Olaf Hartmann will der MIT wieder mehr Gewicht geben Henning Wandel Minden. Die Junge Union steht ganz selbstverständlich auf der Liste der Vereinigungen. Auch die Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft CDA und die Frauenunion sind beim CDU-Kreisverband verlinkt. Die Mittelstands- und Wirtschaftsunion MIT hingegen fehlt – noch. Olaf Hartmann will den Wirtschaftsflügel der Partei im Mühlenkreis wieder stark machen. Im Juni hat der 53-Jährige den Vorsitz im MIT-Kreisverband übernommen, um den es zuletzt etwas still geworden war. Nur noch 20 Mitglieder hatte die wirtschaftsnahe Vereinigung Mitte des Jahres. Inzwischen sind es 30, bis 2024 will Hartmann diese Zahl jährlich verdoppeln. Olaf Hartmann lebt seit vier Jahren in Minden und sitzt für die CDU als Sachkundiger Bürger im Sport- und im Betriebsausschuss der Stadt Minden. In seiner Heimatstadt Braunschweig sei die MIT deutlich präsenter gewesen. Und auch in anderen Kreise Ostwestfalens habe die Vereinigung Gewicht. Der Paderborner Bundestagsabgeordnete Carsten Linnemann etwa ist der Bundesvorsitzende der MIT. Der Mühlenkreis tickt in Hartmanns Wahrnehmung etwas anders. Hier sei die CDA deutlich präsenter. Hier wolle er ein Gegengewicht schaffen: „Innerparteilich ist da ein dickes Brett zu bohren“, sagt Hartmann. Vom Kreisvorsitzenden und frisch gewählten Bundestagsabgeordneten Oliver Vogt bekomme er aber Unterstützung. Grundsätzlich sei eine Mitgliedschaft nicht an die Partei gekoppelt. In der MIT könnten auch Personen mitarbeiten, für die klassische Parteiarbeit nicht in Frage komme. Die Stärkung des Mittelstandsflügels bedeute auch eine stärkere Besinnung auf klassische CDU-Werte. Politik solle nicht alles regeln, sondern lediglich den Rahmen setzen, in dem sich jeder frei bewegen könne, sagt Hartmann und meint damit besonders auch kleine und mittelständische Unternehmer. Hier, unter den 7.000 Selbstständigen Im Kreis, sieht der Maschinenbauer und Immobiliensachverständige seine Klientel. Gut möglich, dass der Zeitpunkt für den Neustart nach der verlorenen Bundestagswahl nicht schlecht ist. Die Partei habe habe an Profil verloren: „Wir haben verlernt, Nein zu sagen“, sagt Olaf Hartmann. Der ersten Schritt in die Öffentlichkeit soll die neue Internetpräsenz der MIT im Kreis Minden-Lübbecke sein, die in diesen Tagen freigeschaltet wird. Dann soll eine Reihe von kleineren Veranstaltungen folgen, mit denen Hartmann die Vereinigung wieder in Erinnerung rufen will. Unter anderem soll es dabei um Themen wie Klimaneutralität gehen. Der große Weckruf ist dann im kommenden Frühjahr passend zur dann anstehenden NRW-Landtagswahl am 15. Mai 2022. Spätestens dann soll jeder wissen: „Wir sind wieder da.“

Olaf Hartmann will der MIT wieder mehr Gewicht geben

Olaf Hartmann will der Mittelstandsunion im Kreis mehr Gehör verschaffen. Foto: Privat

Minden. Die Junge Union steht ganz selbstverständlich auf der Liste der Vereinigungen. Auch die Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft CDA und die Frauenunion sind beim CDU-Kreisverband verlinkt. Die Mittelstands- und Wirtschaftsunion MIT hingegen fehlt – noch. Olaf Hartmann will den Wirtschaftsflügel der Partei im Mühlenkreis wieder stark machen. Im Juni hat der 53-Jährige den Vorsitz im MIT-Kreisverband übernommen, um den es zuletzt etwas still geworden war. Nur noch 20 Mitglieder hatte die wirtschaftsnahe Vereinigung Mitte des Jahres. Inzwischen sind es 30, bis 2024 will Hartmann diese Zahl jährlich verdoppeln.

Olaf Hartmann lebt seit vier Jahren in Minden und sitzt für die CDU als Sachkundiger Bürger im Sport- und im Betriebsausschuss der Stadt Minden. In seiner Heimatstadt Braunschweig sei die MIT deutlich präsenter gewesen. Und auch in anderen Kreise Ostwestfalens habe die Vereinigung Gewicht. Der Paderborner Bundestagsabgeordnete Carsten Linnemann etwa ist der Bundesvorsitzende der MIT.

Der Mühlenkreis tickt in Hartmanns Wahrnehmung etwas anders. Hier sei die CDA deutlich präsenter. Hier wolle er ein Gegengewicht schaffen: „Innerparteilich ist da ein dickes Brett zu bohren“, sagt Hartmann. Vom Kreisvorsitzenden und frisch gewählten Bundestagsabgeordneten Oliver Vogt bekomme er aber Unterstützung. Grundsätzlich sei eine Mitgliedschaft nicht an die Partei gekoppelt. In der MIT könnten auch Personen mitarbeiten, für die klassische Parteiarbeit nicht in Frage komme.

Malina Reckordt

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Die Stärkung des Mittelstandsflügels bedeute auch eine stärkere Besinnung auf klassische CDU-Werte. Politik solle nicht alles regeln, sondern lediglich den Rahmen setzen, in dem sich jeder frei bewegen könne, sagt Hartmann und meint damit besonders auch kleine und mittelständische Unternehmer. Hier, unter den 7.000 Selbstständigen Im Kreis, sieht der Maschinenbauer und Immobiliensachverständige seine Klientel. Gut möglich, dass der Zeitpunkt für den Neustart nach der verlorenen Bundestagswahl nicht schlecht ist. Die Partei habe habe an Profil verloren: „Wir haben verlernt, Nein zu sagen“, sagt Olaf Hartmann.

Der ersten Schritt in die Öffentlichkeit soll die neue Internetpräsenz der MIT im Kreis Minden-Lübbecke sein, die in diesen Tagen freigeschaltet wird. Dann soll eine Reihe von kleineren Veranstaltungen folgen, mit denen Hartmann die Vereinigung wieder in Erinnerung rufen will. Unter anderem soll es dabei um Themen wie Klimaneutralität gehen. Der große Weckruf ist dann im kommenden Frühjahr passend zur dann anstehenden NRW-Landtagswahl am 15. Mai 2022. Spätestens dann soll jeder wissen: „Wir sind wieder da.“

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