"Politisches Nachtgebet" in St. Matthäus "Begegnung und Gemeinschaft" Minden (mt). Zum sechsten Mal veranstalten der Ev. Kirchenkreis Minden und die Aktionsgemeinschaft Friedenswoche (Friwo) ein "Politisches Nachtgebet" in einem der Stadtteile Mindens, diesmal im Stadtteil Rechtes Weserufer. Beginn ist heute Abend um 19 Uhr. Das "Politische Nachtgebet" ist eine besondere Form des Gottesdienstes. "Politik" ist abgeleitet von dem griechischen Wort Polis (Stadt) und bezieht sich auf alle Dinge, die das Gemeinwesen, die Stadt, betreffen. So wird im "Politischen Nachtgebet" über gesellschaftliche Fragen im Sinne mitmenschlicher Verantwortung informiert, gesprochen und nachgedacht. Auch diesmal geht es um Vielfalt, Begegnung und Gemeinschaft von Menschen aus verschiedenen Kulturen. Zu Beginn sprechen Grußworte Superintendent Jürgen Tiemann, der katholische Geistliche Pfr. Wolfgang Ricke und der Imam Ahmet Güney.Der Teil I "Sehen" wird eingeleitet durch musikalische Beiträge des Kinder- und Jugendchores des Türkisch-Islamischen Kulturvereins und einer Performance einer Schülergruppe der Kurt-Tucholsky-Gesamtschule Dankersen. Es folgen Kurzberichte zur Kirchengemeinde St. Matthäus von Pfr. Volker Niggemann, zu Flüchtlingen in der Bibel von Pfr. Andreas Wellmer und ein Audio-Interview von Beata Hellenbrand (Caritas) mit einer Asylantin.In Teil II "(Be)Urteilen" berichten die Dankerser Ortsvorsteherin Renate Schermer über das Forum Rechtes Weserseite und Julia Rolfsmeier über Integration am Beispiel des Jugendhauses Alte Schmiede. Norbert Scherpe, Integrationsbeauftragter der Stadt Minden, berichtet über Integration und kulturelle Zusammenarbeit in der Stadt Minden.Im III. Teil "Kraft schöpfen" - einer Meditation geht es um die innere Einkehr und die Besinnung auf das, woraus Menschen Kraft schöpfen können. Meditation, Stille und Fürbitte dienen diesem Anliegen.In Teil IV "Handeln" wird man sich in sechs Gesprächsgruppen mit den Themen Kinder, Jugendliche, Frauen, Senioren/Seniorinnen, Flüchtlinge und kulturelle Zusammenarbeit über das Gehörte austauschen und diskutieren.

"Politisches Nachtgebet" in St. Matthäus

Minden (mt). Zum sechsten Mal veranstalten der Ev. Kirchenkreis Minden und die Aktionsgemeinschaft Friedenswoche (Friwo) ein "Politisches Nachtgebet" in einem der Stadtteile Mindens, diesmal im Stadtteil Rechtes Weserufer. Beginn ist heute Abend um 19 Uhr.

Das "Politische Nachtgebet" ist eine besondere Form des Gottesdienstes. "Politik" ist abgeleitet von dem griechischen Wort Polis (Stadt) und bezieht sich auf alle Dinge, die das Gemeinwesen, die Stadt, betreffen. So wird im "Politischen Nachtgebet" über gesellschaftliche Fragen im Sinne mitmenschlicher Verantwortung informiert, gesprochen und nachgedacht. Auch diesmal geht es um Vielfalt, Begegnung und Gemeinschaft von Menschen aus verschiedenen Kulturen. Zu Beginn sprechen Grußworte Superintendent Jürgen Tiemann, der katholische Geistliche Pfr. Wolfgang Ricke und der Imam Ahmet Güney.

Der Teil I "Sehen" wird eingeleitet durch musikalische Beiträge des Kinder- und Jugendchores des Türkisch-Islamischen Kulturvereins und einer Performance einer Schülergruppe der Kurt-Tucholsky-Gesamtschule Dankersen. Es folgen Kurzberichte zur Kirchengemeinde St. Matthäus von Pfr. Volker Niggemann, zu Flüchtlingen in der Bibel von Pfr. Andreas Wellmer und ein Audio-Interview von Beata Hellenbrand (Caritas) mit einer Asylantin.

In Teil II "(Be)Urteilen" berichten die Dankerser Ortsvorsteherin Renate Schermer über das Forum Rechtes Weserseite und Julia Rolfsmeier über Integration am Beispiel des Jugendhauses Alte Schmiede. Norbert Scherpe, Integrationsbeauftragter der Stadt Minden, berichtet über Integration und kulturelle Zusammenarbeit in der Stadt Minden.

Im III. Teil "Kraft schöpfen" - einer Meditation geht es um die innere Einkehr und die Besinnung auf das, woraus Menschen Kraft schöpfen können. Meditation, Stille und Fürbitte dienen diesem Anliegen.

In Teil IV "Handeln" wird man sich in sechs Gesprächsgruppen mit den Themen Kinder, Jugendliche, Frauen, Senioren/Seniorinnen, Flüchtlinge und kulturelle Zusammenarbeit über das Gehörte austauschen und diskutieren.

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