Mit „Luca“ aus dem Lockdown? Skepsis bei neuer Corona-App Lea Oetjen,Fabian Terwey Minden (mt/dpa). „Luca" könnte schon bald unser ständiger Begleiter bei Restaurant-, Hotel- oder Veranstaltungsbesuchen sein. Die neue Corona-App soll Gästen, Gastronomen, Kulturschaffenden und Gesundheitsämtern in Pandemiezeiten zukünftig die verpflichtende Datenaufnahme erleichtern. Vor dem anhaltenden Lockdown gehörte noch eine aufwendige Zettelwirtschaft mit Datenschutz-Bedenken zum Alltag dazu. Das soll sich mit der App ändern. Doch wie genau funktioniert diese eigentlich? Und wie bewerten sie mögliche Profiteure aus Minden? Heute wollen die Bundesländer eine Entscheidung über eine bundeseinheitliche App zur digitalen Nachverfolgung der Kontakte treffen. Diese soll dann in allen Ländern zum Einsatz kommen. Die Luca-App gilt dabei als favorisierte Lösung. Dahinter steckt das Berliner IT-Startup neXenio und eine Gruppe Künstler – unter anderem die „Fanta Vier"-Musiker. Beteiligt sind auch das Hasso-Plattner-Institut und die Bundesdruckerei. Die App soll nach Vorstellungen der Entwickler die Kontaktnachverfolgung erleichtern. Die Datenaufnahme mit Papier und Stift war vor dem jüngsten Lockdown für viele lästige Pflicht. Unleserliche oder ausgedachte Kontaktadressen von Gästen waren nach der Übermittlung oft unbrauchbar für die Gesundheitsämter. Gastronomen und Konzertveranstalter könnten die App-Nutzer künftig stattdessen mit einem QR-Code empfangen. Dieser lässt sich mithilfe von „Luca" scannen. Die digitale Registrierung ermöglicht es im Falle einer Infektion, die hinterlegten Daten in der App direkt und verschlüsselt an die kooperierenden Gesundheitsämter zu übermitteln. Niemand sonst kann die Daten auslesen – im Gegenteil zur „Zettelwirtschaft", wie es Ministerpräsident Armin Laschet nannte. Für den Kreis Minden-Lübbecke klingt die App vielversprechend. „Das würde in der praktischen Kontaktnachverfolgung die Gesundheitsämter sicherlich sehr entlasten", denkt Landrätin Anna Katharina Bölling. Sie betont aber, dass „Luca" nur dann sinnvoll wäre, wenn die Daten mindestens landesweit genutzt werden könnten. Zudem sei eine „medienbruchfreie Nutzung" wichtig, betont Bölling. Heißt: Um für das Gesundheitsamt wirklich hilfreich zu sein, müsste die App nahtlos an das Gumax-System anknüpfen. Das ist die Computer-Software, die der Kreis unter anderem zur Dokumentation der Infektionszahlen nutzt. „Wir gehen davon aus, dass das Land zu gegebener Zeit dazu eine Entscheidung treffen wird." Positiv eingestellt sind die Gastronomen und Kulturschaffenden aus Minden ebenfalls – auch wenn ihre Bedenken deutlich größer sind. „Ich halte die App grundsätzlich für spannend und bin in der Hinsicht offen", erklärt Marc Weidl auf MT-Nachfrage. Der Geschäftsführer des Mindener Restaurants „Enchilada" befürchtet: „Das Problem ist, herauszufinden, ob sich die Gäste auch wirklich mit der App registriert haben. Da gab es bislang keine technischen Mittel, das nachzuhalten. Wenn ich trotz der App als Gastronom immer noch in der Haftung bin, dann bringt mir die App nicht viel." Schließlich drohen Gastronomen und Veranstaltern bei lückenhafter Datenaufnahme hohe Bußgelder. Auf „aktive Mithilfe unserer Gäste, damit solche innovativen und benutzerfreundlichen Lösungen wie die App auch in der Praxis funktionieren", hofft derweil Philipp Pudenz. Der Geschäftsführer des Hotels Bad Minden findet die Idee hinter der App grundsätzlich auch sehr gut: „Denn bei bis zu 400 Gästen pro Tag in unserem Biergarten mussten wir im vergangenen Jahr häufig einen Mitarbeiter extra abstellen, der sich nur um die Aufnahme der Adressdaten gekümmert hat." Nicht alle Gäste hätten sich an das Eintragen auf den Zetteln gehalten. Die Archivierung und datenschutzkonforme Entsorgung nach gewisser Zeit seien zudem ein erheblicher bürokratischer Aufwand. Deshalb hat es das Hotel Bad Minden im vergangenen Sommer bereits mit einer vergleichbaren App versucht. „Leider hat sich das Konzept von ,e-guest‘ nicht wirklich durchgesetzt. Zu groß sind die Hemmschwellen, sich die App nur