Mit dieser Ausstellung in Minden wollen fünf Frauen vor allem junge Menschen begeistern Ursula Koch Minden. Alle Fünf suchen die Herausforderung. Sie wollen mit der Jugendkunstausstellung in der Martinikirche ein „cooles Projekt“ realisieren, das auch junges Publikum interessiert. Kleiner wollen es die fünf jungen Frauen nicht angehen. Das ist das Ergebnis des Auftaktwochenendes im LWL-Preußenmuseum. Jetzt folgt die Arbeit. „Na, wie geht’s?“ ist der Titel der Ausstellung, auf den sich die Frauen geeinigt haben. Nach einer Führung durch den Ausstellungsort durch Pfarrer Ruffer sind bereits erste Ideen entstanden. Unterstützung und Anregung erhalten die Frauen von der bildenden Künstlerin Jessica Koppe, die an der Akademie in Münster studiert hat, unter anderem den Kurzfilm „Liebe“ (2017) realisierte, Kurse gibt und angehende Kunst-Studenten bei der Vorbereitung ihrer Bewerbungsmappen berät. Die Idee zur Ausstellung hatte Julia Azarnykh, die ein freiwilliges soziales Jahr im Kulturbüro absolviert und die Ausstellung als ihr Abschlussprojekt sieht. Aufgerufen hat sie Jugendliche zwischen 16 und 21 Jahren, um gemeinsam eine Ausstellung und dafür individuelle Werke zu realisieren. Azarnykh organisiert nicht nur, sie will sich auch selbst beteiligen. „Den Kunstunterricht in der Schule fand ich langweilig. Ich habe jetzt schon mehr gelernt, als in den Schuljahren“, sagt sie. Ihre Mitstreiterinnen sind Michelle Eichloff, die eine duale Ausbildung/Studium bei der Stadtverwaltung absolviert. „Ich war schon immer an Kunst interessiert und habe gerne gezeichnet“, sagt sie. Durch den Lockdown habe sie wieder mehr Zeit zum Zeichnen gehabt. Montana Glemnitz ist mit 17 die Jüngste in der Runde. Sie hat gerade ihre Abi-Prüfungen am Gymnasium Porta hinter sich, möchte sich „weiterentwickeln, neue Impulse sammeln“. Im nächsten Sommersemester möchte sie ein Design-Studium in Münster beginnen. Kira Bekemeyer studiert Kunst und Musikwissenschaft auf Lehramt für Grundschule, tanzt Ballett und spielt Klavier. Julia Beck hat im vergangenen Jahr Abi gemacht. „Ich interessiere mich für kreative Dinge“, sagt sie. Zur Orientierung hat sie praktische Erfahrungen in einem Tattoo-Studio und in einer Goldschmiede gesammelt. Inzwischen sammelt sie weitere Erfahrungen bei Jessica Koppe und will sich für ein Kunststudium bewerben. Vier Wochen haben die jungen Frauen nun Zeit, ihre Ideen in Kunstwerke zu verwandeln. Die werden sich auf den Raum beziehen, den Betrachter einbeziehen oder Ergebnis einer Selbstuntersuchung sein, formuliert Jessica Koppe das Ziel. „Denkt vom Werk aus, wir finden eine Form, in der wir das präsentieren können“, ermutigt sie die Teilnehmerinnen. Die werden ihre Entwürfe in den nächsten vier Wochen bei zwei Treffen gemeinsam besprechen. Die Ausstellung wird am 27. Juni zwischen 11 und 13 Uhr in der Martinikirche eröffnet und wird bis zum 3. Juli zu sehen sein.

Mit dieser Ausstellung in Minden wollen fünf Frauen vor allem junge Menschen begeistern

Mit Unterstützung von Jessica Koppe (von links) wollen Montana Glemnitz, Julia Azarnykh, Julia Beck, Kira Bekemeyer und Michelle Eichloff eine eigene Kunstausstellung in der Martinikirche realisieren. MT-Foto: Ursula Koch © Ursula Koch

Minden. Alle Fünf suchen die Herausforderung. Sie wollen mit der Jugendkunstausstellung in der Martinikirche ein „cooles Projekt“ realisieren, das auch junges Publikum interessiert. Kleiner wollen es die fünf jungen Frauen nicht angehen. Das ist das Ergebnis des Auftaktwochenendes im LWL-Preußenmuseum. Jetzt folgt die Arbeit.

„Na, wie geht’s?“ ist der Titel der Ausstellung, auf den sich die Frauen geeinigt haben. Nach einer Führung durch den Ausstellungsort durch Pfarrer Ruffer sind bereits erste Ideen entstanden. Unterstützung und Anregung erhalten die Frauen von der bildenden Künstlerin Jessica Koppe, die an der Akademie in Münster studiert hat, unter anderem den Kurzfilm „Liebe“ (2017) realisierte, Kurse gibt und angehende Kunst-Studenten bei der Vorbereitung ihrer Bewerbungsmappen berät.

Die Idee zur Ausstellung hatte Julia Azarnykh, die ein freiwilliges soziales Jahr im Kulturbüro absolviert und die Ausstellung als ihr Abschlussprojekt sieht. Aufgerufen hat sie Jugendliche zwischen 16 und 21 Jahren, um gemeinsam eine Ausstellung und dafür individuelle Werke zu realisieren. Azarnykh organisiert nicht nur, sie will sich auch selbst beteiligen. „Den Kunstunterricht in der Schule fand ich langweilig. Ich habe jetzt schon mehr gelernt, als in den Schuljahren“, sagt sie.


Ihre Mitstreiterinnen sind Michelle Eichloff, die eine duale Ausbildung/Studium bei der Stadtverwaltung absolviert. „Ich war schon immer an Kunst interessiert und habe gerne gezeichnet“, sagt sie. Durch den Lockdown habe sie wieder mehr Zeit zum Zeichnen gehabt. Montana Glemnitz ist mit 17 die Jüngste in der Runde. Sie hat gerade ihre Abi-Prüfungen am Gymnasium Porta hinter sich, möchte sich „weiterentwickeln, neue Impulse sammeln“. Im nächsten Sommersemester möchte sie ein Design-Studium in Münster beginnen. Kira Bekemeyer studiert Kunst und Musikwissenschaft auf Lehramt für Grundschule, tanzt Ballett und spielt Klavier. Julia Beck hat im vergangenen Jahr Abi gemacht. „Ich interessiere mich für kreative Dinge“, sagt sie. Zur Orientierung hat sie praktische Erfahrungen in einem Tattoo-Studio und in einer Goldschmiede gesammelt. Inzwischen sammelt sie weitere Erfahrungen bei Jessica Koppe und will sich für ein Kunststudium bewerben.

Vier Wochen haben die jungen Frauen nun Zeit, ihre Ideen in Kunstwerke zu verwandeln. Die werden sich auf den Raum beziehen, den Betrachter einbeziehen oder Ergebnis einer Selbstuntersuchung sein, formuliert Jessica Koppe das Ziel. „Denkt vom Werk aus, wir finden eine Form, in der wir das präsentieren können“, ermutigt sie die Teilnehmerinnen. Die werden ihre Entwürfe in den nächsten vier Wochen bei zwei Treffen gemeinsam besprechen. Die Ausstellung wird am 27. Juni zwischen 11 und 13 Uhr in der Martinikirche eröffnet und wird bis zum 3. Juli zu sehen sein.

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