Neue Bürgerinitiative: Glacisschützer rufen umweltbewusste Mitmenschen zum Mitmachen auf Bewusstsein für das Glacis stärken Minden (mt/ani). In Minden hat sich eine neue Bürgerinitiative gegründet, die sich um den Erhalt der Bäume und des Glacis bemüht, die Glacisschützer. Das Glacis wurde nach der Schleifung der Stadtmauer als Waldpark angelegt und von der Stadt 1890 der Bürgerschaft vermacht. Dieses Vermächtnis gelte es zu erhalten, so die Glacisschützer. In letzter Zeit seien im Glacis und anderswo zahlreiche Bäume abgeholzt worden, darunter auch 60 bis 120 Jahre alte Baumriesen. Seitens der Stadt werde immer wieder die Verkehrssicherungspflicht angeführt. Das halten die Glacisschützer in vielen Fällen für ein vorgeschobenes Argument.Die Glacisschützer wollen nun das Bewusstsein der Bürger für das Kulturerbe Glacis stärken. Man kann Pate für einzelne Bäume oder für einen Teilbereich des Glacis werden. Das beinhaltet zum Beispiel, auf den Zustand der Bäume und des Glacis zu achten, Umweltdelikte zu melden und auch mal den Müll zu entfernen. Rechtzeitig entdeckte Baumschäden können behandelt werden und lassen somit die Sägen verstummen. Diese Patenschaften übernimmt man ehrenamtlich und kostenlos.Das nächste Treffen der Glacisschützer ist am kommenden Montag, 31. Mai, um 19.30 Uhr im Restaurant "Böhmerwald". Kontakt: Christiane Linder, Telefon (0571) 2 32 86 oder Ute Becker, Telefon (0571) 8 55 56.

Neue Bürgerinitiative: Glacisschützer rufen umweltbewusste Mitmenschen zum Mitmachen auf

Minden (mt/ani). In Minden hat sich eine neue Bürgerinitiative gegründet, die sich um den Erhalt der Bäume und des Glacis bemüht, die Glacisschützer.

Negativbeispiel Simeonscarré: Hier fielen nach dem Bau dieser Häuser diverse Bäume der Säge zum Opfer, um Licht für die Wohnungen zu schaffen. - © Foto: privat
Negativbeispiel Simeonscarré: Hier fielen nach dem Bau dieser Häuser diverse Bäume der Säge zum Opfer, um Licht für die Wohnungen zu schaffen. - © Foto: privat

Das Glacis wurde nach der Schleifung der Stadtmauer als Waldpark angelegt und von der Stadt 1890 der Bürgerschaft vermacht. Dieses Vermächtnis gelte es zu erhalten, so die Glacisschützer. In letzter Zeit seien im Glacis und anderswo zahlreiche Bäume abgeholzt worden, darunter auch 60 bis 120 Jahre alte Baumriesen. Seitens der Stadt werde immer wieder die Verkehrssicherungspflicht angeführt. Das halten die Glacisschützer in vielen Fällen für ein vorgeschobenes Argument.

Die Glacisschützer wollen nun das Bewusstsein der Bürger für das Kulturerbe Glacis stärken. Man kann Pate für einzelne Bäume oder für einen Teilbereich des Glacis werden. Das beinhaltet zum Beispiel, auf den Zustand der Bäume und des Glacis zu achten, Umweltdelikte zu melden und auch mal den Müll zu entfernen. Rechtzeitig entdeckte Baumschäden können behandelt werden und lassen somit die Sägen verstummen. Diese Patenschaften übernimmt man ehrenamtlich und kostenlos.

Das nächste Treffen der Glacisschützer ist am kommenden Montag, 31. Mai, um 19.30 Uhr im Restaurant "Böhmerwald". Kontakt: Christiane Linder, Telefon (0571) 2 32 86 oder Ute Becker, Telefon (0571) 8 55 56.

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