wegen eines Biers herunterzuladen. Auch Datenschutzgründe wurden seitens der Gäste genannt", bedauert Pudenz. Letztlich sei durch die App die Kontaktnachverfolgung nur noch schwieriger gewesen. Eine generelle Vorsicht beim Notieren der Daten hat „Enchilada"-Chef Marc Weidl beobachtet: „Ich habe in der Vergangenheit auf Zettel zur Datenaufnahme gesetzt. Da war an Tischen klar erkennbar, wer sich eingetragen hat und wer nicht." Es ist offensichtlich, dass sich die Gesellschaft große Sorgen um einen vernünftigen Datenschutz macht. Das war und ist auch ein großer Kritikpunkt an der Corona-Warn-App vom Robert-Koch-Institur. Bei „Luca" haben sich hingegen schon diverse Datenschutz-Experten lobend positioniert. So sagte etwa Stefan Brink, Datenschutzbeauftragter des Landes Baden-Württemberg gegenüber dem Redaktionsnetzwerk Deutschland: „Wir haben die App technisch und rechtlich geprüft. Sie erfüllt unsere hohen Datenschutzstandards." So weit, so gut. Gerhard Gutzeit von der Mindener Kneipe Anno hat ganz andere, viel grundlegendere Bedenken: „Jetzt nehmen wir mal an, wir haben einen ,Luca’-QR-Code zum Abscannen, es hat aber nicht jeder Gast die App. Und wenn es auch mit Zetteln geht, können dann auch gleich wieder alle Zettel ausfüllen." Ein Überangebot an Corona-Apps befürchtet auch Philipp Pudenz vom Hotel Bad Minden: „Bei der Vielzahl an Anbietern hat der Gast keinen Nutzen darin, ständig zwischen den verschiedenen Apps zu switchen. Schön wäre es, würde sich eine App durchsetzen." Dafür wollen sich Bund und Länder heute aussprechen. Für das Stadttheater Minden wäre das viel wert, sagt Intendantin Andrea Krauledat. Eine einheitliche App sei eine gute Idee. „Wir stellen das Daten-Formular auf unserer Internetseite zum Ausdruck bereit und gerade die Jüngeren bringen es ausgefüllt mit zur Veranstaltung. Das funktioniert ganz gut. Eine App dürfte für sie auch kein Problem sein. Das ist die Zukunft. Ältere tun sich damit vielleicht etwas schwerer. Insofern wird man in Zukunft immer zweigleisig fahren müssen." Ob es die App „Luca" ist, die sich langfristig durchsetzt, wird sich zeigen. Auf Sylt sei sie bereits im Einsatz, weitere Landkreise und Städte haben öffentlich bereits großes Interesse bekundet. So oder so: „Jeder Branche sollte man einen Strohhalm reichen", findet Philipp Pudenz in der Hoffnung, nach Ostern immerhin seine Außengastronomie im Hotel Bad Minden wieder zu öffnen. Ein hilfreicher Begleiter Ein Pro von Fabian Terwey Eine App wie „Luca" ist ein nützliches Mittel im Umgang mit dem herausfordernden Pandemie-Alltag. Das hat sich in ersten Einsatzgebieten bewiesen. Zunächst einmal trägt die Anwendung auf dem Smartphone dazu bei, Infektionsketten zu unterbrechen. Das nutzt allen. Die implizierte Möglichkeit zur Nachverfolgung vollständiger Kontaktdaten ist ohne Zutun gewährleistet. Das entlastet die sowieso schon strapazierten Gesundheitsämtern, Gastronomen und Veranstaltern. Die App garantiert laut Experten zudem sicheren Datenschutz. Das entkräftet bisherige Bedenken. Wenn die Anwendung als zusätzliches Angebot verstanden wird, schließt sie niemanden aus. Das ist von Vorteil für die Leuten, die doch lieber zu Papier und Stift greifen. Keine effektive Lösung Ein Contra von Lea Oetjen Seit fast drei Monaten leben wir im Lockdown. Da tut jeder Hoffnungsschimmer gut. Sei er noch so klein. Aber dass eine App uns der Normalität näher bringen soll, glaube ich beim besten Willen nicht. Für eine lückenlose digitale Kontaktverfolgung muss ein Großteil der Bevölkerung „Luca" nutzen. Was ist mit denen, die kein Handy haben? Weil sie zu alt sind, oder es sich nicht leisten können? Das ist ein nicht unbedeutender Teil der Gesellschaft. Und dann wären da noch die Menschen, die Verantwortungsbewusstsein nur aus Erzählungen kennen. Den QR-Code übersehen, plötzlich kein Akku mehr, die Abmeldung vergessen. Wie das dann immer so ist. Ja, die könnten dann Zettel ausfüllen. Aber dass diese Zweigleisigkeit wirklich funktioniert und vor allem nachhaltig für Entlastung der Gesundheitsämter sorgt, bezweifle ich stark.

