Mindener Initiative erwartet Ansage zu Preußen-Museum Kein Verständnis für gegenwärtige Taktiererei im Landschaftsverband Minden (mt/um). Dass sich das Defizit des Preußen-Museums Minden dramatisch erhöht, je länger es vom Netz ist, fürchtet die stellvertretende Vorsitzende des Kulturausschusses, Edith von Wrisberg (Mindener Initiative). Mit Unverständnis reagiert daher das Mitglied des Stiftungsrates auf die Haltung der Fraktionen von FDP, SPD und Grünen in der Versammlung des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL).Die von den Liberalen in der jüngsten Landschaftsversammlung gestellten Fragen zur Finanzierung des Preußen-Museums seien schon vor Wochen beantwortet worden, erinnert die Mindener Stadtverordnete. Es stelle sich daher die Frage, was die Taktiererei besonders der FDP in der Landschaftsversammlung solle.Die Kulturpolitiker in Minden seien sich einig, dass das Preußen-Museum in Minden für die Region von großer Bedeutung ist – und das Thema eigentlich aus dem Wahlkampf herausgehalten werden müsse. Doch die gegenwärtige Entwicklung führe geradezu zu einer ernsthaften Bedrohung dieses Museums auf dem Simeonsplatz.In der Diskussion um den Fehlbetrag in Höhe von 870?000 Euro werde das Preußen-Museum NRW in Minden zum Spielball, zumal die bisherige Dependance im rheinischen Wesel vom Landschaftsverband Rheinland (LVR) im Sommer übernommen werde.Im Bereich des LWL entwickele sich dagegen ein Spiel, das schon zum Stillstand der weiteren Entwicklung dieses wichtigen Historienortes in der Weserstadt geführt habe, so Edith von Wrisberg.„Ich erwarte eine klare Ansage von den Verantwortlichen in der Landschaftsversammlung und im Land zum Preußen-Museum Minden. Soll es weiterhin dieses Museum hier geben? Ja oder nein“, fragt die Kulturpolitikerin. Die fordert außerdem die Mindener auf, sich in die Unterschriftenliste „Pro Museum“ des Mindener Geschichtsvereins einzutragen und sich so für den Erhalt des Preußen-Museums stark zu machen.

Mindener Initiative erwartet Ansage zu Preußen-Museum

Minden (mt/um). Dass sich das Defizit des Preußen-Museums Minden dramatisch erhöht, je länger es vom Netz ist, fürchtet die stellvertretende Vorsitzende des Kulturausschusses, Edith von Wrisberg (Mindener Initiative). Mit Unverständnis reagiert daher das Mitglied des Stiftungsrates auf die Haltung der Fraktionen von FDP, SPD und Grünen in der Versammlung des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL).

Die von den Liberalen in der jüngsten Landschaftsversammlung gestellten Fragen zur Finanzierung des Preußen-Museums seien schon vor Wochen beantwortet worden, erinnert die Mindener Stadtverordnete. Es stelle sich daher die Frage, was die Taktiererei besonders der FDP in der Landschaftsversammlung solle.

Die Kulturpolitiker in Minden seien sich einig, dass das Preußen-Museum in Minden für die Region von großer Bedeutung ist – und das Thema eigentlich aus dem Wahlkampf herausgehalten werden müsse. Doch die gegenwärtige Entwicklung führe geradezu zu einer ernsthaften Bedrohung dieses Museums auf dem Simeonsplatz.

In der Diskussion um den Fehlbetrag in Höhe von 870?000 Euro werde das Preußen-Museum NRW in Minden zum Spielball, zumal die bisherige Dependance im rheinischen Wesel vom Landschaftsverband Rheinland (LVR) im Sommer übernommen werde.

Im Bereich des LWL entwickele sich dagegen ein Spiel, das schon zum Stillstand der weiteren Entwicklung dieses wichtigen Historienortes in der Weserstadt geführt habe, so Edith von Wrisberg.

„Ich erwarte eine klare Ansage von den Verantwortlichen in der Landschaftsversammlung und im Land zum Preußen-Museum Minden. Soll es weiterhin dieses Museum hier geben? Ja oder nein“, fragt die Kulturpolitikerin. Die fordert außerdem die Mindener auf, sich in die Unterschriftenliste „Pro Museum“ des Mindener Geschichtsvereins einzutragen und sich so für den Erhalt des Preußen-Museums stark zu machen.

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