Öffentliche Exkursion zum Regioportgebiet Neben dem Neubau der Weserschleuse wird weiteres Großprojekt zum Thema / 130 Interessierte gehen an Bord Minden (mob/sk). Zum geplanten Containerumschlag Regioport ging es gestern mir dem Schiff. 130 Bürger hatten sich für eine Informationsfahrt für die Öffentlichkeit mit dem Raddampfer angemeldet. Deutlich mehr wollten eigentlich mit.Als eine Bürgerbeteiligung der ganz besonderen Art bezeichnete Mindens Bürgermeister Michael Buhre die Fahrt. Mit ihm an Bord führte sie am Freitagnachmittag von der Schlagde über den Industriehafen, die Schachtschleuse und den Mittellandkanal nach Beerenbusch. Dort soll der Regioport entstehen.Begleitet wurde die Fahrt von Vertretern der Schifffahrtsverwaltung, die unterwegs die Bedeutung der Binnenschifffahrt für die Stadt Minden anhand der mit ihr verbunden Bauwerke wie Schachtschleuse, Mittellandkanal und den aktuellen Neubau der Weserschleuse erläuterten. Auch die Bürgerinitiative Containerhafen hatte mobil gemacht und am Ort der geplanten Hafenanlage mit Transparenten ihre Bedenken gegen das Projekt demonstriert.Möglicherweise wird die Informationsfahrt nicht die Letzte sein. Tags zuvor hatte sich im Hauptausschuss der SPD-Fraktionsvorsitzende Bernd Müller dafür ausgesprochen, weitere Touren zum Projektgebiet für interessierte Bürgerinnen und Bürger anzubieten. Bürgermeister Buhre unterstrich, dass genau das geplant sei - allerdings mit einigem zeitlichem Abstand.Den aktuellen Stand der Planungen erläuterte im Ausschuss Malte Wittbecker von der Geschäftsstelle Regioport. Unter anderem berichtete er von Messungen zu Elektrosmog (nach heutigem Wissensstand unbedenklich) und Lärmschutz. So soll überprüft werden, ob die Brücke statisch eine Lärmschutzwand aufnehmen kann. Ferner hat ein Lichtgutachter die bestehenden Verhältnisse überprüft. Dabei habe der in Sachen Hafenbeleuchtung Erfahrene die hiesige Situation wegen der drei Ebenen des Hafens durchaus als "beleuchtungstechnische Herausforderung" bezeichnet.Auch für die Radwegführung ist eine Lösung gefunden: Der soll nun eng um das Hafengelände herum gelegt werden (weiterer Bericht folgt).

Öffentliche Exkursion zum Regioportgebiet

Die Hafenanlagen in Beerenbusch waren das Ziel der Informationsfahrt. Mitglieder der Bürgerinitiative Containerhafen hatten sich derweil am linken Ufer postiert, um auf ihre Bedenken gegen das Vorhaben aufmerksam zu machen. - © MT-Foto: Stefan Koch
Die Hafenanlagen in Beerenbusch waren das Ziel der Informationsfahrt. Mitglieder der Bürgerinitiative Containerhafen hatten sich derweil am linken Ufer postiert, um auf ihre Bedenken gegen das Vorhaben aufmerksam zu machen. - © MT-Foto: Stefan Koch

Minden (mob/sk). Zum geplanten Containerumschlag Regioport ging es gestern mir dem Schiff. 130 Bürger hatten sich für eine Informationsfahrt für die Öffentlichkeit mit dem Raddampfer angemeldet. Deutlich mehr wollten eigentlich mit.

Als eine Bürgerbeteiligung der ganz besonderen Art bezeichnete Mindens Bürgermeister Michael Buhre die Fahrt. Mit ihm an Bord führte sie am Freitagnachmittag von der Schlagde über den Industriehafen, die Schachtschleuse und den Mittellandkanal nach Beerenbusch. Dort soll der Regioport entstehen.

Begleitet wurde die Fahrt von Vertretern der Schifffahrtsverwaltung, die unterwegs die Bedeutung der Binnenschifffahrt für die Stadt Minden anhand der mit ihr verbunden Bauwerke wie Schachtschleuse, Mittellandkanal und den aktuellen Neubau der Weserschleuse erläuterten. Auch die Bürgerinitiative Containerhafen hatte mobil gemacht und am Ort der geplanten Hafenanlage mit Transparenten ihre Bedenken gegen das Projekt demonstriert.

Möglicherweise wird die Informationsfahrt nicht die Letzte sein. Tags zuvor hatte sich im Hauptausschuss der SPD-Fraktionsvorsitzende Bernd Müller dafür ausgesprochen, weitere Touren zum Projektgebiet für interessierte Bürgerinnen und Bürger anzubieten. Bürgermeister Buhre unterstrich, dass genau das geplant sei - allerdings mit einigem zeitlichem Abstand.

Den aktuellen Stand der Planungen erläuterte im Ausschuss Malte Wittbecker von der Geschäftsstelle Regioport. Unter anderem berichtete er von Messungen zu Elektrosmog (nach heutigem Wissensstand unbedenklich) und Lärmschutz. So soll überprüft werden, ob die Brücke statisch eine Lärmschutzwand aufnehmen kann. Ferner hat ein Lichtgutachter die bestehenden Verhältnisse überprüft. Dabei habe der in Sachen Hafenbeleuchtung Erfahrene die hiesige Situation wegen der drei Ebenen des Hafens durchaus als "beleuchtungstechnische Herausforderung" bezeichnet.

Auch für die Radwegführung ist eine Lösung gefunden: Der soll nun eng um das Hafengelände herum gelegt werden (weiterer Bericht folgt).

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