Hilfe im großen Stil: Hunderte Kräfte aus dem Kreis in Unwetterregionen im Einsatz Stefanie Dullweber,Claudia Hyna,Malina Reckordt Minden/Altena. Mehrere Häuser stürzen ein, rund 70 Personen werden vermisst – am Morgen nach den heftigen Regenfällen in Hagen und Umgebung wird das Ausmaß deutlich. Im Zusammenhang mit den schweren Unwettern sind in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen mindestens 33 Menschen ums Leben gekommen. Um die Einsatzkräfte vor Ort zu unterstützen, machten sich bereits am Mittwochabend hunderte Kräfte aus dem Kreis Minden-Lübbecke auf den Weg in die betroffenen Regionen. Mit dabei sind Helfer von Bundeswehr, Feuerwehr, Hilfsorganisationen wie dem Roten Kreuz und dem Technischem Hilfswerk. Wie lange die Unterstützung gebraucht wird, wissen sie aktuell nicht. Kurzfristige Alarmierung Um 18.20 am Mittwochabend hätten sie den Anruf bekommen, dass um 19.30 Uhr Abfahrt an der Feuerwache Porta sei, schildert Bernhard Förster, Leiter der Freiwilligen Feuerwehr der Gemeinde Hille, die Ereignisse. „Das war schon sehr kurzfristig. Eigentlich haben wir bei solchen Einsätzen zwei bis drei Stunden Vorlauf." Sie hätten sofort angefangen, zu telefonieren und um 19 Uhr fanden sich dann 14 Einsatzkräfte am Gerätehaus in Hartum ein. Mit einem Löschfahrzeug und einem Mannschaftstransportwagen hätten sie sich dann auf den Weg gemacht. Ursprüngliches Ziel sei die Kleinstadt Altena gewesen, so Förster weiter. In der Nacht hätten seine Leute dann den Einsatzbefehl bekommen, im knapp 30 Kilometer entfernten Menden mehrere Keller leer zu pumpen. Der Einsatz dauerte bis in die Morgenstunden. Im Laufe des Donnerstag machten sich dann erneut Feuerwehrleute aus dem Kreis auf den Weg, um die Helfer vor Ort abzulösen. Darunter auch Luis Rothe, der am Nachmittag bestätigte, dass der Einsatz auf jeden Fall noch den heutigen Freitag andauern werde, möglicherweise länger. „Es ist ungewiss, was uns erwartet, aber wir haben alle das Bedürfnis, zu helfen", sagt Rothe, der am Einsatzort als Gruppenführer das Hiller Fahrzeug übernehmen soll. Die Einsatzkräfte seien sich der Gefahr bewusst, in die sie sich begeben, sagt Bernhard Förster angesichts eines tragischen Unglücks, das sich in Altena ereignet hat. Ein Feuerwehrmann ist bei den Rettungsarbeiten von den Wassermassen fortgerissen worden und ertrunken. „Natürlich ist es eine schwierige Situation und die Naturgewalt Wasser ist nicht zu unterschätzen. Aber für solche Einsätze sind wir ausgebildet." Rettung mit Panzer Die Mindener Pioniere sind in der Nacht zu Donnerstag in Hagen eingetroffen. Laut Presseoffizier Mario Kissel sind inzwischen rund 40 Fahrzeuge und 200 Soldaten aus Minden vor Ort. Auch das Versorgungsbataillon 7 aus Unna sei mit 40 Soldaten im Einsatz. Außerdem hat die Bundeswehr vier Hubschrauber zur Unterstützung im Kampf gegen die Wassermassen entsandt. Die Pioniere aus Minden arbeiten an den Flüssen Lenne und Volme und seien außerdem dafür zuständig, die Bundesstraße 54 wieder befahrbar zu machen. „Ich stehe gerade an der Hauptwache der Feuerwehr in Hagen", sagt Mario Kissel am Donnerstagnachmittag im Gespräch mit dem MT. Im Hintergrund dröhnen Martinshörner. Noch in der Nacht hätten sich die Bundeswehrsoldaten mit den zivilen Kräften vom THW, den Maltesern und dem DRK versammelt und den Einsatz koordiniert. „Als wir gegen 5 Uhr ans Wasser gefahren sind, haben wir gesehen, wie katastrophal die Lage ist", sagt Kissel. Mit dem Transportpanzer Fuchs hätten die Soldaten bereits mehrere Personen aus einer Gefahrenzone gerettet. „Der Einsatz war an einer eigentlich ganz normalen Straßenkreuzung, die aktuell komplett überflutet ist. Die Strömung würde jeden mitreißen, der versucht, die Straße zu überqueren. Teilweise steht das Wasser bis zum ersten Obergeschoss." Die in ihren Häusern eingeschlossenen Menschen hätten einen Notruf abgesetzt. Weil jedoch die zivilen Fahrzeuge nicht herankamen, hätten die Betroffenen nur mit dem Panzer gerettet werden können. Mario Kissel ist vor