„Rail Campus OWL“ erhält 20 Millionen Euro vom Bund Minden/Berlin (mt/jhr). Der geplante "Rail Campus OWL" in Minden wird vom Bund mit 20 Millionen Euro gefördert. Wie der Minden-Lübbecker Bundestagsabgeordnete Achim Post mitteilt, ist das Geld für den Aufbau der Infrastruktur gedacht. Das hat der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages am Donnerstag dieser Woche beschlossen. Unter dem Oberbegriff „Rail Campus OWL“ planen Hochschulen, Bahn und Wirtschaft in Minden einen neuen, bundesweit einzigartigen Standort für Forschung und Entwicklung. Hier soll ein Innovationsökosystem für die zukünftigen Herausforderungen des Systems Bahn am Standort Minden realisiert werden. Der heimische Abgeordnete Achim Post (SPD): „Der „Rail Campus“ hat das Zeug, ein herausragendes Forschungs- und Entwicklungs-, aber auch Lehr- und Bildungsprojekt zu werden. Deshalb freue ich mich über die Entscheidung des Haushaltsausschusses, dieses Projekt mit Bundesmitteln zu unterstützen. Minden ist einfach der perfekte Standort für den „Rail Campus“.“ Geforscht werden soll am zukünftigen „Rail Campus“ etwa an Themenfeldern wie autonomen Bahnsystemen, vorausschauender Wartung von Waggons und Strecken, vernetzter Transportlogistik und der Bahn der Zukunft im Allgemeinen. Kleine und mittlere Unternehmen sowie weitere Institutionen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Öffentlichkeit sollen hier zukünftig einmalige Infrastrukturen und Kooperationsmöglichkeiten zur Gestaltung innovativer Bahntechnologie-Projekte in Forschung und Produktentwicklung erhalten. Der Fokus des „Rail Campus OWL“ liegt dabei auf anwendungsorientierten Themenfeldern, für die Ansätze unmittelbar vor Ort erprobt und auf Betriebsfähigkeit hin geprüft werden. Dr. Lars Müller (DB Systemtechnik/ „Rail Campus“): „Wir sind hoch erfreut über die Berücksichtigung des „Rail Campus OWL“ im Bundeshaushalt. Das Engagement der Hochschulen OWL, der lokalen Politik, unseres MdB Achim Post und der Deutschen Bahn zeigt, wie ein übergeordnetes Ziel, die Steigerung der Attraktivität des Verkehrsträgers Schiene, lokal umgesetzt werden kann. Durch den „Rail Campus“ werden Ausbildungs- und Arbeitsplätze geschaffen, Nachwuchskräfte gefördert und Innovationen aus der Industrie schneller „auf die Schiene gebracht“.“ Der „Rail Campus“ ist ein positives Signal für die Entwicklung des Stadtbezirkes rech-tes Weserufer. Hier wird in den kommenden Jahren mit dem Integriertem städtebauli-chen Entwicklungskonzept (ISEK) eine ganzheitliche Zukunftsperspektive vorgedacht und dann auch Stück für Stück umgesetzt. Junge, gut ausgebildete und motivierte Menschen nach Ostwestfalen zu holen und ihnen am Standort Minden ein breit auf-gestelltes Studienangebot zu bieten, sichert den wissenschaftlichen Nachwuchs. „Im Zusammenspiel mit unseren lokalen Wirtschaftsunternehmen entstehen in Minden neue Kooperationen, die Lehre und zukunftsweisendes Technologie Know-how zu-sammenbringen“, unterstreicht Bürgermeister Michael Jäcke. Die Föderung aus Berlin zeigt, dass Minden in den richtigen Bereich investiert hat – auf der Schiene liegt die Zukunft und daran arbeiten wir in den nächsten Jahren intensiv weiter.

