Mindener Innovations- und Technologiezentrum hat unfreiwillig einen neuen Namen bekommen Jürgen Langenkämper Minden. Dass das liebste Kind ein Jahr nach der Geburt einen neuen Namen erhält, kommt in gutbürgerlichen Familien eher selten vor. Im Wirtschaftsleben sind Namenswechsel dagegen nichts Ungewöhnliches – und nur manchmal ein schlechtes Zeichen. Ab sofort tritt das vor gut einem Jahr eröffnete Mindener Innovations- und Technologiezentrum nicht mehr unter dem griffigen Kürzel M.I.T, – englisch ausgesprochen: Em-Ei-Ti – auf, sondern heißt nun auch nach außen sichtbar „Start Mi Up“. Bürgermeister Michael Jäcke und sein Amtsvorgänger und Vorsitzender des Fördervereins, Michael Buhre, enthüllten am Freitagnachmittag ein Schild am Eingang mit dem neuen Markennamen und den im Gründerzentrum ansässigen Start-up-Unternehmen. Pate stand im Hintergrund bei der nicht ganz freiwilligen Taufzeremonie der große Bruder aus Amerika, das „echte“ M.I.T., das Massachusetts Institute of Technology. Denn tatsächlich war die weltbekannte Spitzenuniversität vor den Toren Bostons auf die Neugründung auf dieser Seite des Atlantiks aufmerksam geworden und hatte sich gemeldet. Anders als der amtierende US-Präsident, der keinem Rechtsstreit aus dem Wege geht, wollte niemand im Rathaus und im Gründerzentrum es drauf ankommen lassen und einen kostspieligen juristischen Konfrontationskurs mit ungewissem, schlimmer noch vorhersehbarem Ausgang einschlagen. Stattdessen begaben sich die Stadt und die Mindener Entwicklungs- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft (MEW) auf die Suche nach einem geeigneten und eingängigen neuen Namen. Passend zu den Start-up-Firmen, die in dem Gründerzentrum eine erste Chance erhalten sollen, fiel die Wahl auf Start Minden Up oder – in der Kurzform – Start Mi Up, klanglich an den Rolling Stones-Hit „Start me up“ erinnernd. Der Namensbestandteil „nden“ wird in einem helleren Farbton mitgeführt. „Der Schriftzug zeigt nach oben – wie eine Startrampe“, hob Bürgermeister Jäcke die Dynamik des Schriftzuges hervor.. „Dazu die Farben der Stadt“, unterstrich Michael Buhre die Wahl von Grün, Blau und Rot im Logo, das an die Farben im Internetauftritt von minden.de angelehnt ist. Derzeit sind neun Firmen mit 43 Mitarbeitern unter dem Dach von Start Mi Up angesiedelt, wie Prokurist Karsten Martin-Borrego und Manager Jens Weisemann sagten. Die Büros des 900 Quadratmeter großen Gründerzentrums sind zu 100 Prozent vermietet. Der Autor ist erreichbar unter Telefon (05 71) 882 168 und Juergen.Langenkaemper@MT.de

Mindener Innovations- und Technologiezentrum hat unfreiwillig einen neuen Namen bekommen

Minden. Dass das liebste Kind ein Jahr nach der Geburt einen neuen Namen erhält, kommt in gutbürgerlichen Familien eher selten vor. Im Wirtschaftsleben sind Namenswechsel dagegen nichts Ungewöhnliches – und nur manchmal ein schlechtes Zeichen. Ab sofort tritt das vor gut einem Jahr eröffnete Mindener Innovations- und Technologiezentrum nicht mehr unter dem griffigen Kürzel M.I.T, – englisch ausgesprochen: Em-Ei-Ti – auf, sondern heißt nun auch nach außen sichtbar „Start Mi Up“. Bürgermeister Michael Jäcke und sein Amtsvorgänger und Vorsitzender des Fördervereins, Michael Buhre, enthüllten am Freitagnachmittag ein Schild am Eingang mit dem neuen Markennamen und den im Gründerzentrum ansässigen Start-up-Unternehmen.

Zweite Taufe: Bürgermeister Michael Jäcke (links) und Altbürgermeister Michael Buhre enthüllten das neue Namensschild. MT-Foto: Langenkämper - © Langenkämper
Zweite Taufe: Bürgermeister Michael Jäcke (links) und Altbürgermeister Michael Buhre enthüllten das neue Namensschild. MT-Foto: Langenkämper - © Langenkämper

Pate stand im Hintergrund bei der nicht ganz freiwilligen Taufzeremonie der große Bruder aus Amerika, das „echte“ M.I.T., das Massachusetts Institute of Technology. Denn tatsächlich war die weltbekannte Spitzenuniversität vor den Toren Bostons auf die Neugründung auf dieser Seite des Atlantiks aufmerksam geworden und hatte sich gemeldet. Anders als der amtierende US-Präsident, der keinem Rechtsstreit aus dem Wege geht, wollte niemand im Rathaus und im Gründerzentrum es drauf ankommen lassen und einen kostspieligen juristischen Konfrontationskurs mit ungewissem, schlimmer noch vorhersehbarem Ausgang einschlagen.

Stattdessen begaben sich die Stadt und die Mindener Entwicklungs- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft (MEW) auf die Suche nach einem geeigneten und eingängigen neuen Namen. Passend zu den Start-up-Firmen, die in dem Gründerzentrum eine erste Chance erhalten sollen, fiel die Wahl auf Start Minden Up oder – in der Kurzform – Start Mi Up, klanglich an den Rolling Stones-Hit „Start me up“ erinnernd. Der Namensbestandteil „nden“ wird in einem helleren Farbton mitgeführt. „Der Schriftzug zeigt nach oben – wie eine Startrampe“, hob Bürgermeister Jäcke die Dynamik des Schriftzuges hervor.. „Dazu die Farben der Stadt“, unterstrich Michael Buhre die Wahl von Grün, Blau und Rot im Logo, das an die Farben im Internetauftritt von minden.de angelehnt ist.

Derzeit sind neun Firmen mit 43 Mitarbeitern unter dem Dach von Start Mi Up angesiedelt, wie Prokurist Karsten Martin-Borrego und Manager Jens Weisemann sagten. Die Büros des 900 Quadratmeter großen Gründerzentrums sind zu 100 Prozent vermietet.

Der Autor ist erreichbar unter Telefon (05 71) 882 168 und Juergen.Langenkaemper@MT.de

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