allem die Hilfsbereitschaft vor Ort aufgefallen. „Die Zusammenarbeit klappt sehr gut. Es ist eine Stimmung des Helfen-Wollens." Wann die Mindener Pioniere zurückkommen, steht aktuell noch nicht fest. Angefordert seien sie bis Montag 23.59 Uhr. Bericht einer Augenzeugin „Nur ein paar hundert Meter von unserem Haus entfernt verlieren Menschen ihre Existenz. Das geht mir sehr nahe. Die Nerven liegen blank", beschreibt Nadine Lotze ihre Gefühlslage. Die ehemalige Mindenerin lebt zwischen Hagen und Iserlohn in Hohenlimburg. Bei einem Telefonat am Donnerstagmittag erklingt bei ihr im Hintergrund immer wieder das Martinshorn. „Die Einsatzfahrzeuge fahren seit vorgestern um 23.30 Uhr im Minutentakt. Auch die Sirenen haben geheult. Als am Mittwochabend der erste Panzer durch die Straße gefahren ist, haben wir realisiert, wie ernst die Lage ist. Seit heute Morgen ist es etwas ruhiger. Jetzt hören wir die Einsatzfahrzeuge nur noch etwa alle 20 Minuten." Auch wenn vor ihrer Haustür die Straße nicht überflutet ist, – das Haus liegt etwas höher – sind die Menschen in ihrem Umfeld gebeten worden, die Häuser möglichst nicht zu verlassen. Alles, was bis vor Kurzem selbstverständlich war – zum Einkaufen nach Hohenlimburg -Stadt oder Pizza bestellen – sei aktuell undenkbar, so Nadine Lotze. Sie selber würde im zweiten Stock wohnen und habe alle wichtigen Dinge aus dem Keller nach oben gebracht. „Ich fühle mich hier aber noch relativ sicher." THW hilft in Wuppertal Vom Technischen Hilfswerk Minden sind am Donnerstagmorgen um 6 Uhr insgesamt 13 Helfer in Richtung Wuppertal gestartet. Unter anderem haben sie eine Tiefgarage leergepumpt, die einen Meter hoch mit Wasser vollgelaufen war. Zudem entfernt eine Bergungsgruppe an verschiedenen Brücken Treibgut. Zu dem Team gehört auch ein Baufachberater, der aktuell die Stabilität von Gebäuden begutachtet. Wie lange die Gruppe noch im Einsatz sein wird, kann der stellvertretende Ortsgruppenbeauftragte Torsten Giese nicht absehen. „Möglicherweise geht es bis Sonntag", so Giese gegenüber dem MT. Wo die Helfer vor Ort übernachten, ist noch unklar. „Vermutlich in einer Turnhalle, in einer Schule oder in Zelten." Permanent im Einsatz Mit einem Katastrophenfahrzeug und einem Mannschaftstransportwagen rückten 13 Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Petershagen am Mittwochabend zu dem Großeinsatz aus. Am Donnerstag wurden sie von 13 neuen Kräften abgelöst. Hauptsächlich sei es darum gegangen, Keller in Altena und Menden leer zu pumpen, sagt Wehrführer Karl Jungcurt. Dabei seien sie „permanent unterwegs" gewesen. Am Mittag gab es einen Blitzeinsatz an einem Glühofen, der vom Hochwasser bedroht war. Petershäger Wehrleute waren in der Vergangenheit auch bei anderen Einsätzen in NRW gefragt, so etwa bei der Flutkatastrophe in Mülheim 2013/14 und beim Moorbrand an der niederländischen Grenze 2010. Dennoch: „Mit einem normalen Hochwasser ist das hier nicht zu vergleichen", sagt Zugführer Jörg Schoppmann von der Löschgruppe Buchholz-Großenheerse. Das Chaos vor Ort sei „heftig" gewesen: eingeschlossene Dörfer, eingestürzte Häuser, dazu der Ausfall von Telefon und Internet. DRK hält sich weiter bereit „Das war für uns ein Adhoc-Einsatz", sagt Jochen van Loh, Leiter des DRK Barkhausen. Eigentlich hätten sie mehr Vorlauf, am Mittwoch musste jedoch alles ganz schnell gehen. Neben den Barkhausern machten sich auch Helfer der Ortsvereine Dankersen, Bad Oeynhausen, Minden und Petershagen-Lahde auf den Weg ins Sauerland. Insgesamt sind es rund 30 Kräfte, die mit acht Fahrzeugen vor Ort sind. „Wir unterstützen die Feuerwehr und kümmern uns um die Verpflegung und den Sanitätsdienst", sagt van Loh am Donnerstagnachmittag. Er selbst befindet sich auf einem Lehrgang in Münster, steht aber mit seinen Leuten in Kontakt. Von ihnen hat er die Info, dass die Bezirksreserve noch am Abend wieder zurück in der Heimat sein soll. Noch sei jedoch nicht absehbar, wie es weitergeht. „Wir verfolgen die Lage und sind weiter einsatzbereit."

