Minden unterstützt Kultur mit Sonderfonds Minden (mt/hwa). Ergänzend zur regulären Kulturförderung stellt die Stadt Minden in diesem Jahr in einem Kultursonderfonds zusätzlich 20.000 Euro zur Verfügung. Wie die Pressestelle der Stadt mitteilt, sollen damit Kulturschaffende und das kulturelle Leben Mindens in der zweiten Jahreshälfte unterstützt werden. Ein zusätzlicher Veranstaltungsfonds macht es zudem möglich, größere Projekte zu unterstützen. Hieraus gefördert werden die „Lange Nacht der Kultur“ des Kulturforums Minden am 11. September und ein ganzer Tag mit Bühnenprogramm im Kulturzentrum BÜZ am 23. Oktober. Mit dem kommunalen Kultursonderfonds können zehn weitere Kulturveranstaltungen gefördert werden: So erhält der Dombauverein Unterstützung für drei unterschiedliche Orgel-Konzerte sowie Videoinstallationen an den Außenwänden des Doms und des Domschatzes. Nach der langen Konzertpause schafft das Projekt „Picknickkonzerte – Back on Stage“ im August und September bis zu zwölf Mal Auftrittsmöglichkeiten für Musiker aus der Region auf der Liegewiese des Sommerbades. Eine weitere Veranstaltung im Sommerbad bietet am 26. Juli Live-Musik und Möglichkeiten zum Tango tanzen. Die Förderung einer Konzertreihe an drei Orten mit drei unterschiedlichen Musikerinnen wurde von Noémi Haugk beantragt, die am 8. August, am 11. September und am 26. November stattfinden. Eine Förderung erhält auch der Verein für aktuelle Kunst. Publiziert werden sollen Monographien, mit denen Mitgliedern des Vereins die Möglichkeit geboten wird, ihre Arbeit und ihre künstlerische Position auch unabhängig von der pandemiebedingt eingeschränkten Situation zu kommunizieren. Einen gemeinsamen künstlerischen Schaffensprozess von vier Künstler unterschiedlicher Sparten möchte Andreas Jackstien mit dem Projekt „4mal4“ auf den Weg bringen. Gearbeitet und ausgestellt wird am 11. und 12. September. Ebenfalls durch den Kultursonderfonds unterstützt wird das Theaterstück „Was wäre wenn“ zum Thema häusliche Gewalt, das von Stella Ballare in den Monaten August bis November gespielt wird. Das Thema Gewalt gegen Frauen wird auch in einem vom Verein Wildwasser beantragten Projekt aufgegriffen. Anlässlich des „Internationalen Tages gegen Gewalt von Frauen“ sollen unterschiedliche Schriftzüge auf Hauswände projiziert werden. Unter dem Titel „Leuchtsignal – Wasserstraßenkreuz“ wird ein Projekt von Lichtkünstler Oliver Roth gefördert, bei dem auf der gesamten Fassade der Südseite des Bauwerks (370 Meter Länge und 15 Meter Höhe) die Geschichte der Stadt projiziert wird. Für zwei weitere eingereichte Projekte konnte eine alternative Förderung gefunden werden: Ein Workshop zu Sketchnotes, das sind visuelle Notizen in Skizzenform, und das Zirkus-Schauspiel „Einband, Blätter, Schrift“, mit dem die Herstellung eines Buches erklärt wird, werden aus Mitteln der Bildungsplanung gefördert, so das Kulturbüro der Stadt Minden.

Minden unterstützt Kultur mit Sonderfonds

Die Stadt verstärkt ihre Kulturförderung. Foto: Paul Olfermann © Olfermann

Minden (mt/hwa). Ergänzend zur regulären Kulturförderung stellt die Stadt Minden in diesem Jahr in einem Kultursonderfonds zusätzlich 20.000 Euro zur Verfügung. Wie die Pressestelle der Stadt mitteilt, sollen damit Kulturschaffende und das kulturelle Leben Mindens in der zweiten Jahreshälfte unterstützt werden. Ein zusätzlicher Veranstaltungsfonds macht es zudem möglich, größere Projekte zu unterstützen. Hieraus gefördert werden die „Lange Nacht der Kultur“ des Kulturforums Minden am 11. September und ein ganzer Tag mit Bühnenprogramm im Kulturzentrum BÜZ am 23. Oktober.

Mit dem kommunalen Kultursonderfonds können zehn weitere Kulturveranstaltungen gefördert werden: So erhält der Dombauverein Unterstützung für drei unterschiedliche Orgel-Konzerte sowie Videoinstallationen an den Außenwänden des Doms und des Domschatzes.

Nach der langen Konzertpause schafft das Projekt „Picknickkonzerte – Back on Stage“ im August und September bis zu zwölf Mal Auftrittsmöglichkeiten für Musiker aus der Region auf der Liegewiese des Sommerbades. Eine weitere Veranstaltung im Sommerbad bietet am 26. Juli Live-Musik und Möglichkeiten zum Tango tanzen.


Die Förderung einer Konzertreihe an drei Orten mit drei unterschiedlichen Musikerinnen wurde von Noémi Haugk beantragt, die am 8. August, am 11. September und am 26. November stattfinden.

Eine Förderung erhält auch der Verein für aktuelle Kunst. Publiziert werden sollen Monographien, mit denen Mitgliedern des Vereins die Möglichkeit geboten wird, ihre Arbeit und ihre künstlerische Position auch unabhängig von der pandemiebedingt eingeschränkten Situation zu kommunizieren. Einen gemeinsamen künstlerischen Schaffensprozess von vier Künstler unterschiedlicher Sparten möchte Andreas Jackstien mit dem Projekt „4mal4“ auf den Weg bringen. Gearbeitet und ausgestellt wird am 11. und 12. September. Ebenfalls durch den Kultursonderfonds unterstützt wird das Theaterstück „Was wäre wenn“ zum Thema häusliche Gewalt, das von Stella Ballare in den Monaten August bis November gespielt wird.

Das Thema Gewalt gegen Frauen wird auch in einem vom Verein Wildwasser beantragten Projekt aufgegriffen. Anlässlich des „Internationalen Tages gegen Gewalt von Frauen“ sollen unterschiedliche Schriftzüge auf Hauswände projiziert werden. Unter dem Titel „Leuchtsignal – Wasserstraßenkreuz“ wird ein Projekt von Lichtkünstler Oliver Roth gefördert, bei dem auf der gesamten Fassade der Südseite des Bauwerks (370 Meter Länge und 15 Meter Höhe) die Geschichte der Stadt projiziert wird.

Für zwei weitere eingereichte Projekte konnte eine alternative Förderung gefunden werden: Ein Workshop zu Sketchnotes, das sind visuelle Notizen in Skizzenform, und das Zirkus-Schauspiel „Einband, Blätter, Schrift“, mit dem die Herstellung eines Buches erklärt wird, werden aus Mitteln der Bildungsplanung gefördert, so das Kulturbüro der Stadt Minden.

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