Neu gewählter Seniorenbeirat nimmt am 19. Mai die Arbeit auf Anja Peper Minden. Viel Abstand, mehrere Lüftungspausen und sorgfältige Desinfektion der Wahlkabine nach jeder einzelnen Stimmabgabe: Mit großem Aufwand wurde jetzt der Seniorenbeirat im Ständersaal des Preußenmuseums neu gewählt. Das Gremium versteht sich als Anwalt der älteren Menschen und kann als Partner der Politik auch Mitglieder in die städtischen Ausschüsse entsenden. Schon seit 26 Jahren trage der Seniorenbeirat schon mit guten Ideen zum Leben in der Stadt bei, sagte Bürgermeister Michael Jäcke zur Begrüßung. Beispiele seien die Notfallkarte und die 2020 installierten Rettungspunkte. „Die Mitglieder bilden die Vertretung von Menschen in unserer Stadt, die besonders gehört werden sollen und auch müssen.“ Der bisherige Beirat war ungewöhnlich lange im Amt: fast sieben Jahre. Gründe für die Verlängerung waren die Änderung der Wahlperioden in Bezug zur Kommunalwahl sowie die coronabegründete Verschiebung der Wahl vom Sommer 2020 ins jetzige Frühjahr. Vorsitzender war in dieser Zeit Dieter Pohl (SPD 60plus, KV Minden-Lübbecke). Der 81-Jährige erhielt auch bei dieser Wahl die meisten Stimmen. Er ist bereits seit 1990 im Mindener Seniorenbeirat vertreten. Das neue Gremium besteht aus neuen als auch bereits bekannten Mitgliedern und nimmt seine Arbeit am 19. Mai auf. Dann wird auch die oder der Vorsitzende gewählt. Alle Kandidatinnen und Kandidaten durften sich und ihre Ziele vor der Wahl kurz vorstellen. Verbesserungsmöglichkeiten sehen sie unter anderem bei der Aufenthaltsqualität in der Innenstadt, beim ÖPNV, allgemein in der Mobilität und bei Angeboten für Senioren. Sieglinde Lüders (67) zum Beispiel kann sich einen regelmäßigen Tai Chi-Kurs auf dem Marktplatz vorstellen, damit auch ihre Altersgruppe öfter die Chance bekomme, gemeinsam unter freiem Himmel aktiv sein zu können, so die pensionierte Grundschullehrerin. In der Reihenfolge der erhaltenen Stimmen wurden als neue Mitglieder gewählt: Dieter Pohl (SPD 60plus, KV Minden-Lübbecke), Rolf Berkenbrink (Unterschriftenliste), Burkhard Witte (Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club, ADFC), Karl-Heinz Bornemann (Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft, Seniorengruppe Minden), Cäcilia Brinkmann (Kolpingfamilie Minden), Klaus-Dieter Krug (SPD 60plus KV Minden-Lübbecke), Heidemarie Bierbaum (ADFC) und Klaus Kambartel (Treffpunkt Johanniskirchhof). Stellvertreter sind: Heinrich Sensmeyer (Sozialverband VdK Minden-Lübbecke), Sieglinde Lüders (Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde, 60plus-Gruppe), Heinrich Gieseking (Mindener Mandolinen- und Gitarrenorchester von 1924) sowie Rolf Walter Schnitker (CDU-Seniorenunion Minden-Lübbecke).

Neu gewählter Seniorenbeirat nimmt am 19. Mai die Arbeit auf

Der neu gewählte Seniorenbeirat der Stadt Minden am Preußenmuseum. Foto: Stadt Minden/Susann Lewerenz © Stadt Minden/Susann Lewerenz

Minden. Viel Abstand, mehrere Lüftungspausen und sorgfältige Desinfektion der Wahlkabine nach jeder einzelnen Stimmabgabe: Mit großem Aufwand wurde jetzt der Seniorenbeirat im Ständersaal des Preußenmuseums neu gewählt. Das Gremium versteht sich als Anwalt der älteren Menschen und kann als Partner der Politik auch Mitglieder in die städtischen Ausschüsse entsenden. Schon seit 26 Jahren trage der Seniorenbeirat schon mit guten Ideen zum Leben in der Stadt bei, sagte Bürgermeister Michael Jäcke zur Begrüßung. Beispiele seien die Notfallkarte und die 2020 installierten Rettungspunkte. „Die Mitglieder bilden die Vertretung von Menschen in unserer Stadt, die besonders gehört werden sollen und auch müssen.“

Der bisherige Beirat war ungewöhnlich lange im Amt: fast sieben Jahre. Gründe für die Verlängerung waren die Änderung der Wahlperioden in Bezug zur Kommunalwahl sowie die coronabegründete Verschiebung der Wahl vom Sommer 2020 ins jetzige Frühjahr. Vorsitzender war in dieser Zeit Dieter Pohl (SPD 60plus, KV Minden-Lübbecke). Der 81-Jährige erhielt auch bei dieser Wahl die meisten Stimmen. Er ist bereits seit 1990 im Mindener Seniorenbeirat vertreten. Das neue Gremium besteht aus neuen als auch bereits bekannten Mitgliedern und nimmt seine Arbeit am 19. Mai auf. Dann wird auch die oder der Vorsitzende gewählt.

Alle Kandidatinnen und Kandidaten durften sich und ihre Ziele vor der Wahl kurz vorstellen. Verbesserungsmöglichkeiten sehen sie unter anderem bei der Aufenthaltsqualität in der Innenstadt, beim ÖPNV, allgemein in der Mobilität und bei Angeboten für Senioren. Sieglinde Lüders (67) zum Beispiel kann sich einen regelmäßigen Tai Chi-Kurs auf dem Marktplatz vorstellen, damit auch ihre Altersgruppe öfter die Chance bekomme, gemeinsam unter freiem Himmel aktiv sein zu können, so die pensionierte Grundschullehrerin.

In der Reihenfolge der erhaltenen Stimmen wurden als neue Mitglieder gewählt: Dieter Pohl (SPD 60plus, KV Minden-Lübbecke), Rolf Berkenbrink (Unterschriftenliste), Burkhard Witte (Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club, ADFC), Karl-Heinz Bornemann (Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft, Seniorengruppe Minden), Cäcilia Brinkmann (Kolpingfamilie Minden), Klaus-Dieter Krug (SPD 60plus KV Minden-Lübbecke), Heidemarie Bierbaum (ADFC) und Klaus Kambartel (Treffpunkt Johanniskirchhof). Stellvertreter sind: Heinrich Sensmeyer (Sozialverband VdK Minden-Lübbecke), Sieglinde Lüders (Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde, 60plus-Gruppe), Heinrich Gieseking (Mindener Mandolinen- und Gitarrenorchester von 1924) sowie Rolf Walter Schnitker (CDU-Seniorenunion Minden-Lübbecke).

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