Mindener Kultureinrichtungen lösen sich aus der Corona-Starre Stefan Koch Minden. Die Kultureinrichtungen in Minden haben sich aus der Coronastarre gelöst, wie ihren Berichten im Kulturausschuss in der vergangenen Woche zu entnehmen war. Marco Düsterwald, Leiter der Volkshochschule Minden/Bad Oeynhausen, erklärte, dass sein Haus recht erfolgreich der Schließung für Besucher mit digitalen Lösungen begegnen konnte. Es gab einen Youtube-Kanal mit ausgeweiteten Angeboten. Bei den Mitarbeitern sei ein hohes Engagement und Bereitschaft festzustellen gewesen, die digitalen Konzepte zur Vermittlung von Bildung mitzutragen. Die Öffnung Anfang Mai für Besucher sei dann überraschend gekommen, fuhr Düsterwald fort. Es fand sich unter Absprache mit dem Gesundheitsamt ein Konzept für den weiteren Betrieb. „Wir haben gemerkt, dass die Leute wieder in die VHS zurückkommen wollen.“ Derzeit laufen die Ferienangebote in der Volkshochschule. Auch das Mindener Museum ist sei dem 4. Juni wieder geöffnet. Wie dessen Leiter Philipp Koch erklärte, gebe es wieder die Ferienspiele. Diese müssten aber unter den Rahmenbedingungen für Museen organisiert werden, was die Arbeit erschwere. In den ersten zwei Wochen nach Ferienbeginn bietet das Mindener Museum erst einmal keine Ferienspiele an. Andrea Krauledat, Intendantin des Mindener Stadttheaters, blickt optimistisch in die Zukunft. Noch vor den Schulferien hatte das Stadttheater das Theatermagazin mit den Veranstaltungen für die kommende Saison 2020/2021 herausgebracht. Unter großen Zeitdruck wurde dabei das Druckerzeugnis innerhalb weniger Wochen angefertigt. Laut Krauledat hab es eine große Nachfrage nach den Veranstaltungen und auch viele Vorbestellungen für Karten. Die Intendantin erklärte, dass sich im weiteren Verlauf der Saison das Stadttheater an die Vorgaben der Gesundheitsbehörden anpassen werde. Bislang sei eine Reduzierung der Besucherzahlen erforderlich. Angesichts der Zugangsregelungen mit Registrierung der Gäste würde bei einem vollständigen Betrieb für 540 Plätze eine Warteschlange bis zu 700 Meter entstehen. „Wir gehen aber bei weiteren Verordnungen mit – Ziel ist eine vollständige Öffnung des Stadttheaters.“Auch der Bedarf von Schulen werde berücksichtigt. Da sei das nächste Konzept bereits in Arbeit. Die Mindener Stadtbibliothek hat seit dem 20. Mai wieder geöffnet. Deren Leiterin Barbara Brockamp verzeichnet 3.000 Ausleihen in der Woche. Auch die digitalen Dienste würden gut abgerufen. Bereits vor den Schulferien hatte die Bibliothek kleine Lerngruppen zu Gast. In den Ferien soll es wieder Angebote für maximal 16 Personen geben. Das Kommunalarchiv Minden ist ebenfalls seit dem 20. Mai wieder geöffnet. Nur bis zu fünf Personen dürfen gleichzeitig den Lesesaal betreten. Alle Besucher müssen sich registrieren lassen. Wie der Leiter Vinzenz Lübben mitteilt, haben auch alle Ehrenamtlichen Mitarbeiter ihre Arbeit in den Räumen wieder aufgenommen.

Mindener Kultureinrichtungen lösen sich aus der Corona-Starre

So wie andere Einrichtungen hat auch die Stadtbibliothek unter Auflagen wieder geöffnet. MT- © Foto: Alex Lehn

Minden. Die Kultureinrichtungen in Minden haben sich aus der Coronastarre gelöst, wie ihren Berichten im Kulturausschuss in der vergangenen Woche zu entnehmen war. Marco Düsterwald, Leiter der Volkshochschule Minden/Bad Oeynhausen, erklärte, dass sein Haus recht erfolgreich der Schließung für Besucher mit digitalen Lösungen begegnen konnte. Es gab einen Youtube-Kanal mit ausgeweiteten Angeboten. Bei den Mitarbeitern sei ein hohes Engagement und Bereitschaft festzustellen gewesen, die digitalen Konzepte zur Vermittlung von Bildung mitzutragen.

Die Öffnung Anfang Mai für Besucher sei dann überraschend gekommen, fuhr Düsterwald fort. Es fand sich unter Absprache mit dem Gesundheitsamt ein Konzept für den weiteren Betrieb. „Wir haben gemerkt, dass die Leute wieder in die VHS zurückkommen wollen.“ Derzeit laufen die Ferienangebote in der Volkshochschule.

Auch das Mindener Museum ist sei dem 4. Juni wieder geöffnet. Wie dessen Leiter Philipp Koch erklärte, gebe es wieder die Ferienspiele. Diese müssten aber unter den Rahmenbedingungen für Museen organisiert werden, was die Arbeit erschwere. In den ersten zwei Wochen nach Ferienbeginn bietet das Mindener Museum erst einmal keine Ferienspiele an.

Andrea Krauledat, Intendantin des Mindener Stadttheaters, blickt optimistisch in die Zukunft. Noch vor den Schulferien hatte das Stadttheater das Theatermagazin mit den Veranstaltungen für die kommende Saison 2020/2021 herausgebracht. Unter großen Zeitdruck wurde dabei das Druckerzeugnis innerhalb weniger Wochen angefertigt. Laut Krauledat hab es eine große Nachfrage nach den Veranstaltungen und auch viele Vorbestellungen für Karten.

Die Intendantin erklärte, dass sich im weiteren Verlauf der Saison das Stadttheater an die Vorgaben der Gesundheitsbehörden anpassen werde. Bislang sei eine Reduzierung der Besucherzahlen erforderlich. Angesichts der Zugangsregelungen mit Registrierung der Gäste würde bei einem vollständigen Betrieb für 540 Plätze eine Warteschlange bis zu 700 Meter entstehen. „Wir gehen aber bei weiteren Verordnungen mit – Ziel ist eine vollständige Öffnung des Stadttheaters.“Auch der Bedarf von Schulen werde berücksichtigt. Da sei das nächste Konzept bereits in Arbeit.

Die Mindener Stadtbibliothek hat seit dem 20. Mai wieder geöffnet. Deren Leiterin Barbara Brockamp verzeichnet 3.000 Ausleihen in der Woche. Auch die digitalen Dienste würden gut abgerufen. Bereits vor den Schulferien hatte die Bibliothek kleine Lerngruppen zu Gast. In den Ferien soll es wieder Angebote für maximal 16 Personen geben.

Das Kommunalarchiv Minden ist ebenfalls seit dem 20. Mai wieder geöffnet. Nur bis zu fünf Personen dürfen gleichzeitig den Lesesaal betreten. Alle Besucher müssen sich registrieren lassen. Wie der Leiter Vinzenz Lübben mitteilt, haben auch alle Ehrenamtlichen Mitarbeiter ihre Arbeit in den Räumen wieder aufgenommen.

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