#MindenTrägtMaske: Politiker starten Fotoaktion Doris Christoph Minden. Die Anti-Corona-Demonstrationen, die Autokorsos, die Montagsspaziergänge, die an der Fußgängerbrücke symbolisch gehängte „Covid-Presse“-Puppe – irgendwann hat es Valeria Casselmann und Ann-Kristin Hain gereicht. Schon länger hatten sich die SPD-Genossinnen über die Aktionen der Gruppe „Querdenken 571 – Minden“ und deren Unterstützung durch die AfD aufgeregt. Die Anhänger demonstrierten in den vergangenen Monaten regelmäßig in der Innenstadt gegen die Corona-Sicherheitsmaßnahmen und verbreiteten Verschwörungstheorien rund ums Impfen. Zuletzt waren die Mitglieder auf die Protestfahrt im Auto umgestiegen. „Wir können denen nicht die Straße überlassen“, sagt Casselmann. Nach einem MT-Bericht über die Kommunikation der Bewegung in ihrer Telegram-Gruppe schauten sich auch die Initiatorinnen dort um. Danach war das Maß voll. „Wir wollten ein Statement setzen und zeigen, dass es auch Leute gibt, die für die Sicherheitsmaßnahmen und für Rücksichtnahme sind“, berichtet Ann-Kristin Hain. Nur wie? Eine Gegendemo sei ja schwierig. „Das wäre das falsche Signal“, sagt Casselmann. Gemeinsam mit Politikern anderer Parteien und Vertretern von Organisationen wie dem „Bündnis gegen Rechts“ überlegten sie sich am vergangenen Sonntag per Zoom einen anderen Weg. So entstand die Idee zu #MindenTrägtMaske. Unter diesem Motto rufen die Initiatoren dazu auf, ein Foto von sich mit Mund-Nasenschutz zu machen und bis einschließlich Sonntag, 6. Dezember, an mindentraegtmaske@gmx.de zu mailen. Das Bild soll im Querformat sein. „Wer möchte, kann seinen Namen zur Veröffentlichung mit drunter schreiben“, sagt Ann-Kristin Hain. Sie werde ihren Namen mit Bild jedenfalls veröffentlichen, da sie total hinter dem Projekt stehe. Aus den Fotos will der Installationskünstler Oliver Roth eine Projektion erstellen, die irgendwann im Zeitraum 17. bis 21. Dezember in der Innenstadt zu sehen sein wird. Ort und genauer Zeitpunkt stehen noch nicht fest, wie Valeria Casselmann berichtet. Sie will auch große Firmen und Schulen zur Teilnahme bewegen. Zudem stehe sie deswegen mit Mindener Verbänden und der Fridays-for-Future-Bewegung in Kontakt. Der lose Zusammenschluss von Mindenern sammelt auch Spenden über Paypal, die an den Künstler gehen sollen. Als Empfänger wird die Mailadresse der Initiatoren angegeben. „Eine Spende ist aber keine Voraussetzung für die Teilnahme“, sagt Valeria Casselmann. Außerdem ist eine Facebook-Seite unter dem Namen #MindenTrägtMaske geplant, auf der weitere Infos zur Aktion eingestellt werden sollen.

#MindenTrägtMaske: Politiker starten Fotoaktion

Mindener Buttjer mit Mundschutz als Symbolbild. EInige Mindener haben die Aktion #MindenTrägtMaske gestartet © Alex Lehn

Minden. Die Anti-Corona-Demonstrationen, die Autokorsos, die Montagsspaziergänge, die an der Fußgängerbrücke symbolisch gehängte „Covid-Presse“-Puppe – irgendwann hat es Valeria Casselmann und Ann-Kristin Hain gereicht. Schon länger hatten sich die SPD-Genossinnen über die Aktionen der Gruppe „Querdenken 571 – Minden“ und deren Unterstützung durch die AfD aufgeregt.

Die Anhänger demonstrierten in den vergangenen Monaten regelmäßig in der Innenstadt gegen die Corona-Sicherheitsmaßnahmen und verbreiteten Verschwörungstheorien rund ums Impfen. Zuletzt waren die Mitglieder auf die Protestfahrt im Auto umgestiegen.

„Wir können denen nicht die Straße überlassen“, sagt Casselmann. Nach einem MT-Bericht über die Kommunikation der Bewegung in ihrer Telegram-Gruppe schauten sich auch die Initiatorinnen dort um. Danach war das Maß voll. „Wir wollten ein Statement setzen und zeigen, dass es auch Leute gibt, die für die Sicherheitsmaßnahmen und für Rücksichtnahme sind“, berichtet Ann-Kristin Hain. Nur wie? Eine Gegendemo sei ja schwierig. „Das wäre das falsche Signal“, sagt Casselmann.

Gemeinsam mit Politikern anderer Parteien und Vertretern von Organisationen wie dem „Bündnis gegen Rechts“ überlegten sie sich am vergangenen Sonntag per Zoom einen anderen Weg. So entstand die Idee zu #MindenTrägtMaske.

Unter diesem Motto rufen die Initiatoren dazu auf, ein Foto von sich mit Mund-Nasenschutz zu machen und bis einschließlich Sonntag, 6. Dezember, an mindentraegtmaske@gmx.de zu mailen. Das Bild soll im Querformat sein. „Wer möchte, kann seinen Namen zur Veröffentlichung mit drunter schreiben“, sagt Ann-Kristin Hain. Sie werde ihren Namen mit Bild jedenfalls veröffentlichen, da sie total hinter dem Projekt stehe.

Aus den Fotos will der Installationskünstler Oliver Roth eine Projektion erstellen, die irgendwann im Zeitraum 17. bis 21. Dezember in der Innenstadt zu sehen sein wird. Ort und genauer Zeitpunkt stehen noch nicht fest, wie Valeria Casselmann berichtet. Sie will auch große Firmen und Schulen zur Teilnahme bewegen. Zudem stehe sie deswegen mit Mindener Verbänden und der Fridays-for-Future-Bewegung in Kontakt.

Der lose Zusammenschluss von Mindenern sammelt auch Spenden über Paypal, die an den Künstler gehen sollen. Als Empfänger wird die Mailadresse der Initiatoren angegeben. „Eine Spende ist aber keine Voraussetzung für die Teilnahme“, sagt Valeria Casselmann. Außerdem ist eine Facebook-Seite unter dem Namen #MindenTrägtMaske geplant, auf der weitere Infos zur Aktion eingestellt werden sollen.

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