Nordsee, City-Markt Müller und 1.325 Kilometer durch Minden: Die Top-Themen der Woche auf MT.de Nadine Schwan Minden. Wenn Geschäfte in Minden und der Region öffnen oder schließen interessiert das regelmäßig viele MT-Leserinnen und Leser. Diese Woche hatten wir gefühlt besonders viele Abschiede zu berichten. Ein Geschäft, das die Innenstadt oder einen Ort verlässt, verändert nicht nur das Stadtbild, sondern sorgt auch für viele Emotionen, Erinnerungen und hinterlässt die Frage: Wird diese Lücke jemals wieder gefüllt werden? Der Bericht von meinem Kollegen Patrick Schwemling über den City-Markt Müller wurde rege auf Facebook diskutiert, weil er genau diese Gefühle und Fragezeichen wieder hochbringt. Braucht Minden einen Supermarkt? Wie sieht es dann mit dem Parken aus? Und so weiter… Die Diskussion geht gefühlt von vorne los. Damals im Juni 2018 schlossen Dagmar und Jens-Uwe Müller mit dem City-Markt Müller eine Lücke, als Kaufland aus der Obermarktpassage zog. Viereinhalb Jahre später werden sie ihr Lebensmittelgeschäft nun schließen. Wieder eine Lücke. Wie kommt es dazu? Mein Kollege Patrick sprach mit den beiden. Ebenfalls geschlossen hat die Kneipe „Pinte" an der Königstraße 30 in der Oberen Altstadt. Nach 22 Jahren macht der Wirt Schluss – das liegt auch an der Energiekrise. Und noch ein Abschied: In Möllbergen macht Katrin Schrader die Türen ihres Dorfladens zu. Der Ort verliert damit nach fast 20 Jahren nicht nur ein Geschäft, sondern auch einen vertrauten Treffpunkt. Auch die Nordsee verabschiedet sich aus der Bäckerstraße, aber immerhin gibt es auch einen Lichtblick: Die Kosmetikkette „Rituals" kommt nach Minden. Und dann gibt es noch die, die durchhalten und weitermachen, wie Stefan Willmann. Er betreibt seit 15 Jahren den „Stadtwurst"-Stand. Am Anfang hat man den gelernten Tischler noch belächelt, mittlerweile ist er aus der Fußgängerzone nicht mehr wegzudenken. Unser Volontär Jan Lücking hat ihn am Stand besucht. Aber nicht nur Abschiede waren diese Woche die Top-Themen auf MT.de, sondern auch schöne Geschichten, wie die über Rudolf und Tanja Mehnert. Die beiden wohnen bereits seit 2005 in Minden. Doch so richtig gut kannten sie ihre Stadt bislang irgendwie noch nicht. Das Paar kam im Herbst 2020, als Corona das Leben einschränkte, auf eine außergewöhnliche Idee: Gemeinsam wollte es alle offiziellen Straßen und Wege in Minden zu Fuß erkunden. 270 Tagesetappen, 1.325 Kilometer und knapp zwei Jahre später haben sie ihr Ziel erreicht. Im MT-Gespräch erzählen sie von ihren Erlebnissen unterwegs – und welchen neuen Plan sie bereits für die Zukunft haben. Und auch Rebekka und Torsten Seidemann aus Petershagen haben sich einen Traum erfüllt und einen Bauwagen wie den von Peter Lustig gebaut. Ihr Tipp: „Man muss einfach anfangen." Verschaffen auch Sie sich gerne einen kleinen Überblick und lesen in Ruhe noch einmal nach, was Sie in den letzten Tagen vielleicht verpasst haben. Wenn Sie dieses wöchentliche Update als Newsletter bekommen möchten, können Sie sich hier kostenlos dafür registrieren.
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Nordsee, City-Markt Müller und 1.325 Kilometer durch Minden: Die Top-Themen der Woche auf MT.de

© Nadine Schwan

Minden. Wenn Geschäfte in Minden und der Region öffnen oder schließen interessiert das regelmäßig viele MT-Leserinnen und Leser. Diese Woche hatten wir gefühlt besonders viele Abschiede zu berichten. Ein Geschäft, das die Innenstadt oder einen Ort verlässt, verändert nicht nur das Stadtbild, sondern sorgt auch für viele Emotionen, Erinnerungen und hinterlässt die Frage: Wird diese Lücke jemals wieder gefüllt werden?