Mit „Luca“ aus dem Lockdown? Skepsis bei neuer Corona-App

„Luca“ ist für alle Smartphones erhältlich. Die App wurde von einem Start-Up entwickelt – mit Unterstützung von der Band „Die fantastischen Vier“. Foto: Rüdiger Wölk/Imago Images © imago images/Rüdiger Wölk

Minden (mt/dpa). „Luca" könnte schon bald unser ständiger Begleiter bei Restaurant-, Hotel- oder Veranstaltungsbesuchen sein. Die neue Corona-App soll Gästen, Gastronomen, Kulturschaffenden und Gesundheitsämtern in Pandemiezeiten zukünftig die verpflichtende Datenaufnahme erleichtern. Vor dem anhaltenden Lockdown gehörte noch eine aufwendige Zettelwirtschaft mit Datenschutz-Bedenken zum Alltag dazu. Das soll sich mit der App ändern. Doch wie genau funktioniert diese eigentlich? Und wie bewerten sie mögliche Profiteure aus Minden?

Heute wollen die Bundesländer eine Entscheidung über eine bundeseinheitliche App zur digitalen Nachverfolgung der Kontakte treffen. Diese soll dann in allen Ländern zum Einsatz kommen. Die Luca-App gilt dabei als favorisierte Lösung. Dahinter steckt das Berliner IT-Startup neXenio und eine Gruppe Künstler – unter anderem die „Fanta Vier"-Musiker. Beteiligt sind auch das Hasso-Plattner-Institut und die Bundesdruckerei. Die App soll nach Vorstellungen der Entwickler die Kontaktnachverfolgung erleichtern.

Die Datenaufnahme mit Papier und Stift war vor dem jüngsten Lockdown für viele lästige Pflicht. Unleserliche oder ausgedachte Kontaktadressen von Gästen waren nach der Übermittlung oft unbrauchbar für die Gesundheitsämter. Gastronomen und Konzertveranstalter könnten die App-Nutzer künftig stattdessen mit einem QR-Code empfangen. Dieser lässt sich mithilfe von „Luca" scannen. Die digitale Registrierung ermöglicht es im Falle einer Infektion, die hinterlegten Daten in der App direkt und verschlüsselt an die kooperierenden Gesundheitsämter zu übermitteln. Niemand sonst kann die Daten auslesen – im Gegenteil zur „Zettelwirtschaft", wie es Ministerpräsident Armin Laschet nannte.

