Mindener Schauspieler Guido Meyer bringt mit „Seitenweise weise Seiten“ sein zweites Buch heraus Ursula Koch Minden (mt). Ein Buch mit rotem Faden, ganz im Wortsinn. Er hält die Blätter zusammen und findet sich als grafisches Element auf den Seiten, verschlingt sich zu kleinen, schlichten Illustrationen, einer Tür, einer Wolke oder Vögeln, aber auch zur Porta Westfalica. „Der rote Faden“ heißt auch der erste Text des Buches „Seitenweise weise Seiten“ von Guido Meyer. Er stellt darin Fragen über existenzielle Fragen.Es ist das zweite Buch des Mindeners, freiberuflich tätig als Kommunikationsdesigner und vielen besser bekannt als Schauspieler aus Produktionen mit Wilhelm Krückemeier (Faust) und Jürgen Morche (Die Zofen, Elling) und auch mit eigenen Stücken. Mehrfach hat er auch mit Burkhard Hedtmann als Rezitator auf der Bühne gestanden.Gut zwölf Jahre nach dem Erstlingswerk „Herz ruft Leben“ ist es das zweite Buch, das er im Selbstverlag herausgegeben hat. „Ich habe einfach Spaß an Sprache. Das ist mein Hobby und der Ausgleich zum Job, sagt der 51-Jährige, der am Besselgymnasium Abitur gemacht hatte. „Mit 16 habe ich angefangen Schlagzeug zu spielen und landete nur ein Jahr später beim Rocktheater Vogelfrei“, erzählt Guido Meyer. Drei Jahre lang war das Theaterstück über Neonazis in der Republik unterwegs, Meyers Leidenschaft fürs Theater geweckt.Nach vielen eigenen Rollen, Einsatz als Sprecher für Werbespots und Filme leitet er seit sieben Jahren zusammen mit Diana Rosendahl die Theatergruppe des Vereins Lebenshilfe Minden. Gemeinsam mit dem Stadttheater organisierten sie ein integratives Theaterfestival, und für Juni ist die Gruppe für einen Auftritt im Theater der Jungen Welt in Leipzig eingeladen.Die Leidenschaft für das Wort drückt sich auch in seinem Buch aus. Lyrik, Gereimtes, Gedanken zu aktuellen Problemen und grundsätzlichen Fragen der menschlichen Existenz bis zu surrealen Erzählungen. So varian-tenreich wie die Stilformen, so fantasiereich und fantastisch sind auch die Themen. In Kombination mit der Gestaltung von Julia Benning ist es ein Gesamtkunstwerk, das Bücherfreunde entzücken dürfte. Der rote Faden führt den Leser schließlich vom Digital durch das Logosseum in die Wörterwelt zum Erzähler, der die Macht über alle hat, wie im besten Fall der Schauspieler auf der Bühne über die Gefühle der Zuschauer für die Dauer des Spiels.Auszüge aus dem neuen Buch gibt es bei den Auftritten der Autopiloten, Guido Meyer und Gerdfried Henneking, am Donnerstag und Freitag, jeweils um 19.30 Uhr, im Kleinen Theater am Weingarten zu hören. Ein weiterer Auftritt ist im April im BÜZ geplant.

Mindener Schauspieler Guido Meyer bringt mit „Seitenweise weise Seiten“ sein zweites Buch heraus

Minden (mt). Ein Buch mit rotem Faden, ganz im Wortsinn. Er hält die Blätter zusammen und findet sich als grafisches Element auf den Seiten, verschlingt sich zu kleinen, schlichten Illustrationen, einer Tür, einer Wolke oder Vögeln, aber auch zur Porta Westfalica. „Der rote Faden“ heißt auch der erste Text des Buches „Seitenweise weise Seiten“ von Guido Meyer. Er stellt darin Fragen über existenzielle Fragen.

Guido Meyer hat sich vor allem als Musiker und Theatermensch einen Namen gemacht. „Der rote Faden“ ist sein zweites Buch. - © Foto: pr
Guido Meyer hat sich vor allem als Musiker und Theatermensch einen Namen gemacht. „Der rote Faden“ ist sein zweites Buch. - © Foto: pr

Es ist das zweite Buch des Mindeners, freiberuflich tätig als Kommunikationsdesigner und vielen besser bekannt als Schauspieler aus Produktionen mit Wilhelm Krückemeier (Faust) und Jürgen Morche (Die Zofen, Elling) und auch mit eigenen Stücken. Mehrfach hat er auch mit Burkhard Hedtmann als Rezitator auf der Bühne gestanden.

Gut zwölf Jahre nach dem Erstlingswerk „Herz ruft Leben“ ist es das zweite Buch, das er im Selbstverlag herausgegeben hat. „Ich habe einfach Spaß an Sprache. Das ist mein Hobby und der Ausgleich zum Job, sagt der 51-Jährige, der am Besselgymnasium Abitur gemacht hatte. „Mit 16 habe ich angefangen Schlagzeug zu spielen und landete nur ein Jahr später beim Rocktheater Vogelfrei“, erzählt Guido Meyer. Drei Jahre lang war das Theaterstück über Neonazis in der Republik unterwegs, Meyers Leidenschaft fürs Theater geweckt.

Nach vielen eigenen Rollen, Einsatz als Sprecher für Werbespots und Filme leitet er seit sieben Jahren zusammen mit Diana Rosendahl die Theatergruppe des Vereins Lebenshilfe Minden. Gemeinsam mit dem Stadttheater organisierten sie ein integratives Theaterfestival, und für Juni ist die Gruppe für einen Auftritt im Theater der Jungen Welt in Leipzig eingeladen.

Die Leidenschaft für das Wort drückt sich auch in seinem Buch aus. Lyrik, Gereimtes, Gedanken zu aktuellen Problemen und grundsätzlichen Fragen der menschlichen Existenz bis zu surrealen Erzählungen. So varian-tenreich wie die Stilformen, so fantasiereich und fantastisch sind auch die Themen. In Kombination mit der Gestaltung von Julia Benning ist es ein Gesamtkunstwerk, das Bücherfreunde entzücken dürfte. Der rote Faden führt den Leser schließlich vom Digital durch das Logosseum in die Wörterwelt zum Erzähler, der die Macht über alle hat, wie im besten Fall der Schauspieler auf der Bühne über die Gefühle der Zuschauer für die Dauer des Spiels.

Auszüge aus dem neuen Buch gibt es bei den Auftritten der Autopiloten, Guido Meyer und Gerdfried Henneking, am Donnerstag und Freitag, jeweils um 19.30 Uhr, im Kleinen Theater am Weingarten zu hören. Ein weiterer Auftritt ist im April im BÜZ geplant.

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