Richtungswechsel: Die Birne ist jetzt stadtauswärts gesperrt - so lief der erste Tag Christine Riechmann,Lea Oetjen Minden. Augenscheinlich irritiert waren die wenigen Autofahrer, die sich am späteren Mittwochvormittag in die Birne verirrt hatten. Dort war für ein paar Stunden vorübergehend freie Fahrt – sowohl stadteinwärts als auch stadtauswärts. Da der erste Bauabschnitt fertiggestellt ist, kann der Verkehr vom Weserauentunnel Richtung Stadt seit gestern wieder fließen. „Da wir aber erst die eine Baustelle komplett abbauen mussten, bevor wir die nächste aufbauen konnten, waren vorübergehend beide Strecken befahrbar“, erklärt Florian Farwick, Projektleiter bei Straßen NRW. Am frühen Morgen meldeten Autofahrer noch, dass die Strecke stadteinwärts, wie ursprünglich angekündigt, noch nicht wieder frei gegeben war. Ab etwa 15 Uhr war dann die Fahrbahn stadtauswärts Richtung Weserauentunnel gesperrt. Die Umleitung für den Fernverkehr wird über die Lübbecker Straße, Zechenstraße und weiter über den Straßenzug der L876 Bergkirchener Straße, Barkhauser Straße, Kreisstraße, Porta Straße ausgewiesen. Um den Verkehr auf der L876 und der B65, Lübbecker Straße in den jeweiligen Kreuzungen mit der Zechenstraße geordneter fließen zu lassen, werden dort Baustellenampeln aufgestellt. Der Radverkehr kann weiter entlang und unter der Birne fahren. Wer der offiziellen Umleitung folgt, muss allerdings einiges an Zeit in Kauf nehmen. MT-Praktikant Luka Rohrbach hat bereits beim ersten Bauabschnitt den Test gemacht und ausprobiert, wie lange er zur besten Feierabendzeit zwischen 15.30 und 16.30 Uhr vom Weserauentunnel bis zur Bäckerei Bertermann an der Ringstraße braucht: 22 statt vier Minuten. Und auch gestern war der Praktikant fast 23 Minuten in der entgegengesetzten Richtung unterwegs. Besonders im Bereich Dützen und kurz davor habe sich der Verkehr gestaut und die Autofahrer hätten gedrängelt. „Das war schon voll.“ Viele Autofahrer seien wohl auf die neue Verkehrsführung nicht vorbereitet gewesen. Ansonsten sei die Fahrt aber recht ruhig und unkompliziert gewesen. Auch aus Sicht der Polizei ist der Übergang zwischen den Bauabschnitten reibungslos verlaufen. Den Beamten haben „keine außergewöhnlichen Verkehrsprobleme“ festgestellt, wie Pressesprecher Nils Schröder eine MT-Anfrage beantwortet. Nichtsdestotrotz empfehlt die Leitstelle allen Verkehrsteilnehmern, die Birne weiträumig zu umfahren. Laut Schröder lief auch die bisherige Sperrung schon größtenteils ohne Probleme. „Gleichwohl kam es erwartungsgemäß zu Verkehrsbeeinträchtigungen auf den Umleitungsstrecken und Nebenstraßen“, sagt der Pressesprecher. Aus diesem Grund werden die Beamten auch weiterhin die Umleitungen überwachen und die durchfahrtsbeschränkten Straßen nach personellen Möglichkeiten kontrollieren, betont Schröder. Laut Florian Farwick liegen die Bauarbeiten genau im Zeitplan. „Der erste Abschnitt lief reibungslos“, so der Projektleiter. Das liege vor allem daran, dass das Wetter mitgespielt habe. Langanhaltender starker Regen hätte die Maßnahmen verzögert. Grund für die Sanierungsarbeiten ist neben den Schäden an der Fahrbahn unter anderem auch die mangelnde Griffigkeit der Asphaltdeckschicht. Im Bereich der Birne ist es immer wieder zu Unfällen gekommen. Der neue Asphalt und die Anpassung der Verkehrsführung sollen mit der notwendigen Sanierung nun Abhilfe schaffen.

