Mindener Initiative (MI) lehnt Bau der B 65neu ab Minden (mt). Der Bau der B65neu ist laut Mindener Initiative (MI) so nicht akzeptabel. Für die Notwendigkeit fehlten aktuelle Daten der Verkehrsstärken auf der vorhandenen Trasse der B65, kritisiert die Unabhängige Wählvereinigung. Sie bezieht sich auf den Abschnitt Verteiler Birne bis Zechenstraße.Es stelle sich die zentrale Frage, wie viele Autos weiter als bis zur Zechenstraße beziehungsweise nach Haddenhausen fahren, erklärt das Mitglied der MI im Bauausschuss, Karl-Ludwig Sierig. „Eine weitere Anbindung der Bundesstraße an die B65neu nahe der Ortsdurchfahrt Haddenhausen ist entbehrlich“, sagt die stellvertretende Fraktionssprecherin, Edith von Wrisberg. Wichtiger sei der Anschluss der Mindener Straße an die B65n. „Das würde die Weidestraße und die Wohngebiete Bölhorst und Häverstädt vom Schleichverkehr in Richtung Porta-Markt und zurück entlasten“, betont Sierig.Denn der Lärm beidseitig der B65n schränke die Wohn- und Lebensqualität im Bereich dieser Wohngebiete und des Johannes Wesling Klinikums in erheblichem Maße ein. Die Unabhängige Wählervereinigung kritisiert außerdem, dass der Anschluss des Petershäger Weges in Richtung Hahlen ab dem Ortseingang Dützen vom Landesbetrieb Straßen.NRW in den Planungen nicht vorgesehen sei.Auch entfalle die überregionale Bedeutung der Bundesstraße 65n aufgrund des Ausbaus der Nordumgehung in Bad Oeynhausen. Viel sinnvoller und wirtschaftlicher sei es, diese Summe in die Verbesserung der Verkehrssituation der Bundesstraße 482 im Bereich Porta Westfalica zu investieren, fordert die MI den Baulastträger Straßen.NRW auf.

Mindener Initiative (MI) lehnt Bau der B 65neu ab

Minden (mt). Der Bau der B65neu ist laut Mindener Initiative (MI) so nicht akzeptabel. Für die Notwendigkeit fehlten aktuelle Daten der Verkehrsstärken auf der vorhandenen Trasse der B65, kritisiert die Unabhängige Wählvereinigung. Sie bezieht sich auf den Abschnitt Verteiler Birne bis Zechenstraße.

Zum Ausbau der B65n nimmt auch die MI Stellung. MT-Foto: Otto
Zum Ausbau der B65n nimmt auch die MI Stellung. MT-Foto: Otto

Es stelle sich die zentrale Frage, wie viele Autos weiter als bis zur Zechenstraße beziehungsweise nach Haddenhausen fahren, erklärt das Mitglied der MI im Bauausschuss, Karl-Ludwig Sierig. „Eine weitere Anbindung der Bundesstraße an die B65neu nahe der Ortsdurchfahrt Haddenhausen ist entbehrlich“, sagt die stellvertretende Fraktionssprecherin, Edith von Wrisberg. Wichtiger sei der Anschluss der Mindener Straße an die B65n. „Das würde die Weidestraße und die Wohngebiete Bölhorst und Häverstädt vom Schleichverkehr in Richtung Porta-Markt und zurück entlasten“, betont Sierig.

Denn der Lärm beidseitig der B65n schränke die Wohn- und Lebensqualität im Bereich dieser Wohngebiete und des Johannes Wesling Klinikums in erheblichem Maße ein. Die Unabhängige Wählervereinigung kritisiert außerdem, dass der Anschluss des Petershäger Weges in Richtung Hahlen ab dem Ortseingang Dützen vom Landesbetrieb Straßen.NRW in den Planungen nicht vorgesehen sei.

Auch entfalle die überregionale Bedeutung der Bundesstraße 65n aufgrund des Ausbaus der Nordumgehung in Bad Oeynhausen. Viel sinnvoller und wirtschaftlicher sei es, diese Summe in die Verbesserung der Verkehrssituation der Bundesstraße 482 im Bereich Porta Westfalica zu investieren, fordert die MI den Baulastträger Straßen.NRW auf.

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