Nach Ölspur auf der Weser: Ermittlungen der Wasserschutzpolizei laufen in alle Richtungen Stefan Koch Minden. Die Ermittlungen nach der Verschmutzung der Weser  am Montag dauern an. Nach Auskunft der Wasserschutzpolizei hatte am Nachmittag eine Zeugin einen 800 Meter langen und ein bis fünf Meter breiten Ölfilm auf dem Gewässer in Höhe der Steganlage des MTV entdeckt und gemeldet. Anschließend untersuchte die Wasserschutzpolizei mehrere Einläufe der Weser auf Einleitungen, unter anderem auch am Wasserübungsplatz der Pioniere. Nach Auskunft der Wasserschutzpolizei laufen die Ermittlungen weiterhin in alle Richtungen. Zudem sei in Verbindung mit einem möglichen Umweltdelikt Strafanzeige gegen Unbekannt gestellt worden, teilt ein Pressesprecher der Wasserschutzpolizei mit. Unter anderem sei festgestellt worden, dass am Wasserübungsplatz ein britisches Armeeboot Antriebsprobleme gehabt hatte und an Land geholt werden musste. An der Lenzöffnung – eine Öffnung zum Abpumpen von Flüssigkeiten aus dem Schiffskörper – seien Reste von Dieselkraftstoff gefunden worden. Zudem habe es Reinigungsarbeiten am Hafen und den Buhnen des Wasserübungsplatzes gegeben. André Burdich, Pressesprecher der Pioniere, sagt, dass auch die Bundeswehr die Ermittlungen aufgenommen habe und kläre, ob es Umweltbelastungen am Wasserübungsplatz gegeben habe. Nachdem am Montag der Ölfilm auf der Weser entdeckt wurde, rückte ein Löschzug der Mindener Berufsfeuerwehr mit einem Gerätewagen und einem Rettungsboot aus und bereitete sich gegen 15 Uhr an der Schlagde auf einen Einsatz vor. Zu diesem Zeitpunkt hatte sich aber der Ölfilm weitgehend verflüchtigt, so dass keine Maßnahmen der Feuerwehr erforderlich waren.

Nach Ölspur auf der Weser: Ermittlungen der Wasserschutzpolizei laufen in alle Richtungen

Nur kurze Zeit war der Ölfilm auf der Weser zu sehen und riechen. Für die Feuerwehr wurden keine weiteren Maßnahmen erforderlich. © Patrick Schwemling

Minden. Die Ermittlungen nach der Verschmutzung der Weser  am Montag dauern an. Nach Auskunft der Wasserschutzpolizei hatte am Nachmittag eine Zeugin einen 800 Meter langen und ein bis fünf Meter breiten Ölfilm auf dem Gewässer in Höhe der Steganlage des MTV entdeckt und gemeldet. Anschließend untersuchte die Wasserschutzpolizei mehrere Einläufe der Weser auf Einleitungen, unter anderem auch am Wasserübungsplatz der Pioniere.

Nach Auskunft der Wasserschutzpolizei laufen die Ermittlungen weiterhin in alle Richtungen. Zudem sei in Verbindung mit einem möglichen Umweltdelikt Strafanzeige gegen Unbekannt gestellt worden, teilt ein Pressesprecher der Wasserschutzpolizei mit.

Unter anderem sei festgestellt worden, dass am Wasserübungsplatz ein britisches Armeeboot Antriebsprobleme gehabt hatte und an Land geholt werden musste. An der Lenzöffnung – eine Öffnung zum Abpumpen von Flüssigkeiten aus dem Schiffskörper – seien Reste von Dieselkraftstoff gefunden worden. Zudem habe es Reinigungsarbeiten am Hafen und den Buhnen des Wasserübungsplatzes gegeben. André Burdich, Pressesprecher der Pioniere, sagt, dass auch die Bundeswehr die Ermittlungen aufgenommen habe und kläre, ob es Umweltbelastungen am Wasserübungsplatz gegeben habe.


Nachdem am Montag der Ölfilm auf der Weser entdeckt wurde, rückte ein Löschzug der Mindener Berufsfeuerwehr mit einem Gerätewagen und einem Rettungsboot aus und bereitete sich gegen 15 Uhr an der Schlagde auf einen Einsatz vor. Zu diesem Zeitpunkt hatte sich aber der Ölfilm weitgehend verflüchtigt, so dass keine Maßnahmen der Feuerwehr erforderlich waren.

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