Ortsrat Cammer blickt auf Großprojekte: Für den Regioport gibt es Abstimmungsbedarf Bückeburg (hz). Der Ortsrat Cammer hat über den "Regioport" diskutiert. Bückeburgs Baubereichsleiter Jörg Klostermann sagte, dass mit dem Planungsabschluss für den in Teilen der Cammeruner Bevölkerung umstrittenen Containerumschlagplatz in diesem Jahr nicht zu rechnen sei. "Es gibt noch viel Abstimmungsbedarf", sagte Klostermann, der auf die Informationsveranstaltung am Montag, 3. Juni, in der Schule Dankersen hinwies. Hier sollen im Zuge der frühzeitigen Bürgerbeteiligung weitere Details vorgestellt werden.Die Vorbereitungen für das Großprojekt seien auch deshalb aufwendig, weil die Planer unterschiedliche Vorgaben zu berücksichtigen hätten. So seien für die Renaturierung der Bückeburger Aue zwei Planfeststellungsverfahren erforderlich - nach nordrhein-westfälischem und niedersächsischem Recht. Zudem sei der Bau des eigentlichen Hafens nicht Bestandteil des Bebauungsplanes, sondern falle in den Zuständigkeitsbereich der Wasserschifffahrtsbehörde.Mit Blick auf die (in Cammer größtenteils unumstrittene) Errichtung eines dritten Windrades teilte der Berichterstatter mit, dass dem Vorhaben im Anschluss an die Erweiterung der Vorrangfläche aus Bückeburger Sicht nichts entgegenstehe. Anlagenbetreiber Hermann Kempf hatte den Bau von der Entwicklung der Vergütungsregelung abhängig gemacht. Über die Genehmigung entscheidet der Landkreis Schaumburg.Zum Thema "Radardisplay an der Kreisstraße 3" stellte Klostermann die Aufstellung eines solchen fest installierten Messgerätes in Aussicht. Über den ebenfalls von den Ortsratsmitgliedern gewünschten Verkehrsspiegel am östlichen Ortseingang soll nach der Erhebung von Daten zu Verkehrsaufkommen und Geschwindigkeit entschieden werden.Beim Punkt "Hundetoilette" kamen die Lokalpolitiker überein, eine entsprechende Einrichtung probehalber am örtlichen Bolzplatz (Friller Straße) zu installieren.

Ortsrat Cammer blickt auf Großprojekte: Für den Regioport gibt es Abstimmungsbedarf

Bückeburg (hz). Der Ortsrat Cammer hat über den "Regioport" diskutiert. Bückeburgs Baubereichsleiter Jörg Klostermann sagte, dass mit dem Planungsabschluss für den in Teilen der Cammeruner Bevölkerung umstrittenen Containerumschlagplatz in diesem Jahr nicht zu rechnen sei.

Der Erweiterung der Cammeruner Windkraftanlage um ein drittes Rad steht aus Bückeburger Sicht nichts entgegen, hieß es im Ortsrat. - © Foto: Herbert Busch
Der Erweiterung der Cammeruner Windkraftanlage um ein drittes Rad steht aus Bückeburger Sicht nichts entgegen, hieß es im Ortsrat. - © Foto: Herbert Busch

"Es gibt noch viel Abstimmungsbedarf", sagte Klostermann, der auf die Informationsveranstaltung am Montag, 3. Juni, in der Schule Dankersen hinwies. Hier sollen im Zuge der frühzeitigen Bürgerbeteiligung weitere Details vorgestellt werden.

Die Vorbereitungen für das Großprojekt seien auch deshalb aufwendig, weil die Planer unterschiedliche Vorgaben zu berücksichtigen hätten. So seien für die Renaturierung der Bückeburger Aue zwei Planfeststellungsverfahren erforderlich - nach nordrhein-westfälischem und niedersächsischem Recht. Zudem sei der Bau des eigentlichen Hafens nicht Bestandteil des Bebauungsplanes, sondern falle in den Zuständigkeitsbereich der Wasserschifffahrtsbehörde.

Mit Blick auf die (in Cammer größtenteils unumstrittene) Errichtung eines dritten Windrades teilte der Berichterstatter mit, dass dem Vorhaben im Anschluss an die Erweiterung der Vorrangfläche aus Bückeburger Sicht nichts entgegenstehe. Anlagenbetreiber Hermann Kempf hatte den Bau von der Entwicklung der Vergütungsregelung abhängig gemacht. Über die Genehmigung entscheidet der Landkreis Schaumburg.

Zum Thema "Radardisplay an der Kreisstraße 3" stellte Klostermann die Aufstellung eines solchen fest installierten Messgerätes in Aussicht. Über den ebenfalls von den Ortsratsmitgliedern gewünschten Verkehrsspiegel am östlichen Ortseingang soll nach der Erhebung von Daten zu Verkehrsaufkommen und Geschwindigkeit entschieden werden.

Beim Punkt "Hundetoilette" kamen die Lokalpolitiker überein, eine entsprechende Einrichtung probehalber am örtlichen Bolzplatz (Friller Straße) zu installieren.

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