Richtungswechsel: Die Birne ist jetzt stadtauswärts gesperrt - so lief der erste Tag

Freie Fahrt Richtung Stadt: Die Strecke vom Weserauentunnel kommend ist seit gestern wieder freigegeben. Nun ist die entgegengesetzte Fahrbahn gesperrt. MT-Foto: Alex Lehn © lehn

Minden. Augenscheinlich irritiert waren die wenigen Autofahrer, die sich am späteren Mittwochvormittag in die Birne verirrt hatten. Dort war für ein paar Stunden vorübergehend freie Fahrt – sowohl stadteinwärts als auch stadtauswärts. Da der erste Bauabschnitt fertiggestellt ist, kann der Verkehr vom Weserauentunnel Richtung Stadt seit gestern wieder fließen. „Da wir aber erst die eine Baustelle komplett abbauen mussten, bevor wir die nächste aufbauen konnten, waren vorübergehend beide Strecken befahrbar“, erklärt Florian Farwick, Projektleiter bei Straßen NRW.

Am frühen Morgen meldeten Autofahrer noch, dass die Strecke stadteinwärts, wie ursprünglich angekündigt, noch nicht wieder frei gegeben war.

Ab etwa 15 Uhr war dann die Fahrbahn stadtauswärts Richtung Weserauentunnel gesperrt. Die Umleitung für den Fernverkehr wird über die Lübbecker Straße, Zechenstraße und weiter über den Straßenzug der L876 Bergkirchener Straße, Barkhauser Straße, Kreisstraße, Porta Straße ausgewiesen. Um den Verkehr auf der L876 und der B65, Lübbecker Straße in den jeweiligen Kreuzungen mit der Zechenstraße geordneter fließen zu lassen, werden dort Baustellenampeln aufgestellt. Der Radverkehr kann weiter entlang und unter der Birne fahren.

Malina Reckordt

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Wer der offiziellen Umleitung folgt, muss allerdings einiges an Zeit in Kauf nehmen. MT-Praktikant Luka Rohrbach hat bereits beim ersten Bauabschnitt den Test gemacht und ausprobiert, wie lange er zur besten Feierabendzeit zwischen 15.30 und 16.30 Uhr vom Weserauentunnel bis zur Bäckerei Bertermann an der Ringstraße braucht: 22 statt vier Minuten. Und auch gestern war der Praktikant fast 23 Minuten in der entgegengesetzten Richtung unterwegs. Besonders im Bereich Dützen und kurz davor habe sich der Verkehr gestaut und die Autofahrer hätten gedrängelt. „Das war schon voll.“ Viele Autofahrer seien wohl auf die neue Verkehrsführung nicht vorbereitet gewesen. Ansonsten sei die Fahrt aber recht ruhig und unkompliziert gewesen.

Auch aus Sicht der Polizei ist der Übergang zwischen den Bauabschnitten reibungslos verlaufen. Den Beamten haben „keine außergewöhnlichen Verkehrsprobleme“ festgestellt, wie Pressesprecher Nils Schröder eine MT-Anfrage beantwortet. Nichtsdestotrotz empfehlt die Leitstelle allen Verkehrsteilnehmern, die Birne weiträumig zu umfahren.

Laut Schröder lief auch die bisherige Sperrung schon größtenteils ohne Probleme. „Gleichwohl kam es erwartungsgemäß zu Verkehrsbeeinträchtigungen auf den Umleitungsstrecken und Nebenstraßen“, sagt der Pressesprecher. Aus diesem Grund werden die Beamten auch weiterhin die Umleitungen überwachen und die durchfahrtsbeschränkten Straßen nach personellen Möglichkeiten kontrollieren, betont Schröder.

Laut Florian Farwick liegen die Bauarbeiten genau im Zeitplan. „Der erste Abschnitt lief reibungslos“, so der Projektleiter. Das liege vor allem daran, dass das Wetter mitgespielt habe. Langanhaltender starker Regen hätte die Maßnahmen verzögert.

Grund für die Sanierungsarbeiten ist neben den Schäden an der Fahrbahn unter anderem auch die mangelnde Griffigkeit der Asphaltdeckschicht. Im Bereich der Birne ist es immer wieder zu Unfällen gekommen. Der neue Asphalt und die Anpassung der Verkehrsführung sollen mit der notwendigen Sanierung nun Abhilfe schaffen.

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