Omikron-Anteil im Kreis immer höher: Inzidenz in Minden-Lübbecke weit über 400 Patrick Schwemling Minden. Nicht nur bundesweit, sondern auch in Minden-Lübbecke steigt die Sieben-Tage-Inzidenz wieder rasant. Nach Angaben des Kreises hat das Gesundheitsamt in den vergangenen 24 Stunden 278 neue, nachgewiesene Infektionen registriert, vor einer Woche waren es lediglich 173. Die Inzidenz steigt somit nach MT-Berechnungen auf 424,5. Das Robert-Koch-Institut meldet für den heutigen Dienstag einen Wert von 391,9. Noch vor einer Woche betrug die Inzidenz im Mühlenkreis knapp 300. Wie das Landeszentrum Gesundheit (LZG) NRW mitteilt, beträgt der Anteil der Omikron-Variante in Minden-Lübbecke nunmehr fast 33 Prozent. Im Zeitraum vom 4. bis zum 10. Januar wurden in 393 der 1.216 positiven Proben die Omikron-Variante nachgewiesen. Seit Beginn der Pandemie haben sich inzwischen mehr als 30.000 Menschen in Minden-Lübbecke mit dem Corona-Virus infiziert, seit heute sind es exakt 30.009. Aktuell gibt es 3.397 aktive Fälle, 26.240 Menschen gelten als genesen. Wie Kreis-Pressesprecherin Sabine Ohnesorge mitteilt, ist zudem eine weitere Person im Zusammenhang mit einer Corona-Erkrankung verstorben. Auf MT-Anfrage teilte Ohnesorge mit, dass in diesem Fall keine Angaben über Alter oder Geschlecht vorliegen würden. Diese Informationen würden nachgereicht. Seit Beginn der Pandemie sind inzwischen 372 Infizierte im Kreis verstorben, alleine sechs im Januar. Mindestens fünf Personen waren ungeimpft, wie die Pressestelle der Kreisverwaltung auf Anfrage der Redaktion am Montag mitteilte. Die höchste Sieben-Tage-Inzidenz im Kreis hat inzwischen Bad Oeynhausen mit 545,2 (Vortag 448,5). Danach folgen Minden mit 522,5 (496,8) und Hille 429,3 (422). Den niedrigsten Wert in der Region hat weiterhin Stemwede mit 199,7 (169). Im restlichen Verbreitungsgebiet des Mindener Tagesblatts sieht es wie folgt aus: Porta Westfalica mit 404,1 (356,4) und Petershagen mit 226,9 (187,1). In jeder der elf Städte und Gemeinden des Kreises ist die Inzidenz angestiegen. Die Situation in den heimischen Kliniken bleibt unterdessen unverändert: 42 Menschen werden stationär behandelt, zehn von ihnen auf Intensivstationen. An den Standorten der Mühlenkreiskliniken in Minden und Lübbecke sind es 35 Corona-Patienten, davon sechs auf der Intensivstation des Universitätsklinikums Minden. Fünf Personen werden künstlich beatmet. Im Herz- und Diabeteszentrum NRW in Bad Oeynhausen werden derzeit sieben Infizierte versorgt, davon müssen vier Personen auf der Intensivstation behandelt werden. Der Kreis macht am Dienstag auch Angaben zu der Situation in Kindertageseinrichtungen und Altenheimen im Kreisgebiet: So sind an 13 Kitas im Kreisgebiet derzeit mindestens 14 Kinder und drei Mitarbeitende infiziert. Darüber hinaus sind aktuell drei Altenpflegeeinrichtungen betroffen. Hier wurden 44 Bewohner und Bewohnerinnen sowie zwölf Mitarbeitende positiv auf das Coronavirus getestet. Informationen zu Impfungen In der ersten Januarwoche (3. bis 8.1.) wurden im Impfzentrum in Unterlübbe 401 Erstimpfungen, 118 Zweitimpfungen und 1.607 Drittimpfungen verabreicht, also insgesamt 2.126. In den mobilen Impfzentren gab es insgesamt 2.301 Impfungen: 225 Erstimpfungen, 480 Zweitimpfungen und 1.596 Drittimpfungen.