Hilfe im großen Stil: Hunderte Kräfte aus dem Kreis in Unwetterregionen im Einsatz

Minden/Altena. Mehrere Häuser stürzen ein, rund 70 Personen werden vermisst – am Morgen nach den heftigen Regenfällen in Hagen und Umgebung wird das Ausmaß deutlich. Im Zusammenhang mit den schweren Unwettern sind in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen mindestens 33 Menschen ums Leben gekommen. Um die Einsatzkräfte vor Ort zu unterstützen, machten sich bereits am Mittwochabend hunderte Kräfte aus dem Kreis Minden-Lübbecke auf den Weg in die betroffenen Regionen. Mit dabei sind Helfer von Bundeswehr, Feuerwehr, Hilfsorganisationen wie dem Roten Kreuz und dem Technischem Hilfswerk. Wie lange die Unterstützung gebraucht wird, wissen sie aktuell nicht.

Kurzfristige Alarmierung

Um 18.20 am Mittwochabend hätten sie den Anruf bekommen, dass um 19.30 Uhr Abfahrt an der Feuerwache Porta sei, schildert Bernhard Förster, Leiter der Freiwilligen Feuerwehr der Gemeinde Hille, die Ereignisse. „Das war schon sehr kurzfristig. Eigentlich haben wir bei solchen Einsätzen zwei bis drei Stunden Vorlauf." Sie hätten sofort angefangen, zu telefonieren und um 19 Uhr fanden sich dann 14 Einsatzkräfte am Gerätehaus in Hartum ein. Mit einem Löschfahrzeug und einem Mannschaftstransportwagen hätten sie sich dann auf den Weg gemacht.

