Nach zuletzt rückgängigen Zahlen: Sieben-Tages-Inzidenz in Minden-Lübbecke steigt wieder Minden (mt/ps/mre). Nachdem die Sieben-Tages-Inzidenz im Kreis Minden-Lübbecke in den letzten Tagen kontinuierlich gesunken ist, hat sie am Donnerstag wieder einen Sprung in die entgegengesetzte Richtung gemacht. Aufgrund von 76 gemeldeten Neuinfektionen steigt sie nach MT-Berechnungen von 112,8 auf 124,7. Das liegt daran, dass es am vergangenen Donnerstag 39 neue Fälle gab - und somit 37 weniger als nun vom Gesundheitsamt des Kreises übermittelt. Die Wocheninzidenz ergibt sich durch die Addition der Corona-Neuinfektionen der letzten sieben Tage (387) geteilt durch die Einwohnerzahl des Mühlenkreises (310.400). Mit dem aktuellen Wert überschreitet Minden-Lübbecke weiterhin den Notbremsen-Wert von 100. Der offizielle Inzidenzwert des Landeszentrum Gesundheit beträgt mit Datenstand 8. April, 0 Uhr, 113,1. Die MT-Berechnungen verstehen sich als Vorgriff auf den LZG-Wert des nächsten Tages. Den höchsten Wert im Kreis Minden-Lübbecke weist weiter Lübbecke mit 176,2 auf, gefolgt von Espelkamp mit 169,5. Die beiden größten Städte Minden (146,9) und Bad Oeynhausen (127,6) liegen weiter über dem Durchschnitt des Kreises. Im weiteren MT-Verbreitungsgebiet sieht die Situation wie folgt aus: Porta Westfalica (151,6), Hille (97,6) und Petershagen (55,7). Alle weiteren Städte und Gemeinden haben einen zweistelligen Inzidenzwert, in Hüllhorst ist er mit 46 am geringsten. In den heimischen Krankenhäusern werden aktuell 53 Corona-Patienten behandelt, davon 19 intensivmedizinisch. Der Großteil davon wird im Mindener Johannes Wesling Klinikum versorgt: 40 Personen befinden sich dort, davon neun auf der Intensivstation. Vier Personen werden im JWK künstlich beatmet. Die restlichen 13 Corona-Patienten befinden sich im Herz- und Diabeteszentrum NRW, Bad Oeynhausen. Zehn von ihnen sind auf der Intensivstation und drei Personen isoliert auf der Normalstation. Wie Florian Hemann von der Kreis-Pressestelle mitteilt, gibt es im Volkeninghaus des Ludwig-Steil-Hofes in Espelkamp, dem Alten- und Pflegeheim St. Johannis in Rahden sowie dem Haus Amsterdam der Berolina GmbH in Bad Oeynhausen aktuell Corona-Fälle. Darüber hinaus bleibe die Situation in den Schulen und Kindertageseinrichtungen weitestgehend unverändert. Zuletzt liefen einige Quarantänen aus, außerdem machte sie eine unwesentliche Entspannung durch die Osterferien bemerkbar. Die Zahl der Menschen aus dem Kreis Minden-Lübbecke, die mindestens eine Corona-Impfung erhalten haben, hat von Mittwoch auf Donnerstag dennoch einen deutlichen Satz nach oben gemacht. Das liegt auch daran, dass seit dieser Woche die Hausärzte impfen. Laut Bericht der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) wurden am Mittwoch weitere 2.338 Erst-Impfungen erfasst – mehr als die Hälfte davon, nämlich 1.423, wurden in Hausarztpraxen verabreicht. Mit insgesamt 44.914 Erstimpfungen sind nun 14,46 Prozent der Menschen aus dem Mühlenkreis geimpft worden. 16.464 Menschen haben bereits beide Impfungen erhalten und sind damit voll immunisiert. Im OWL-Vergleich liegt der Kreis im Mittelfeld. Deutlich mehr Impfdosen wurden in den Landkreisen Gütersloh (53.948), Lippe (48.856) und Bielefeld (46.843) verimpft. Der größten Anteil der Bevölkerung wurde im Landkreis Höxter geimpft, nämlich 16,11 Prozent.

Nach zuletzt rückgängigen Zahlen: Sieben-Tages-Inzidenz in Minden-Lübbecke steigt wieder

Der Kreis Minden-Lübbecke hat am Donnerstag wieder steigende Corona-Fallzahlen mitgeteilt. MT-Archivfoto: © Pixabay

Minden (mt/ps/mre). Nachdem die Sieben-Tages-Inzidenz im Kreis Minden-Lübbecke in den letzten Tagen kontinuierlich gesunken ist, hat sie am Donnerstag wieder einen Sprung in die entgegengesetzte Richtung gemacht. Aufgrund von 76 gemeldeten Neuinfektionen steigt sie nach MT-Berechnungen von 112,8 auf 124,7. Das liegt daran, dass es am vergangenen Donnerstag 39 neue Fälle gab - und somit 37 weniger als nun vom Gesundheitsamt des Kreises übermittelt.

Die Wocheninzidenz ergibt sich durch die Addition der Corona-Neuinfektionen der letzten sieben Tage (387) geteilt durch die Einwohnerzahl des Mühlenkreises (310.400). Mit dem aktuellen Wert überschreitet Minden-Lübbecke weiterhin den Notbremsen-Wert von 100. Der offizielle Inzidenzwert des Landeszentrum Gesundheit beträgt mit Datenstand 8. April, 0 Uhr, 113,1. Die MT-Berechnungen verstehen sich als Vorgriff auf den LZG-Wert des nächsten Tages.

Den höchsten Wert im Kreis Minden-Lübbecke weist weiter Lübbecke mit 176,2 auf, gefolgt von Espelkamp mit 169,5. Die beiden größten Städte Minden (146,9) und Bad Oeynhausen (127,6) liegen weiter über dem Durchschnitt des Kreises. Im weiteren MT-Verbreitungsgebiet sieht die Situation wie folgt aus: Porta Westfalica (151,6), Hille (97,6) und Petershagen (55,7). Alle weiteren Städte und Gemeinden haben einen zweistelligen Inzidenzwert, in Hüllhorst ist er mit 46 am geringsten.

In den heimischen Krankenhäusern werden aktuell 53 Corona-Patienten behandelt, davon 19 intensivmedizinisch. Der Großteil davon wird im Mindener Johannes Wesling Klinikum versorgt: 40 Personen befinden sich dort, davon neun auf der Intensivstation. Vier Personen werden im JWK künstlich beatmet. Die restlichen 13 Corona-Patienten befinden sich im Herz- und Diabeteszentrum NRW, Bad Oeynhausen. Zehn von ihnen sind auf der Intensivstation und drei Personen isoliert auf der Normalstation.

Wie Florian Hemann von der Kreis-Pressestelle mitteilt, gibt es im Volkeninghaus des Ludwig-Steil-Hofes in Espelkamp, dem Alten- und Pflegeheim St. Johannis in Rahden sowie dem Haus Amsterdam der Berolina GmbH in Bad Oeynhausen aktuell Corona-Fälle. Darüber hinaus bleibe die Situation in den Schulen und Kindertageseinrichtungen weitestgehend unverändert. Zuletzt liefen einige Quarantänen aus, außerdem machte sie eine unwesentliche Entspannung durch die Osterferien bemerkbar.

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