„Rail Campus OWL“ erhält 20 Millionen Euro vom Bund

Schon heute wird in Minden rund um die Bahn geforscht - hier an einem Regionalzug in der Klimakammer der DB in Minden. MT-Archivfoto: Jan Henning Rogge © jhrogge

Minden/Berlin (mt/jhr). Der geplante "Rail Campus OWL" in Minden wird vom Bund mit 20 Millionen Euro gefördert. Wie der Minden-Lübbecker Bundestagsabgeordnete Achim Post mitteilt, ist das Geld für den Aufbau der Infrastruktur gedacht. Das hat der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages am Donnerstag dieser Woche beschlossen.

Unter dem Oberbegriff „Rail Campus OWL“ planen Hochschulen, Bahn und Wirtschaft in Minden einen neuen, bundesweit einzigartigen Standort für Forschung und Entwicklung. Hier soll ein Innovationsökosystem für die zukünftigen Herausforderungen des Systems Bahn am Standort Minden realisiert werden.

Der heimische Abgeordnete Achim Post (SPD): „Der „Rail Campus“ hat das Zeug, ein herausragendes Forschungs- und Entwicklungs-, aber auch Lehr- und Bildungsprojekt zu werden. Deshalb freue ich mich über die Entscheidung des Haushaltsausschusses, dieses Projekt mit Bundesmitteln zu unterstützen. Minden ist einfach der perfekte Standort für den „Rail Campus“.“

Geforscht werden soll am zukünftigen „Rail Campus“ etwa an Themenfeldern wie autonomen Bahnsystemen, vorausschauender Wartung von Waggons und Strecken, vernetzter Transportlogistik und der Bahn der Zukunft im Allgemeinen. Kleine und mittlere Unternehmen sowie weitere Institutionen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Öffentlichkeit sollen hier zukünftig einmalige Infrastrukturen und Kooperationsmöglichkeiten zur Gestaltung innovativer Bahntechnologie-Projekte in Forschung und Produktentwicklung erhalten. Der Fokus des „Rail Campus OWL“ liegt dabei auf anwendungsorientierten Themenfeldern, für die Ansätze unmittelbar vor Ort erprobt und auf Betriebsfähigkeit hin geprüft werden.

Dr. Lars Müller (DB Systemtechnik/ „Rail Campus“): „Wir sind hoch erfreut über die Berücksichtigung des „Rail Campus OWL“ im Bundeshaushalt. Das Engagement der Hochschulen OWL, der lokalen Politik, unseres MdB Achim Post und der Deutschen Bahn zeigt, wie ein übergeordnetes Ziel, die Steigerung der Attraktivität des Verkehrsträgers Schiene, lokal umgesetzt werden kann. Durch den „Rail Campus“ werden Ausbildungs- und Arbeitsplätze geschaffen, Nachwuchskräfte gefördert und Innovationen aus der Industrie schneller „auf die Schiene gebracht“.“

Der „Rail Campus“ ist ein positives Signal für die Entwicklung des Stadtbezirkes rech-tes Weserufer. Hier wird in den kommenden Jahren mit dem Integriertem städtebauli-chen Entwicklungskonzept (ISEK) eine ganzheitliche Zukunftsperspektive vorgedacht und dann auch Stück für Stück umgesetzt. Junge, gut ausgebildete und motivierte Menschen nach Ostwestfalen zu holen und ihnen am Standort Minden ein breit auf-gestelltes Studienangebot zu bieten, sichert den wissenschaftlichen Nachwuchs. „Im Zusammenspiel mit unseren lokalen Wirtschaftsunternehmen entstehen in Minden neue Kooperationen, die Lehre und zukunftsweisendes Technologie Know-how zu-sammenbringen“, unterstreicht Bürgermeister Michael Jäcke. Die Föderung aus Berlin zeigt, dass Minden in den richtigen Bereich investiert hat – auf der Schiene liegt die Zukunft und daran arbeiten wir in den nächsten Jahren intensiv weiter.

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