Mitreißender Vortrag beim Neujahrsempfang der Diakonischen Werkstätten Claudia Hyna Minden (mt). Wir sehen immer erst das Problem und damit haben wir es. Ändern wir unseren Fokus, stellt sich der Erfolg ein. Denn: Real wird das, was wir uns vorstellen können. Ändere deine Gedanken und du kriegst, was du willst.Das ist kurz und knapp zusammengefasst die Botschaft des Vortrags, den Motivationstrainerin und Buchautorin Katja Porsch (41) vor rund 230 Gästen beim Neujahrsempfang der Diakonischen Werkstätten in Minden hielt. Gekommen waren Vertreter heimischer Betriebe und Firmen, die als Auftraggeber mit den Werkstätten in Trägerschaft der Diakonie Stiftung Salem zusammen arbeiten. „Das hier soll ein Dankeschön für Sie sein“, sagte Mark Westermann, Leiter der Diakonischen Werkstatten, zur Begrüßung im Festsaal an der Friedrich-Wilhelm-Straße.Er kündigt Katja Porsch als „Deutschlands einzige ehrliche Motivationstrainerin“ an. Gefragt nach dem, was sie einst gelernt hat, sagt sie „Studienabbrecherin“. Die Berlinerin hat ein paar Semester BWL studiert, als sie mit 25 Jahren einen Job im Immobilienvertrieb bekommt. In kürzester Zeit legt sie eine steile Karriere hin, wird zu einer der abschlussstärksten Verkäuferinnen der Branche - und stürzt ebenso schnell wieder ab. Zweimal ist sie pleite, denn ihre Auftraggeber haben nicht mehr bezahlt. „Ich weiß, wie das ist, wenn der Kühlschrank leer ist, und du hast nur zehn Euro zur Verfügung“, erzählt sie den Zuhörern. Heute sei sie dankbar dafür, diese Lektion gelernt zu haben. Scheitern an sich ist nicht schlimm - nur das Liegenbleiben.„Du musst dich entscheiden, willst du Busfahrer sein oder Passagier“, habe ihr Chef immer gesagt. Katja Porsch wollte ihr Leben immer selbst gestalten. Und das tat sie, in dem sie ihren Fokus änderte.Suche die Schuld nicht bei anderen oder den Umständen, sondern fange bei dir selbst an, ruft sie den Zuhörern zu. Sie setze sich Ziele und erreiche diese. Das sei keine Zauberei, sondern ganz logisch, denn das simple Geheimnis des Erfolgs ist: „Wir bekommen, was wir erwarten.“ Erfolg funktioniere nicht im Problemmodus. Alles, was wir tun müssen, ist daher, unsere Gedanken zu ändern.Die Rednerin bringt Wissen, Können und Wollen im Verkaufsprozess auf den Punkt, getreu dem Ansatz: Das ganze Leben ist Verkaufen. Die besten Verkäufer seien im übrigen Kinder. Und zwar nicht, weil sie mit rationalen Argumenten überzeugen, sondern weil sie an unsere Emotionen appellieren. Geschickt bindet sie immer wieder ihr Publikum in den praxisnahen und lebhaften Vortrag ein, fragt nach, zeigt Filme. Ihr Fazit: Wir verkaufen nicht, was das Produkt ist, sondern was es tut.Die Mechanismen seien sowohl in Beziehungen im Privaten als auch bei Kunden und Mitarbeitern die gleichen. Das zeigt Katja Porsch erfolgreich auf bisher 900 Seminaren und Vorträgen in Deutschland, drei Bücher hat sie veröffentlicht. Die Unternehmerin vermittelt, wie man sogar Probleme zu Chancen und widrige Umstände zu idealen Startbedingungen machen kann. Nur drei Prozent unserer täglichen Gedanken seien positiv, 25 Prozent negativ und 72 Prozent unwichtig. „Wir haben also eine Menge zu tun, wenn unser Tag gut werden soll.“ Die Zuhörer honorierten den mitreißenden Vortrag mit anhaltendem Applaus.

