Neujahr leuchtet nichts: Oliver Roth sagt Illumination im Botanischen Garten ab Ursula Koch Minden. Aus dem Neujahrsleuchten vom 7. bis zum 9. Januar 2022 wird nichts. Das teilt Initiator Oliver Roth mit. Wegen der Pandemie müsse er die Veranstaltung im Botanischen Garten zum zweiten mal in Folge absagen. „Ich habe vier Wochen mit der Entscheidung gerungen“, sagt der Mindener. Er habe abwarten wollen, was die Bundes- und Landesregierung entscheiden. Damit sei dann klar gewesen, dass die Veranstaltung wirtschaftlich nicht mehr auf soliden Füßen stehe, sagt Roth. Er könne nicht abschätzen, welche Auflagen bis zum Beginn der Veranstaltung möglicherweise noch auf ihn zukommen. Von den offiziellen Stellen haben es keine Einwände gegeben, weil es sich ja um eine Veranstaltung im Freien handle. Vergangenes mal habe er die Reißleine mitten in den Vorbereitungen ziehen müssen, erinnert sich der Betreiber der Lichtereignismanufaktur. Auf der Basis dieser Erfahrungen habe er die Entscheidung dieses mal eher getroffen. „Wegen des Infektionsrisikos wären keine Mitmachelemente möglich gewesen, aber davon lebt das Neujahrsleuchten“, sagt Roth. Darum wolle er statt einer Veranstaltungen mit zu vielen Einschränkungen lieber vom 6. bis zum 8. Januar 2023 ein „richtiges Neujahrsleuchten“ veranstalten. Ganz ohne Licht soll Minden nach seinem Willen aber im kommenden Jahr nicht bleiben. Die ursprünglich bereits für den Herbst geplante große Videoinstallation am Wasserstraßenkreuz möchte er möglichst im Januar realisieren. Außerdem beschäftigt er sich gedanklich schon länger mit einer begehbaren Videoinstallation: „Ich wäre glücklich, wenn ich das hinkriege.“ Die Picknick-Konzerte, die er im Sommerbad veranstaltet hat, hätten ihm einen „Heidenspaß“ gemacht: „Es wäre cool, wenn ich das wieder machen könnte.“

Neujahr leuchtet nichts: Oliver Roth sagt Illumination im Botanischen Garten ab

2020 gab es zuletzt ein Neujahrsleuchten im Botanischen Garten. Das nächste wird erst 2023 stattfinden.
Foto: Lichtereignismanufaktur

Minden. Aus dem Neujahrsleuchten vom 7. bis zum 9. Januar 2022 wird nichts. Das teilt Initiator Oliver Roth mit. Wegen der Pandemie müsse er die Veranstaltung im Botanischen Garten zum zweiten mal in Folge absagen. „Ich habe vier Wochen mit der Entscheidung gerungen“, sagt der Mindener.

Er habe abwarten wollen, was die Bundes- und Landesregierung entscheiden. Damit sei dann klar gewesen, dass die Veranstaltung wirtschaftlich nicht mehr auf soliden Füßen stehe, sagt Roth. Er könne nicht abschätzen, welche Auflagen bis zum Beginn der Veranstaltung möglicherweise noch auf ihn zukommen. Von den offiziellen Stellen haben es keine Einwände gegeben, weil es sich ja um eine Veranstaltung im Freien handle.

Vergangenes mal habe er die Reißleine mitten in den Vorbereitungen ziehen müssen, erinnert sich der Betreiber der Lichtereignismanufaktur. Auf der Basis dieser Erfahrungen habe er die Entscheidung dieses mal eher getroffen. „Wegen des Infektionsrisikos wären keine Mitmachelemente möglich gewesen, aber davon lebt das Neujahrsleuchten“, sagt Roth. Darum wolle er statt einer Veranstaltungen mit zu vielen Einschränkungen lieber vom 6. bis zum 8. Januar 2023 ein „richtiges Neujahrsleuchten“ veranstalten.

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Patrick Schwemmling

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Ganz ohne Licht soll Minden nach seinem Willen aber im kommenden Jahr nicht bleiben. Die ursprünglich bereits für den Herbst geplante große Videoinstallation am Wasserstraßenkreuz möchte er möglichst im Januar realisieren. Außerdem beschäftigt er sich gedanklich schon länger mit einer begehbaren Videoinstallation: „Ich wäre glücklich, wenn ich das hinkriege.“ Die Picknick-Konzerte, die er im Sommerbad veranstaltet hat, hätten ihm einen „Heidenspaß“ gemacht: „Es wäre cool, wenn ich das wieder machen könnte.“

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