Omikron-Anteil im Kreis immer höher: Inzidenz in Minden-Lübbecke weit über 400

Von 1.216 positiven Proben im Zeitraum zwischen dem 4. und 10. Januar entfielen 393 auf die Omikron-Variante. Das ist ein Anteil von knapp 33 Prozent. Symbolfoto: © imago images/Sven Simon

Minden. Nicht nur bundesweit, sondern auch in Minden-Lübbecke steigt die Sieben-Tage-Inzidenz wieder rasant. Nach Angaben des Kreises hat das Gesundheitsamt in den vergangenen 24 Stunden 278 neue, nachgewiesene Infektionen registriert, vor einer Woche waren es lediglich 173. Die Inzidenz steigt somit nach MT-Berechnungen auf 424,5. Das Robert-Koch-Institut meldet für den heutigen Dienstag einen Wert von 391,9. Noch vor einer Woche betrug die Inzidenz im Mühlenkreis knapp 300. Wie das Landeszentrum Gesundheit (LZG) NRW mitteilt, beträgt der Anteil der Omikron-Variante in Minden-Lübbecke nunmehr fast 33 Prozent. Im Zeitraum vom 4. bis zum 10. Januar wurden in 393 der 1.216 positiven Proben die Omikron-Variante nachgewiesen.

Seit Beginn der Pandemie haben sich inzwischen mehr als 30.000 Menschen in Minden-Lübbecke mit dem Corona-Virus infiziert, seit heute sind es exakt 30.009. Aktuell gibt es 3.397 aktive Fälle, 26.240 Menschen gelten als genesen. Wie Kreis-Pressesprecherin Sabine Ohnesorge mitteilt, ist zudem eine weitere Person im Zusammenhang mit einer Corona-Erkrankung verstorben. Auf MT-Anfrage teilte Ohnesorge mit, dass in diesem Fall keine Angaben über Alter oder Geschlecht vorliegen würden. Diese Informationen würden nachgereicht. Seit Beginn der Pandemie sind inzwischen 372 Infizierte im Kreis verstorben, alleine sechs im Januar. Mindestens fünf Personen waren ungeimpft, wie die Pressestelle der Kreisverwaltung auf Anfrage der Redaktion am Montag mitteilte.

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Die höchste Sieben-Tage-Inzidenz im Kreis hat inzwischen Bad Oeynhausen mit 545,2 (Vortag 448,5). Danach folgen Minden mit 522,5 (496,8) und Hille 429,3 (422). Den niedrigsten Wert in der Region hat weiterhin Stemwede mit 199,7 (169). Im restlichen Verbreitungsgebiet des Mindener Tagesblatts sieht es wie folgt aus: Porta Westfalica mit 404,1 (356,4) und Petershagen mit 226,9 (187,1). In jeder der elf Städte und Gemeinden des Kreises ist die Inzidenz angestiegen.

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Die Situation in den heimischen Kliniken bleibt unterdessen unverändert: 42 Menschen werden stationär behandelt, zehn von ihnen auf Intensivstationen. An den Standorten der Mühlenkreiskliniken in Minden und Lübbecke sind es 35 Corona-Patienten, davon sechs auf der Intensivstation des Universitätsklinikums Minden. Fünf Personen werden künstlich beatmet. Im Herz- und Diabeteszentrum NRW in Bad Oeynhausen werden derzeit sieben Infizierte versorgt, davon müssen vier Personen auf der Intensivstation behandelt werden.

Der Kreis macht am Dienstag auch Angaben zu der Situation in Kindertageseinrichtungen und Altenheimen im Kreisgebiet: So sind an 13 Kitas im Kreisgebiet derzeit mindestens 14 Kinder und drei Mitarbeitende infiziert. Darüber hinaus sind aktuell drei Altenpflegeeinrichtungen betroffen. Hier wurden 44 Bewohner und Bewohnerinnen sowie zwölf Mitarbeitende positiv auf das Coronavirus getestet.

Informationen zu Impfungen

In der ersten Januarwoche (3. bis 8.1.) wurden im Impfzentrum in Unterlübbe 401 Erstimpfungen, 118 Zweitimpfungen und 1.607 Drittimpfungen verabreicht, also insgesamt 2.126. In den mobilen Impfzentren gab es insgesamt 2.301 Impfungen: 225 Erstimpfungen, 480 Zweitimpfungen und 1.596 Drittimpfungen.

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