Nach brutalem Angriff auf Jugendliche in der Uferstraße: Staatsanwaltschaft erhebt Anklage Sebastian Radermacher Minden. Nach dem brutalen Angriff auf zwei Jugendliche in der Mindener Uferstraße hat die Staatsanwaltschaft Bielefeld Anklage erhoben. Das bestätigt Guiskard Eisenberg, Sprecher des Bielefelder Landgerichtes, auf MT-Anfrage. Demnach seien eine weibliche und eine männliche Person angeklagt worden, Gegenstand der Beschuldigung sei ein versuchtes Tötungsdelikt. Zwei 16-Jährige waren am 31. Juli in der Uferstraße aus dem Hinterhalt angegriffen worden. Sie hatten zuvor im Internet mit einem Mädchen ein Treffen am Kirmespark auf Kanzlers Weide vereinbart. Vor Ort wurden sie zur „Regenbogengarage" gelockt – und dort von mehreren Personen attackiert. Einer der Mindener wurde durch eine Stichwaffe lebensgefährlich, der andere 16-Jährige leicht verletzt. Einige Tage später nahmen die Ermittler zwei Tatverdächtige fest. Laut Staatsanwaltschaft und Polizei handelte es sich um einen 18-Jährigen aus Mannheim und eine 15-jährige Mindenerin. Das Tatmotiv war zunächst unklar. Eine frühere Beziehung zwischen der 15-Jährigen und dem lebensgefährlich Verletzten könnte eine Rolle gespielt haben, hieß es. Beide Angeklagten befinden sich in Haft, berichtet der Gerichtssprecher. Grundsätzlich beträgt die maximale Dauer der Untersuchungshaft sechs Monate, in diesem Zeitraum müsste der Prozess beginnen. Die Frist läuft am 4. Februar ab, erklärt Eisenberg. Er gehe davon aus, dass die Hauptverhandlung bis dahin beginnen werde.

Nach brutalem Angriff auf Jugendliche in der Uferstraße: Staatsanwaltschaft erhebt Anklage

Die 16-Jährigen waren in einen Hinterhalt an der "Regenbogengarage" in der Uferstraße gelockt und dort angegriffen worden. MT-Archivfoto: Patrick Schwemling

Minden. Nach dem brutalen Angriff auf zwei Jugendliche in der Mindener Uferstraße hat die Staatsanwaltschaft Bielefeld Anklage erhoben. Das bestätigt Guiskard Eisenberg, Sprecher des Bielefelder Landgerichtes, auf MT-Anfrage. Demnach seien eine weibliche und eine männliche Person angeklagt worden, Gegenstand der Beschuldigung sei ein versuchtes Tötungsdelikt.

Zwei 16-Jährige waren am 31. Juli in der Uferstraße aus dem Hinterhalt angegriffen worden. Sie hatten zuvor im Internet mit einem Mädchen ein Treffen am Kirmespark auf Kanzlers Weide vereinbart. Vor Ort wurden sie zur „Regenbogengarage" gelockt – und dort von mehreren Personen attackiert. Einer der Mindener wurde durch eine Stichwaffe lebensgefährlich, der andere 16-Jährige leicht verletzt.

Einige Tage später nahmen die Ermittler zwei Tatverdächtige fest. Laut Staatsanwaltschaft und Polizei handelte es sich um einen 18-Jährigen aus Mannheim und eine 15-jährige Mindenerin. Das Tatmotiv war zunächst unklar. Eine frühere Beziehung zwischen der 15-Jährigen und dem lebensgefährlich Verletzten könnte eine Rolle gespielt haben, hieß es.

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Patrick Schwemmling

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Beide Angeklagten befinden sich in Haft, berichtet der Gerichtssprecher. Grundsätzlich beträgt die maximale Dauer der Untersuchungshaft sechs Monate, in diesem Zeitraum müsste der Prozess beginnen. Die Frist läuft am 4. Februar ab, erklärt Eisenberg. Er gehe davon aus, dass die Hauptverhandlung bis dahin beginnen werde.

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