Für den Kreis Minden-Lübbecke klingt die App vielversprechend. „Das würde in der praktischen Kontaktnachverfolgung die Gesundheitsämter sicherlich sehr entlasten", denkt Landrätin Anna Katharina Bölling. Sie betont aber, dass „Luca" nur dann sinnvoll wäre, wenn die Daten mindestens landesweit genutzt werden könnten. Zudem sei eine „medienbruchfreie Nutzung" wichtig, betont Bölling. Heißt: Um für das Gesundheitsamt wirklich hilfreich zu sein, müsste die App nahtlos an das Gumax-System anknüpfen. Das ist die Computer-Software, die der Kreis unter anderem zur Dokumentation der Infektionszahlen nutzt. „Wir gehen davon aus, dass das Land zu gegebener Zeit dazu eine Entscheidung treffen wird."

Positiv eingestellt sind die Gastronomen und Kulturschaffenden aus Minden ebenfalls – auch wenn ihre Bedenken deutlich größer sind. „Ich halte die App grundsätzlich für spannend und bin in der Hinsicht offen", erklärt Marc Weidl auf MT-Nachfrage. Der Geschäftsführer des Mindener Restaurants „Enchilada" befürchtet: „Das Problem ist, herauszufinden, ob sich die Gäste auch wirklich mit der App registriert haben. Da gab es bislang keine technischen Mittel, das nachzuhalten. Wenn ich trotz der App als Gastronom immer noch in der Haftung bin, dann bringt mir die App nicht viel." Schließlich drohen Gastronomen und Veranstaltern bei lückenhafter Datenaufnahme hohe Bußgelder.

Auf „aktive Mithilfe unserer Gäste, damit solche innovativen und benutzerfreundlichen Lösungen wie die App auch in der Praxis funktionieren", hofft derweil Philipp Pudenz. Der Geschäftsführer des Hotels Bad Minden findet die Idee hinter der App grundsätzlich auch sehr gut: „Denn bei bis zu 400 Gästen pro Tag in unserem Biergarten mussten wir im vergangenen Jahr häufig einen Mitarbeiter extra abstellen, der sich nur um die Aufnahme der Adressdaten gekümmert hat." Nicht alle Gäste hätten sich an das Eintragen auf den Zetteln gehalten. Die Archivierung und datenschutzkonforme Entsorgung nach gewisser Zeit seien zudem ein erheblicher bürokratischer Aufwand.

Deshalb hat es das Hotel Bad Minden im vergangenen Sommer bereits mit einer vergleichbaren App versucht. „Leider hat sich das Konzept von ,e-guest‘ nicht wirklich durchgesetzt. Zu groß sind die Hemmschwellen, sich die App nur wegen eines Biers herunterzuladen. Auch Datenschutzgründe wurden seitens der Gäste genannt", bedauert Pudenz. Letztlich sei durch die App die Kontaktnachverfolgung nur noch schwieriger gewesen.

Eine generelle Vorsicht beim Notieren der Daten hat „Enchilada"-Chef Marc Weidl beobachtet: „Ich habe in der Vergangenheit auf Zettel zur Datenaufnahme gesetzt. Da war an Tischen klar erkennbar, wer sich eingetragen hat und wer nicht." Es ist offensichtlich, dass sich die Gesellschaft große Sorgen um einen vernünftigen Datenschutz macht. Das war und ist auch ein großer Kritikpunkt an der Corona-Warn-App vom Robert-Koch-Institur. Bei „Luca" haben sich hingegen schon diverse Datenschutz-Experten lobend positioniert. So sagte etwa Stefan Brink, Datenschutzbeauftragter des Landes Baden-Württemberg gegenüber dem Redaktionsnetzwerk Deutschland: „Wir haben die App technisch und rechtlich geprüft. Sie erfüllt unsere hohen Datenschutzstandards."

