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Mit Messer bedroht und ausgeraubt: Polizei sucht Täter nach fünf Überfällen in Minden Minden (mt/lo). In den vergangenen Tagen haben sich in Minden fünf Raubüberfalle ereignet. Ein 17-Jähriger ist dabei verletzt worden. Bei den drei Taten in der Nacht zu Sonntag sowie den beiden am Dienstagabend ähnelt sich die Vorgehensweise der noch unbekannten Täter. Daher prüft die Polizei aktuell mögliche Zusammenhänge. Am Mittwoch haben sich die Ermittler daher an die Öffentlichkeit gewandt. Die ersten drei Raubüberfälle hatten sich in der Nacht zu Sonntag ereignet. Um 00.45 Uhr bedrohten zwei Täter am Erikaweg an der Ecke zum Barbaraweg zwei Opfer mit einem Messer und forderten Geld von zwei 18-Jährigen. Einer der jungen Männer konnte flüchten, bat einen in der Nähe stehenden Mann direkt um Hilfe. Laut Polizei stellte sich vor Ort aber heraus, dass es sich bei dem Unbekannten um einen Komplizen der Täter handelte. Das Trio erbeutete etwa 20 Euro. Es flüchtete in Richtung der Portastraße. Die Opfer haben die drei Männer auf älter als 20 Jahre geschätzt. Sie sollen zwischen 1,80 und 1,95 Meter groß gewesen sein. Die Täter werden als athletisch bis muskulös beschrieben. Während die Unbekannten mit dem Messer dunkel gekleidet waren, trug der Komplize helle Oberbekleidung, eine Jeans und weiße Schuhe. Zweiter Überfall 45 Minuten später Der zweite Raubüberfall ereignete sich etwa 45 Minuten später, gegen 1:30 Uhr, am Schwarzen Weg. Die Kriminellen bedrohten in diesem Fall einen 37-jährigen Mann aus Minden mit einem Messer. Sie erbeuteten 20 Euro und ein Handy. „Eine genaue Beschreibung war dem Opfer nicht möglich", erklärt die Polizei. Gegen 2 Uhr ging bei den Beamten eine erneute Alarmierung ein. Ein 23-jähriger Mann war im Bereich Bachstraße/Dankerser Straße erneut Opfer eines Überfalls geworden. Zwei Unbekannte forderten unter Vorhalt zweier Springmesser sein Portemonnaie. Da der Mann aber kein Bargeld dabei hatte, klauten die Täter ihm noch eine Schachtel Zigaretten. Der 23-Jährige hat bei der Polizei angegeben, dass die Räuber zwischen 16 bis 20 Jahre alt sowie jeweils etwa 1,75 Meter groß seien. Beide Männer sollen dunkle Steppjacken getragen haben, „wobei einer mutmaßlich eine weiße Jogginghose an hatte", so die Ermittler. 17-Jähriger verprügelt und zurückgelassen Am Dienstag setzte sich die mutmaßlich zusammenhängede Serie an Raubüberfällen fort - erneut im Bereich der Bachstraße, dieses Mal aber auf Höhe der Kleinen Dombrede. Gegen 21.15 Uhr war dort ein 19-Jähriger gegenüber des dortigen Spielplatzes angesprochen worden. Zwei Männer forderten ihn mit einem Messer auf, sein Portemonnaie herauszurücken. Das Opfer willigte ein, hatte aber nur zwei Euro dabei. Dementsprechend gering war die Beute der Unbekannten. 15 Minuten später, gegen 21:30 Uhr, wurde dann ein 17-Jähriger auf Höhe des Rewe-Marktes an der Bachstraße/Viktoriastraße überfallen. Zwei Männer hatten den Jugendlichen angerempelt und in ein Gespräch verwickelt. Mit einem Messer forderten die Unbekannten ihr Opfer auf, den Inhalt der Taschen zu leeren. Der Mindener weigerte sich, sodass die Kriminellen auf den 17-Jährigen einprügelten und kurze Zeit später flüchteten. Als der Jugendliche, der von dem Angriff eine Platzwunde davongetragen hat, zu Hause eintraf, alarmierte er die Polizei. Er schätzt die Täter auf 16 bis 20 Jahre alt. Sie sollen zwischen 1,70 und 1,80 Meter groß und dunkel gekleidet gewesen sein. Ein Täter soll eine Winterjacke getragen haben. Beide Gesichter sollen von schwarzen OP-Masken verdeckt worden sein.
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Mit Messer bedroht und ausgeraubt: Polizei sucht Täter nach fünf Überfällen in Minden

Symbolfoto: © MT-Archiv

Minden (mt/lo). In den vergangenen Tagen haben sich in Minden fünf Raubüberfalle ereignet. Ein 17-Jähriger ist dabei verletzt worden. Bei den drei Taten in der Nacht zu Sonntag sowie den beiden am Dienstagabend ähnelt sich die Vorgehensweise der noch unbekannten Täter. Daher prüft die Polizei aktuell mögliche Zusammenhänge. Am Mittwoch haben sich die Ermittler daher an die Öffentlichkeit gewandt.

