Parteiausschluss: Die Linke will sich von Stefan Schröder trennen Minden (mob). Der Bruch zwischen dem Stadtverordneten Stefan Schröder und der Partei Die Linke wird endgültig: Ein Parteiausschlussverfahren ist eingeleitet. Wie der Kreisverband der Linken als Reaktion auf den MT-Artikel vom 26. August – „Wirbel um „Wir für Minden": Stellvertretende Vorsitzende geht nach kurzer Zeit" – mitteilt, gelte das für alle Mitglieder der Linken, die nun für die neue Wählergemeinschaft kandidieren. Die Entscheidung sei nach der Zulassung sowohl von „Wir für Minden" als auch der Partei Die Linke im Mindener Wahlausschuss gefallen. „Die Kandidatur der Personen für eine andere Wählergemeinschaft, welche in Konkurrenz zur Partei steht, ist parteischädlich und die Parteisatzung und Richtlinien erlauben einen solchen Vorgang nicht", so der Linken-Kreissprecher Sebastian Jerry Neumann, „dessen ist sich Herr Schröder auch bewusst gewesen", so Neumann weiter. Schon vorher hatte sich die Partei von Schröder distanziert und es kam zur Spaltung der Fraktion, nicht aber zum Ausschlussverfahren. „Trotz bisheriger Konflikte mit Herrn Schröder hatte der Vorstand bisher davon abgesehen, ein Ausschlussverfahren einzuleiten, da der Aufwand groß ist und der Ausgang immer fraglich blieb." Dies sei nun aber nicht mehr der Fall, da hier auf jeden Fall grundlegend gegen Parteiregularien verstoßen worden sei, so Jule Kegel, Kreissprecherin. Unter anderem hatten Nico Ohlemeyer und Carsten Althoff mit Schröder von der „Sozialliberalen Fraktion", die aus der Fraktion „Die Linke" hervorgegangen war, zu „Wir für Minden gewechselt".

Parteiausschluss: Die Linke will sich von Stefan Schröder trennen

Minden (mob). Der Bruch zwischen dem Stadtverordneten Stefan Schröder und der Partei Die Linke wird endgültig: Ein Parteiausschlussverfahren ist eingeleitet. Wie der Kreisverband der Linken als Reaktion auf den MT-Artikel vom 26. August – „Wirbel um „Wir für Minden": Stellvertretende Vorsitzende geht nach kurzer Zeit" – mitteilt, gelte das für alle Mitglieder der Linken, die nun für die neue Wählergemeinschaft kandidieren.

Die Entscheidung sei nach der Zulassung sowohl von „Wir für Minden" als auch der Partei Die Linke im Mindener Wahlausschuss gefallen.

„Die Kandidatur der Personen für eine andere Wählergemeinschaft, welche in Konkurrenz zur Partei steht, ist parteischädlich und die Parteisatzung und Richtlinien erlauben einen solchen Vorgang nicht", so der Linken-Kreissprecher Sebastian Jerry Neumann, „dessen ist sich Herr Schröder auch bewusst gewesen", so Neumann weiter.

Schon vorher hatte sich die Partei von Schröder distanziert und es kam zur Spaltung der Fraktion, nicht aber zum Ausschlussverfahren. „Trotz bisheriger Konflikte mit Herrn Schröder hatte der Vorstand bisher davon abgesehen, ein Ausschlussverfahren einzuleiten, da der Aufwand groß ist und der Ausgang immer fraglich blieb."

Dies sei nun aber nicht mehr der Fall, da hier auf jeden Fall grundlegend gegen Parteiregularien verstoßen worden sei, so Jule Kegel, Kreissprecherin. Unter anderem hatten Nico Ohlemeyer und Carsten Althoff mit Schröder von der Sozialliberalen Fraktion", die aus der Fraktion „Die Linke" hervorgegangen war, zu Wir für Minden gewechselt".

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