Update zur Auseinandersetzung am ZOB: Schwerverletzter inzwischen stabil, Täter dem Haftrichter vorgeführt Patrick Schwemling,Malina Reckordt,Lea Oetjen Minden. Über einen „Streit mit einer Verletzung an der Hand" wurde die Polizei am Freitagmorgen um 10.20 Uhr informiert. Was sich nach einer Lappalie am ZOB in Minden anhörte, stellte sich für die Beamten vor Ort schnell als großer Einsatz heraus. Bei einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen erlitt ein Jugendlicher schwere Stichverletzungen. Nach bisherigen Erkenntnissen sollen ein 17-jähriger Iraker und ein 18-jähriger Deutsch-Türke am ZOB zur Aussprache verabredet gewesen sein. Für den schwer verletzten Jugendlichen bestand zumindest vorübergehend Lebensgefahr, heißt es in einer gemeinsamen Presseerklärung des Staatsanwaltschaft Bielefeld und der Polizei Bielefeld. Mittlerweile habe sich der Gesundheitszustand des Jugendlichen stabilisiert. Der Haupttäter wurde am Samstag dem Haftrichter beim Amtsgericht Bielefeld vorgeführt, der einen Untersuchungshaftbefehl gegen den 18-jährigen Deutsch-Türken wegen des Vorwurfs des versuchten Totschlags und gefährlicher Körperverletzung erließ. Als die Mindener Polizei am ZOB eintraf, entwickelte sich die Situation dynamisch, teilte Polizeisprecher Thomas Bensch auf MT-Anfrage mit. Es gab eine große Blutlache. Zunächst war unklar gewesen, ob es eine Person mit Verletzungen am Oberkörper gab. Dies bestätigte sich im Verlauf der Ermittlungen. Ob es sich bei der Tatwaffe um ein Messer handelt, konnte Bensch nicht bestätigen. Er sprach von einem „Schnittwerkzeug". Die Schilder der Spurensicherung ließen darauf schließen, dass die Auseinandersetzung vermutlich auf Höhe der Toiletten im Wartebereich begonnen hatte. Von dort zog sich die Spur hin zur Obermarktpassage. Während der Tatortaufnahme und Spurensicherung war der Bereich rund um den Busbahnhof großflächig abgesperrt.

Update zur Auseinandersetzung am ZOB: Schwerverletzter inzwischen stabil, Täter dem Haftrichter vorgeführt

Der Wartebereich des ZOBs ist großflächig abgesperrt. MT-Foto: Lea Oetjen © loetjen

Minden. Über einen „Streit mit einer Verletzung an der Hand" wurde die Polizei am Freitagmorgen um 10.20 Uhr informiert. Was sich nach einer Lappalie am ZOB in Minden anhörte, stellte sich für die Beamten vor Ort schnell als großer Einsatz heraus. Bei einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen erlitt ein Jugendlicher schwere Stichverletzungen. Nach bisherigen Erkenntnissen sollen ein 17-jähriger Iraker und ein 18-jähriger Deutsch-Türke am ZOB zur Aussprache verabredet gewesen sein.

Für den schwer verletzten Jugendlichen bestand zumindest vorübergehend Lebensgefahr, heißt es in einer gemeinsamen Presseerklärung des Staatsanwaltschaft Bielefeld und der Polizei Bielefeld. Mittlerweile habe sich der Gesundheitszustand des Jugendlichen stabilisiert.

Der Haupttäter wurde am Samstag dem Haftrichter beim Amtsgericht Bielefeld vorgeführt, der einen Untersuchungshaftbefehl gegen den 18-jährigen Deutsch-Türken wegen des Vorwurfs des versuchten Totschlags und gefährlicher Körperverletzung erließ.

- © loetjen
© loetjen

Als die Mindener Polizei am ZOB eintraf, entwickelte sich die Situation dynamisch, teilte Polizeisprecher Thomas Bensch auf MT-Anfrage mit. Es gab eine große Blutlache.

Zunächst war unklar gewesen, ob es eine Person mit Verletzungen am Oberkörper gab. Dies bestätigte sich im Verlauf der Ermittlungen. Ob es sich bei der Tatwaffe um ein Messer handelt, konnte Bensch nicht bestätigen. Er sprach von einem „Schnittwerkzeug".

Die Schilder der Spurensicherung ließen darauf schließen, dass die Auseinandersetzung vermutlich auf Höhe der Toiletten im Wartebereich begonnen hatte. Von dort zog sich die Spur hin zur Obermarktpassage. Während der Tatortaufnahme und Spurensicherung war der Bereich rund um den Busbahnhof großflächig abgesperrt.

Copyright © Mindener Tageblatt 2021
Texte und Fotos von MT.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.
Weiterlesen in Minden