Jens-Uwe und Dagmar Müller stehen vor ihrem City-Markt in der Mindener Innenstadt, der am 25. November für immer schließt. - © Patrick Schwemling
Jens-Uwe und Dagmar Müller stehen vor ihrem City-Markt in der Mindener Innenstadt, der am 25. November für immer schließt. - © Patrick Schwemling

Der Bericht von meinem Kollegen Patrick Schwemling über den City-Markt Müller wurde rege auf Facebook diskutiert, weil er genau diese Gefühle und Fragezeichen wieder hochbringt. Braucht Minden einen Supermarkt? Wie sieht es dann mit dem Parken aus? Und so weiter… Die Diskussion geht gefühlt von vorne los. Damals im Juni 2018 schlossen Dagmar und Jens-Uwe Müller mit dem City-Markt Müller eine Lücke, als Kaufland aus der Obermarktpassage zog. Viereinhalb Jahre später werden sie ihr Lebensmittelgeschäft nun schließen. Wieder eine Lücke. Wie kommt es dazu? Mein Kollege Patrick sprach mit den beiden.


- © Jörg Wehling
© Jörg Wehling

Ebenfalls geschlossen hat die Kneipe „Pinte" an der Königstraße 30 in der Oberen Altstadt. Nach 22 Jahren macht der Wirt Schluss – das liegt auch an der Energiekrise. Und noch ein Abschied: In Möllbergen macht Katrin Schrader die Türen ihres Dorfladens zu. Der Ort verliert damit nach fast 20 Jahren nicht nur ein Geschäft, sondern auch einen vertrauten Treffpunkt.

Auch die Nordsee verabschiedet sich aus der Bäckerstraße, aber immerhin gibt es auch einen Lichtblick: Die Kosmetikkette „Rituals" kommt nach Minden.

Stefan und Heike Willmannn stehen gerne am Verkaufsstand der Stadtwurst und mögen den Kontakt zu ihren Kunden. - © Jan Lücking
Stefan und Heike Willmannn stehen gerne am Verkaufsstand der Stadtwurst und mögen den Kontakt zu ihren Kunden. - © Jan Lücking

Und dann gibt es noch die, die durchhalten und weitermachen, wie Stefan Willmann. Er betreibt seit 15 Jahren den „Stadtwurst"-Stand. Am Anfang hat man den gelernten Tischler noch belächelt, mittlerweile ist er aus der Fußgängerzone nicht mehr wegzudenken. Unser Volontär Jan Lücking hat ihn am Stand besucht.

Etwa zwei Jahre lang sind Rudolf und Tanja Mehnert immer wieder zu Spaziergängen durch Minden aufgebrochen. Nun haben sie jede Straße und jeden Weg in der Stadt gesehen. - © Alex Lehn
Etwa zwei Jahre lang sind Rudolf und Tanja Mehnert immer wieder zu Spaziergängen durch Minden aufgebrochen. Nun haben sie jede Straße und jeden Weg in der Stadt gesehen. - © Alex Lehn

Aber nicht nur Abschiede waren diese Woche die Top-Themen auf MT.de, sondern auch schöne Geschichten, wie die über Rudolf und Tanja Mehnert. Die beiden wohnen bereits seit 2005 in Minden. Doch so richtig gut kannten sie ihre Stadt bislang irgendwie noch nicht. Das Paar kam im Herbst 2020, als Corona das Leben einschränkte, auf eine außergewöhnliche Idee: Gemeinsam wollte es alle offiziellen Straßen und Wege in Minden zu Fuß erkunden. 270 Tagesetappen, 1.325 Kilometer und knapp zwei Jahre später haben sie ihr Ziel erreicht. Im MT-Gespräch erzählen sie von ihren Erlebnissen unterwegs – und welchen neuen Plan sie bereits für die Zukunft haben.

Wagen mit Ausblick: Torsten und Rebekka Seidemann mit den Kindern Charlotte (links) und Finja. - © Claudia Hyna
Wagen mit Ausblick: Torsten und Rebekka Seidemann mit den Kindern Charlotte (links) und Finja. - © Claudia Hyna

Und auch Rebekka und Torsten Seidemann aus Petershagen haben sich einen Traum erfüllt und einen Bauwagen wie den von Peter Lustig gebaut. Ihr Tipp: „Man muss einfach anfangen."

Verschaffen auch Sie sich gerne einen kleinen Überblick und lesen in Ruhe noch einmal nach, was Sie in den letzten Tagen vielleicht verpasst haben. Wenn Sie dieses wöchentliche Update als Newsletter bekommen möchten, können Sie sich hier kostenlos dafür registrieren.

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