstaltungen oder Werbung nutzen. Ziel sei es, durch die neuen Konzessionsverträge den Erfordernissen und Zielen in den Bereichen Stadtbild, Sauberkeit und Effizienz gerecht zu werden sowie die nachhaltig „bestmögliche Gegenleistung“ in Form von Pachteinnahmen zu erhalten, heißt es in der Mitteilung. Gleichzeitig werde ein „attraktives Kontingent für städtische Eigen- und Kulturwerbung“ vertraglich festgelegt. Unerlaubte Werbung wurde bisher nicht entfernt, was stellenweise zur Beeinträchtigung des Stadtbildes führte. Die Beseitigung erfolgt nun über den neuen Vertragspartner. Ein weiterer Bestandteil der gesamten Ausschreibung ist die Erneuerung von Buswartehallen und die Errichtung von Großflächen und „City-Star-Anlagen“ – analog und digital. Dazu werde die Stadt noch gesondert berichten, so Bursian. Bis Ende 2021 hatte eine Firma aus Düsseldorf mehr als 15 Jahre lang kommerzielle Werbung in Buswartehallen, auf Werbetafeln oder auch Litfaßsäulen vermarktet. Die Veranstaltungs- und Hinweiswerbung war bislang kein Vertragsbestandteil, sondern wurde durch die Ordnungsbehörde genehmigt.

„Schluss mit Werbung auf Pappen“: 100 Laternenmasten in Minden erhalten Alu-Rahmen für Reklame

Die Stadt Minden hat ein neues Werbekonzept erstellt. MT-Foto: Lehn © x

Minden (mt). Werbung gehört in Minden zum Stadtbild dazu. Bereits seit 1949 gibt es Verträge über die Nutzung städtischer Verkehrsflächen zu Werbezwecken. Alle zehn bis 15 Jahre schreibt die Stadt die Verträge für die Außenwerbung neu aus. Zuletzt hatte die Politik im Juni 2021 dafür einen einstimmigen Beschluss gefasst.

Die Neuausschreibung nutzte der Fachbereich Städtebau und Feuerschutz dazu, die Außenwerbeverträge an die aktuelle Marktsituation anzupassen und ein moderneres Werbekonzept zu erstellen, teilt die Stadt Minden mit. Es wurden insgesamt vier Lose ausgeschrieben. Erstes Ergebnis: Die Werbung an Laternenmasten ist seit dem 1. Januar vertraglich neu geregelt.

Den Zuschlag für die Veranstaltungs- und Hinweiswerbung erhielt die Firma Städtewerbung Schnelle GmbH aus Büren. Ab sofort werden laut Stadt an Laternenmasten zunächst 100 Alu-Rahmen im DIN-A1-Format befestigt, so dass sowohl für Veranstaltungen als auch für dauerhafte Hinweiswerbung ein geeignetes Medium zur Verfügung stehe. „Das heißt, mit Werbung auf Pappen ist nun Schluss – dies war schon seit Längerem ein Wunsch der Stadtpolitik“, verdeutlicht Lars Bursian, Beigeordneter für Städtebau und Klimaschutz. Sind die Rahmen nicht vermietet, kann die Stadt sie für eigene Veranstaltungen oder Werbung nutzen.


Ziel sei es, durch die neuen Konzessionsverträge den Erfordernissen und Zielen in den Bereichen Stadtbild, Sauberkeit und Effizienz gerecht zu werden sowie die nachhaltig „bestmögliche Gegenleistung“ in Form von Pachteinnahmen zu erhalten, heißt es in der Mitteilung. Gleichzeitig werde ein „attraktives Kontingent für städtische Eigen- und Kulturwerbung“ vertraglich festgelegt. Unerlaubte Werbung wurde bisher nicht entfernt, was stellenweise zur Beeinträchtigung des Stadtbildes führte. Die Beseitigung erfolgt nun über den neuen Vertragspartner.

Ein weiterer Bestandteil der gesamten Ausschreibung ist die Erneuerung von Buswartehallen und die Errichtung von Großflächen und „City-Star-Anlagen“ – analog und digital. Dazu werde die Stadt noch gesondert berichten, so Bursian.

Bis Ende 2021 hatte eine Firma aus Düsseldorf mehr als 15 Jahre lang kommerzielle Werbung in Buswartehallen, auf Werbetafeln oder auch Litfaßsäulen vermarktet. Die Veranstaltungs- und Hinweiswerbung war bislang kein Vertragsbestandteil, sondern wurde durch die Ordnungsbehörde genehmigt.

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