Die Mindener Pioniere auf dem Weg in die Unwetterregion. - © Bundeswehr/Mario Kissel
Die Mindener Pioniere auf dem Weg in die Unwetterregion. - © Bundeswehr/Mario Kissel

Ursprüngliches Ziel sei die Kleinstadt Altena gewesen, so Förster weiter. In der Nacht hätten seine Leute dann den Einsatzbefehl bekommen, im knapp 30 Kilometer entfernten Menden mehrere Keller leer zu pumpen. Der Einsatz dauerte bis in die Morgenstunden. Im Laufe des Donnerstag machten sich dann erneut Feuerwehrleute aus dem Kreis auf den Weg, um die Helfer vor Ort abzulösen. Darunter auch Luis Rothe, der am Nachmittag bestätigte, dass der Einsatz auf jeden Fall noch den heutigen Freitag andauern werde, möglicherweise länger. „Es ist ungewiss, was uns erwartet, aber wir haben alle das Bedürfnis, zu helfen", sagt Rothe, der am Einsatzort als Gruppenführer das Hiller Fahrzeug übernehmen soll.


Die Einsatzkräfte seien sich der Gefahr bewusst, in die sie sich begeben, sagt Bernhard Förster angesichts eines tragischen Unglücks, das sich in Altena ereignet hat. Ein Feuerwehrmann ist bei den Rettungsarbeiten von den Wassermassen fortgerissen worden und ertrunken. „Natürlich ist es eine schwierige Situation und die Naturgewalt Wasser ist nicht zu unterschätzen. Aber für solche Einsätze sind wir ausgebildet."

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Rettung mit Panzer

Die Mindener Pioniere sind in der Nacht zu Donnerstag in Hagen eingetroffen. Laut Presseoffizier Mario Kissel sind inzwischen rund 40 Fahrzeuge und 200 Soldaten aus Minden vor Ort. Auch das Versorgungsbataillon 7 aus Unna sei mit 40 Soldaten im Einsatz. Außerdem hat die Bundeswehr vier Hubschrauber zur Unterstützung im Kampf gegen die Wassermassen entsandt. Die Pioniere aus Minden arbeiten an den Flüssen Lenne und Volme und seien außerdem dafür zuständig, die Bundesstraße 54 wieder befahrbar zu machen.

„Ich stehe gerade an der Hauptwache der Feuerwehr in Hagen", sagt Mario Kissel am Donnerstagnachmittag im Gespräch mit dem MT. Im Hintergrund dröhnen Martinshörner. Noch in der Nacht hätten sich die Bundeswehrsoldaten mit den zivilen Kräften vom THW, den Maltesern und dem DRK versammelt und den Einsatz koordiniert. „Als wir gegen 5 Uhr ans Wasser gefahren sind, haben wir gesehen, wie katastrophal die Lage ist", sagt Kissel.

Mit dem Transportpanzer Fuchs hätten die Soldaten bereits mehrere Personen aus einer Gefahrenzone gerettet. „Der Einsatz war an einer eigentlich ganz normalen Straßenkreuzung, die aktuell komplett überflutet ist. Die Strömung würde jeden mitreißen, der versucht, die Straße zu überqueren. Teilweise steht das Wasser bis zum ersten Obergeschoss." Die in ihren Häusern eingeschlossenen Menschen hätten einen Notruf abgesetzt. Weil jedoch die zivilen Fahrzeuge nicht herankamen, hätten die Betroffenen nur mit dem Panzer gerettet werden können.

Mario Kissel ist vor allem die Hilfsbereitschaft vor Ort aufgefallen. „Die Zusammenarbeit klappt sehr gut. Es ist eine Stimmung des Helfen-Wollens." Wann die Mindener Pioniere zurückkommen, steht aktuell noch nicht fest. Angefordert seien sie bis Montag 23.59 Uhr.

Bericht einer Augenzeugin

„Nur ein paar hundert Meter von unserem Haus entfernt verlieren Menschen ihre Existenz. Das geht mir sehr nahe. Die Nerven liegen blank", beschreibt Nadine Lotze ihre Gefühlslage. Die ehemalige Mindenerin lebt zwischen Hagen und Iserlohn in Hohenlimburg. Bei einem Telefonat am Donnerstagmittag erklingt bei ihr im Hintergrund immer wieder das Martinshorn. „Die Einsatzfahrzeuge fahren seit vorgestern um 23.30 Uhr im Minutentakt. Auch die Sirenen haben geheult. Als am Mittwochabend der erste Panzer durch die Straße gefahren ist, haben wir realisiert, wie ernst die Lage ist. Seit heute Morgen ist es etwas ruhiger. Jetzt hören wir die Einsatzfahrzeuge nur noch etwa alle 20 Minuten."

