Preußen-Museum Minden wird zum Preußen-Portal Von Ursula Koch Minden (mt). Im Frühjahr 2017 wird das Preußen-Museum Minden wieder eröffnet. Das ist die Zeitschiene, die Dr. Barbara Rüschoff-Thale, Kulturdezernentin des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) für realistisch hält. Zehn Tage nach dem Beschluss der LWL-Landschaftsversammlung war sie zur Sitzung des Mindener Kulturausschusses gekommen, um den heimischen Kulturpolitikern das Konzept zu erläutern. Mit dem Beschluss seine eine „sehr lange Hängepartie“ beendet worden, meinte Rüschoff-Thale. „Es ist schön, dass dies gelungen ist. Es ist schön, dass wir jetzt endlich loslegen können“, suchte die Dezernentin aus Münster Aufbruchstimmung zu erzeugen.Alle Fraktionen begrüßten die Übernahme des Museums durch den LWL. Ganz ungetrübt scheint die Freude aber nicht zu sein, wie Nachfragen zeigten. Edith von Wrisberg (MI) sorgt sich um die Möglichkeiten für Sonderausstellungen und fragt nach Einflussmöglichkeiten der Kommunalpolitik auf künftige Entwicklung. Das Bild vom „Spatz in der Hand“ benutzte Ulrieke Schulze (SPD): „Es ist ein ziemlich guter Spatz geworden, wenn auch nicht ganz so glänzend wie anfangs gedacht.“ Ihr Parteigenosse Peter Kock ergänzte, dass das derzeit Machbare beim LWL letztlich bedeute, „der Beletage des Museums wird das Herz herausgerissen.“ Denn die bestehende Dauerausstellung im Obergeschoss soll komplett abgebaut werden, um im Erdgeschoss des rechten Gebäudetraktes das so genannte Preußen-Portal einzurichten. Das soll künftig „spannend präsentierte Basis-Informationen“ zu Preußen bieten.

Preußen-Museum Minden wird zum Preußen-Portal

Dieser Eingang soll nach dem Willen des neuen Trägers  ab 2017 zum Preußen-Portal führen. © Foto: MT-Archiv/Alex Lehn

Minden (mt). Im Frühjahr 2017 wird das Preußen-Museum Minden wieder eröffnet. Das ist die Zeitschiene, die Dr. Barbara Rüschoff-Thale, Kulturdezernentin des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) für realistisch hält. Zehn Tage nach dem Beschluss der LWL-Landschaftsversammlung war sie zur Sitzung des Mindener Kulturausschusses gekommen, um den heimischen Kulturpolitikern das Konzept zu erläutern. Mit dem Beschluss seine eine „sehr lange Hängepartie“ beendet worden, meinte Rüschoff-Thale. „Es ist schön, dass dies gelungen ist. Es ist schön, dass wir jetzt endlich loslegen können“, suchte die Dezernentin aus Münster Aufbruchstimmung zu erzeugen.

Alle Fraktionen begrüßten die Übernahme des Museums durch den LWL. Ganz ungetrübt scheint die Freude aber nicht zu sein, wie Nachfragen zeigten. Edith von Wrisberg (MI) sorgt sich um die Möglichkeiten für Sonderausstellungen und fragt nach Einflussmöglichkeiten der Kommunalpolitik auf künftige Entwicklung. Das Bild vom „Spatz in der Hand“ benutzte Ulrieke Schulze (SPD): „Es ist ein ziemlich guter Spatz geworden, wenn auch nicht ganz so glänzend wie anfangs gedacht.“ Ihr Parteigenosse Peter Kock ergänzte, dass das derzeit Machbare beim LWL letztlich bedeute, „der Beletage des Museums wird das Herz herausgerissen.“ Denn die bestehende Dauerausstellung im Obergeschoss soll komplett abgebaut werden, um im Erdgeschoss des rechten Gebäudetraktes das so genannte Preußen-Portal einzurichten. Das soll künftig „spannend präsentierte Basis-Informationen“ zu Preußen bieten.

Copyright © Mindener Tageblatt 2021
Texte und Fotos von MT.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.
Weiterlesen in Minden