Die ersten drei Raubüberfälle hatten sich in der Nacht zu Sonntag ereignet. Um 00.45 Uhr bedrohten zwei Täter am Erikaweg an der Ecke zum Barbaraweg zwei Opfer mit einem Messer und forderten Geld von zwei 18-Jährigen. Einer der jungen Männer konnte flüchten, bat einen in der Nähe stehenden Mann direkt um Hilfe. Laut Polizei stellte sich vor Ort aber heraus, dass es sich bei dem Unbekannten um einen Komplizen der Täter handelte. Das Trio erbeutete etwa 20 Euro. Es flüchtete in Richtung der Portastraße.

Die Opfer haben die drei Männer auf älter als 20 Jahre geschätzt. Sie sollen zwischen 1,80 und 1,95 Meter groß gewesen sein. Die Täter werden als athletisch bis muskulös beschrieben. Während die Unbekannten mit dem Messer dunkel gekleidet waren, trug der Komplize helle Oberbekleidung, eine Jeans und weiße Schuhe.

Benjamin Piel

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Jeden Donnerstag von unserem Chefredakteur Benjamin Piel

Zweiter Überfall 45 Minuten später

Der zweite Raubüberfall ereignete sich etwa 45 Minuten später, gegen 1:30 Uhr, am Schwarzen Weg. Die Kriminellen bedrohten in diesem Fall einen 37-jährigen Mann aus Minden mit einem Messer. Sie erbeuteten 20 Euro und ein Handy. „Eine genaue Beschreibung war dem Opfer nicht möglich", erklärt die Polizei.

Gegen 2 Uhr ging bei den Beamten eine erneute Alarmierung ein. Ein 23-jähriger Mann war im Bereich Bachstraße/Dankerser Straße erneut Opfer eines Überfalls geworden. Zwei Unbekannte forderten unter Vorhalt zweier Springmesser sein Portemonnaie. Da der Mann aber kein Bargeld dabei hatte, klauten die Täter ihm noch eine Schachtel Zigaretten. Der 23-Jährige hat bei der Polizei angegeben, dass die Räuber zwischen 16 bis 20 Jahre alt sowie jeweils etwa 1,75 Meter groß seien. Beide Männer sollen dunkle Steppjacken getragen haben, „wobei einer mutmaßlich eine weiße Jogginghose an hatte", so die Ermittler.

17-Jähriger verprügelt und zurückgelassen

Am Dienstag setzte sich die mutmaßlich zusammenhängede Serie an Raubüberfällen fort - erneut im Bereich der Bachstraße, dieses Mal aber auf Höhe der Kleinen Dombrede. Gegen 21.15 Uhr war dort ein 19-Jähriger gegenüber des dortigen Spielplatzes angesprochen worden. Zwei Männer forderten ihn mit einem Messer auf, sein Portemonnaie herauszurücken. Das Opfer willigte ein, hatte aber nur zwei Euro dabei. Dementsprechend gering war die Beute der Unbekannten.

15 Minuten später, gegen 21:30 Uhr, wurde dann ein 17-Jähriger auf Höhe des Rewe-Marktes an der Bachstraße/Viktoriastraße überfallen. Zwei Männer hatten den Jugendlichen angerempelt und in ein Gespräch verwickelt. Mit einem Messer forderten die Unbekannten ihr Opfer auf, den Inhalt der Taschen zu leeren. Der Mindener weigerte sich, sodass die Kriminellen auf den 17-Jährigen einprügelten und kurze Zeit später flüchteten. Als der Jugendliche, der von dem Angriff eine Platzwunde davongetragen hat, zu Hause eintraf, alarmierte er die Polizei. Er schätzt die Täter auf 16 bis 20 Jahre alt. Sie sollen zwischen 1,70 und 1,80 Meter groß und dunkel gekleidet gewesen sein. Ein Täter soll eine Winterjacke getragen haben. Beide Gesichter sollen von schwarzen OP-Masken verdeckt worden sein.

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