- © Feuerwehr Petershagen
© Feuerwehr Petershagen

Auch wenn vor ihrer Haustür die Straße nicht überflutet ist, – das Haus liegt etwas höher – sind die Menschen in ihrem Umfeld gebeten worden, die Häuser möglichst nicht zu verlassen. Alles, was bis vor Kurzem selbstverständlich war – zum Einkaufen nach Hohenlimburg -Stadt oder Pizza bestellen – sei aktuell undenkbar, so Nadine Lotze. Sie selber würde im zweiten Stock wohnen und habe alle wichtigen Dinge aus dem Keller nach oben gebracht. „Ich fühle mich hier aber noch relativ sicher."

THW hilft in Wuppertal

Vom Technischen Hilfswerk Minden sind am Donnerstagmorgen um 6 Uhr insgesamt 13 Helfer in Richtung Wuppertal gestartet. Unter anderem haben sie eine Tiefgarage leergepumpt, die einen Meter hoch mit Wasser vollgelaufen war. Zudem entfernt eine Bergungsgruppe an verschiedenen Brücken Treibgut. Zu dem Team gehört auch ein Baufachberater, der aktuell die Stabilität von Gebäuden begutachtet. Wie lange die Gruppe noch im Einsatz sein wird, kann der stellvertretende Ortsgruppenbeauftragte Torsten Giese nicht absehen. „Möglicherweise geht es bis Sonntag", so Giese gegenüber dem MT. Wo die Helfer vor Ort übernachten, ist noch unklar. „Vermutlich in einer Turnhalle, in einer Schule oder in Zelten."

Permanent im Einsatz

Mit einem Katastrophenfahrzeug und einem Mannschaftstransportwagen rückten 13 Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Petershagen am Mittwochabend zu dem Großeinsatz aus. Am Donnerstag wurden sie von 13 neuen Kräften abgelöst. Hauptsächlich sei es darum gegangen, Keller in Altena und Menden leer zu pumpen, sagt Wehrführer Karl Jungcurt. Dabei seien sie „permanent unterwegs" gewesen. Am Mittag gab es einen Blitzeinsatz an einem Glühofen, der vom Hochwasser bedroht war. Petershäger Wehrleute waren in der Vergangenheit auch bei anderen Einsätzen in NRW gefragt, so etwa bei der Flutkatastrophe in Mülheim 2013/14 und beim Moorbrand an der niederländischen Grenze 2010. Dennoch: „Mit einem normalen Hochwasser ist das hier nicht zu vergleichen", sagt Zugführer Jörg Schoppmann von der Löschgruppe Buchholz-Großenheerse. Das Chaos vor Ort sei „heftig" gewesen: eingeschlossene Dörfer, eingestürzte Häuser, dazu der Ausfall von Telefon und Internet.

DRK hält sich weiter bereit

„Das war für uns ein Adhoc-Einsatz", sagt Jochen van Loh, Leiter des DRK Barkhausen. Eigentlich hätten sie mehr Vorlauf, am Mittwoch musste jedoch alles ganz schnell gehen. Neben den Barkhausern machten sich auch Helfer der Ortsvereine Dankersen, Bad Oeynhausen, Minden und Petershagen-Lahde auf den Weg ins Sauerland. Insgesamt sind es rund 30 Kräfte, die mit acht Fahrzeugen vor Ort sind. „Wir unterstützen die Feuerwehr und kümmern uns um die Verpflegung und den Sanitätsdienst", sagt van Loh am Donnerstagnachmittag. Er selbst befindet sich auf einem Lehrgang in Münster, steht aber mit seinen Leuten in Kontakt. Von ihnen hat er die Info, dass die Bezirksreserve noch am Abend wieder zurück in der Heimat sein soll. Noch sei jedoch nicht absehbar, wie es weitergeht. „Wir verfolgen die Lage und sind weiter einsatzbereit."

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