Nordfriedhof immer wieder von Vandalismus betroffen Minden (mt/och). Blumen werden aus Steckvasen herausgerissen, kleine Figuren zerstört, – Vandalismus auf dem Nordfriedhof bereitet der Städtischen Betrieben immer wieder Probleme. Das berichtet Alwin Pamin, Leiter der Friedhofsverwaltung, und bestätigt damit den Hinweis von MT-Lesern auf Zerstörungen an den Osterfeiertagen auf dem Nordfriedhof und in Minderheide. Bei den Zerstörungen auf dem Nordfriedhof handle es sich nicht um gezielte Grabschändungen, sondern um Vandalismus, sagt Pamin. Gerade jetzt im Frühjahr, wenn die Angehörigen frischen Blumenschmuck auf die Gräber pflanzen, würden immer wieder Pflanzen herausgerissen. „Wir hatten lange Zeit Probleme auf dem Südfriedhof. Aktuell ist der Nordfriedhof wieder stärker betroffen“, berichtet Pamin. Vor allem rund um das Hochkreuz stießen seine Mitarbeiter immer wieder auf Scherben, Müll und abgerissene Bänke. Auch die Aushangkästen der Friedhofsverwaltung würden immer wieder demoliert. „Wir legen schon keine Flyer mehr aus, weil wir die nur wieder einsammeln müssen“, berichtet Pamin. Seine Mitarbeiterin ärgert sich auch über Hundebesitzer, die ihre Tiere auf dem Friedhof ohne Leine laufen lassen. „Die Hunde laufen über Gräber, hinterlassen im schlimmsten Fall dort oder in den Anlagen ihre Haufen“. Häufig würden bunte Frühjahrsblüher einfach plattgetreten. Sie beobachte auch Radfahrer, die an Trauerzügen vorbeifahren. „Die Respektlosigkeit hat in allen Altersschichten erschreckend zugenommen“, findet sie. Die Friedhofsverwaltung habe in der Vergangenheit die Polizei eingeschaltet, berichtet Pamin. Dafür müsse allerdings Beweismaterial vorliegen. Er bittet daher Angehörige, die Zerstörungen an Gräbern bemerken, diese zu fotografieren und den Vorfall zu melden. „Viele richten erst die Gräber wieder her und informieren uns erst danach. Dann können wir nichts mehr unternehmen“, sagt Pamin.

Nordfriedhof immer wieder von Vandalismus betroffen

Immer wieder wird auf den Friedhöfen in Minden Grabschmuck zerstört. Foto: Alessandra Diekmann/pr © Alessandra Diekmann/pr

Minden (mt/och). Blumen werden aus Steckvasen herausgerissen, kleine Figuren zerstört, – Vandalismus auf dem Nordfriedhof bereitet der Städtischen Betrieben immer wieder Probleme. Das berichtet Alwin Pamin, Leiter der Friedhofsverwaltung, und bestätigt damit den Hinweis von MT-Lesern auf Zerstörungen an den Osterfeiertagen auf dem Nordfriedhof und in Minderheide. Bei den Zerstörungen auf dem Nordfriedhof handle es sich nicht um gezielte Grabschändungen, sondern um Vandalismus, sagt Pamin. Gerade jetzt im Frühjahr, wenn die Angehörigen frischen Blumenschmuck auf die Gräber pflanzen, würden immer wieder Pflanzen herausgerissen.

„Wir hatten lange Zeit Probleme auf dem Südfriedhof. Aktuell ist der Nordfriedhof wieder stärker betroffen“, berichtet Pamin. Vor allem rund um das Hochkreuz stießen seine Mitarbeiter immer wieder auf Scherben, Müll und abgerissene Bänke. Auch die Aushangkästen der Friedhofsverwaltung würden immer wieder demoliert. „Wir legen schon keine Flyer mehr aus, weil wir die nur wieder einsammeln müssen“, berichtet Pamin.

Seine Mitarbeiterin ärgert sich auch über Hundebesitzer, die ihre Tiere auf dem Friedhof ohne Leine laufen lassen. „Die Hunde laufen über Gräber, hinterlassen im schlimmsten Fall dort oder in den Anlagen ihre Haufen“. Häufig würden bunte Frühjahrsblüher einfach plattgetreten. Sie beobachte auch Radfahrer, die an Trauerzügen vorbeifahren. „Die Respektlosigkeit hat in allen Altersschichten erschreckend zugenommen“, findet sie.

Die Friedhofsverwaltung habe in der Vergangenheit die Polizei eingeschaltet, berichtet Pamin. Dafür müsse allerdings Beweismaterial vorliegen. Er bittet daher Angehörige, die Zerstörungen an Gräbern bemerken, diese zu fotografieren und den Vorfall zu melden. „Viele richten erst die Gräber wieder her und informieren uns erst danach. Dann können wir nichts mehr unternehmen“, sagt Pamin.

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