So weit, so gut. Gerhard Gutzeit von der Mindener Kneipe Anno hat ganz andere, viel grundlegendere Bedenken: „Jetzt nehmen wir mal an, wir haben einen ,Luca’-QR-Code zum Abscannen, es hat aber nicht jeder Gast die App. Und wenn es auch mit Zetteln geht, können dann auch gleich wieder alle Zettel ausfüllen." Ein Überangebot an Corona-Apps befürchtet auch Philipp Pudenz vom Hotel Bad Minden: „Bei der Vielzahl an Anbietern hat der Gast keinen Nutzen darin, ständig zwischen den verschiedenen Apps zu switchen. Schön wäre es, würde sich eine App durchsetzen."

Dafür wollen sich Bund und Länder heute aussprechen. Für das Stadttheater Minden wäre das viel wert, sagt Intendantin Andrea Krauledat. Eine einheitliche App sei eine gute Idee. „Wir stellen das Daten-Formular auf unserer Internetseite zum Ausdruck bereit und gerade die Jüngeren bringen es ausgefüllt mit zur Veranstaltung. Das funktioniert ganz gut. Eine App dürfte für sie auch kein Problem sein. Das ist die Zukunft. Ältere tun sich damit vielleicht etwas schwerer. Insofern wird man in Zukunft immer zweigleisig fahren müssen."

Ob es die App „Luca" ist, die sich langfristig durchsetzt, wird sich zeigen. Auf Sylt sei sie bereits im Einsatz, weitere Landkreise und Städte haben öffentlich bereits großes Interesse bekundet. So oder so: „Jeder Branche sollte man einen Strohhalm reichen", findet Philipp Pudenz in der Hoffnung, nach Ostern immerhin seine Außengastronomie im Hotel Bad Minden wieder zu öffnen.

Ein hilfreicher Begleiter

Ein Pro von Fabian Terwey

Eine App wie „Luca" ist ein nützliches Mittel im Umgang mit dem herausfordernden Pandemie-Alltag. Das hat sich in ersten Einsatzgebieten bewiesen. Zunächst einmal trägt die Anwendung auf dem Smartphone dazu bei, Infektionsketten zu unterbrechen. Das nutzt allen.

Die implizierte Möglichkeit zur Nachverfolgung vollständiger Kontaktdaten ist ohne Zutun gewährleistet. Das entlastet die sowieso schon strapazierten Gesundheitsämtern, Gastronomen und Veranstaltern. Die App garantiert laut Experten zudem sicheren Datenschutz. Das entkräftet bisherige Bedenken. Wenn die Anwendung als zusätzliches Angebot verstanden wird, schließt sie niemanden aus. Das ist von Vorteil für die Leuten, die doch lieber zu Papier und Stift greifen.


Keine effektive Lösung

Ein Contra von Lea Oetjen

Seit fast drei Monaten leben wir im Lockdown. Da tut jeder Hoffnungsschimmer gut. Sei er noch so klein. Aber dass eine App uns der Normalität näher bringen soll, glaube ich beim besten Willen nicht.

Für eine lückenlose digitale Kontaktverfolgung muss ein Großteil der Bevölkerung „Luca" nutzen. Was ist mit denen, die kein Handy haben? Weil sie zu alt sind, oder es sich nicht leisten können? Das ist ein nicht unbedeutender Teil der Gesellschaft.

Und dann wären da noch die Menschen, die Verantwortungsbewusstsein nur aus Erzählungen kennen. Den QR-Code übersehen, plötzlich kein Akku mehr, die Abmeldung vergessen. Wie das dann immer so ist. Ja, die könnten dann Zettel ausfüllen. Aber dass diese Zweigleisigkeit wirklich funktioniert und vor allem nachhaltig für Entlastung der Gesundheitsämter sorgt, bezweifle ich stark.

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