Mitreißender Vortrag beim Neujahrsempfang der Diakonischen Werkstätten

Katja Porsch lag am Vorabend des Vortrags nach eigenen Angaben noch mit Fieber im Bett. Davon war in Minden nichts mehr zu spüren. MT- © Foto: Claudia Hyna

Minden (mt). Wir sehen immer erst das Problem und damit haben wir es. Ändern wir unseren Fokus, stellt sich der Erfolg ein. Denn: Real wird das, was wir uns vorstellen können. Ändere deine Gedanken und du kriegst, was du willst.

Das ist kurz und knapp zusammengefasst die Botschaft des Vortrags, den Motivationstrainerin und Buchautorin Katja Porsch (41) vor rund 230 Gästen beim Neujahrsempfang der Diakonischen Werkstätten in Minden hielt. Gekommen waren Vertreter heimischer Betriebe und Firmen, die als Auftraggeber mit den Werkstätten in Trägerschaft der Diakonie Stiftung Salem zusammen arbeiten. „Das hier soll ein Dankeschön für Sie sein“, sagte Mark Westermann, Leiter der Diakonischen Werkstatten, zur Begrüßung im Festsaal an der Friedrich-Wilhelm-Straße.

Er kündigt Katja Porsch als „Deutschlands einzige ehrliche Motivationstrainerin“ an. Gefragt nach dem, was sie einst gelernt hat, sagt sie „Studienabbrecherin“. Die Berlinerin hat ein paar Semester BWL studiert, als sie mit 25 Jahren einen Job im Immobilienvertrieb bekommt. In kürzester Zeit legt sie eine steile Karriere hin, wird zu einer der abschlussstärksten Verkäuferinnen der Branche - und stürzt ebenso schnell wieder ab. Zweimal ist sie pleite, denn ihre Auftraggeber haben nicht mehr bezahlt. „Ich weiß, wie das ist, wenn der Kühlschrank leer ist, und du hast nur zehn Euro zur Verfügung“, erzählt sie den Zuhörern. Heute sei sie dankbar dafür, diese Lektion gelernt zu haben. Scheitern an sich ist nicht schlimm - nur das Liegenbleiben.

„Du musst dich entscheiden, willst du Busfahrer sein oder Passagier“, habe ihr Chef immer gesagt. Katja Porsch wollte ihr Leben immer selbst gestalten. Und das tat sie, in dem sie ihren Fokus änderte.

Suche die Schuld nicht bei anderen oder den Umständen, sondern fange bei dir selbst an, ruft sie den Zuhörern zu. Sie setze sich Ziele und erreiche diese. Das sei keine Zauberei, sondern ganz logisch, denn das simple Geheimnis des Erfolgs ist: „Wir bekommen, was wir erwarten.“ Erfolg funktioniere nicht im Problemmodus. Alles, was wir tun müssen, ist daher, unsere Gedanken zu ändern.

Die Rednerin bringt Wissen, Können und Wollen im Verkaufsprozess auf den Punkt, getreu dem Ansatz: Das ganze Leben ist Verkaufen. Die besten Verkäufer seien im übrigen Kinder. Und zwar nicht, weil sie mit rationalen Argumenten überzeugen, sondern weil sie an unsere Emotionen appellieren. Geschickt bindet sie immer wieder ihr Publikum in den praxisnahen und lebhaften Vortrag ein, fragt nach, zeigt Filme. Ihr Fazit: Wir verkaufen nicht, was das Produkt ist, sondern was es tut.

Die Mechanismen seien sowohl in Beziehungen im Privaten als auch bei Kunden und Mitarbeitern die gleichen. Das zeigt Katja Porsch erfolgreich auf bisher 900 Seminaren und Vorträgen in Deutschland, drei Bücher hat sie veröffentlicht. Die Unternehmerin vermittelt, wie man sogar Probleme zu Chancen und widrige Umstände zu idealen Startbedingungen machen kann. Nur drei Prozent unserer täglichen Gedanken seien positiv, 25 Prozent negativ und 72 Prozent unwichtig. „Wir haben also eine Menge zu tun, wenn unser Tag gut werden soll.“ Die Zuhörer honorierten den mitreißenden Vortrag mit anhaltendem Applaus.

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