Melitta gibt Multihalle neuen Schwung Henning Wandel Minden (mt). Die Chancen für den Bau einer Multifunktionshalle auf dem rechten Weserufer sind wieder erheblich gestiegen. Nach einem jetzt der Mindener Politik vorgestellten Plan übernimmt dabei die Mindener Weltfirma Melitta eine führende Rolle als Kern einer Gruppe von Wirtschaftsunternehmen, die später die Halle bauen könnte. Die Stadt würde damit als Besitzerin in die zweite Reihe rücken, den Bau aber mit 7,5 Millionen Euro fördern, wie Bürgermeister Michael Jäcke (SPD) gegenüber dem MT bestätigte. Dazu käme ein Betriebskostenzuschuss von 400.000 Euro jährlich. Nach diesem Modell wäre auch der Kreis am Bau beteiligt, mit 14,5 Millionen Euro. Diese Summe war bereits im Juni 2018 eingerechnet, sie ist vom Kreis selbst aber nie bestätigt worden. Insgesamt werden die Baukosten auf gut 35 Millionen Euro geschätzt. Ob die Stadt auch Teil der noch zu gründenden Besitzgesellschaft wird, sei noch offen, sagte Stadtkämmerer Norbert Kresse. Das Grundstück selbst will die Stadt behalten und als Erbpacht zur Verfügung stellen. Hintergrund sind förderrechtliche Aspekte, vor allem im Zusammenhang mit der notwendigen Altlastensanierung. In einer Sondersitzung am 27. Mai soll der Mindener Rat grundsätzlich über das neue Modell abstimmen, auch wenn bis dahin noch nicht alle Details abschließend geklärt sein dürften. Ein deutliches politisches Signal sei sowohl für die beteiligten Wirtschaftsunternehmen wichtig, noch mehr aber für die weitere Aufwertung des Quartiers, sagte der Baubeigeordnete Lars Bursian. Der Alte Güterbahnhof, auf dessen Gelände die Halle entstehen soll, ist der Schlüssel für die Gesamt-Entwicklung, die auch mit Fördermitteln aus der Regionale finanziert werden soll. Dafür muss bis zum 30. September ein Konzept vorliegen. Hier gibt es weitere Artikel zum Thema Multihalle

Melitta gibt Multihalle neuen Schwung

Die Chancen für den Bau einer Multifunktionshalle auf dem rechten Weserufer sind wieder erheblich gestiegen. MT-Foto: Alex Lehn/Archiv © Lehn,Alexander

Minden (mt). Die Chancen für den Bau einer Multifunktionshalle auf dem rechten Weserufer sind wieder erheblich gestiegen. Nach einem jetzt der Mindener Politik vorgestellten Plan übernimmt dabei die Mindener Weltfirma Melitta eine führende Rolle als Kern einer Gruppe von Wirtschaftsunternehmen, die später die Halle bauen könnte.

Die Stadt würde damit als Besitzerin in die zweite Reihe rücken, den Bau aber mit 7,5 Millionen Euro fördern, wie Bürgermeister Michael Jäcke (SPD) gegenüber dem MT bestätigte. Dazu käme ein Betriebskostenzuschuss von 400.000 Euro jährlich. Nach diesem Modell wäre auch der Kreis am Bau beteiligt, mit 14,5 Millionen Euro. Diese Summe war bereits im Juni 2018 eingerechnet, sie ist vom Kreis selbst aber nie bestätigt worden. Insgesamt werden die Baukosten auf gut 35 Millionen Euro geschätzt.

Ob die Stadt auch Teil der noch zu gründenden Besitzgesellschaft wird, sei noch offen, sagte Stadtkämmerer Norbert Kresse. Das Grundstück selbst will die Stadt behalten und als Erbpacht zur Verfügung stellen. Hintergrund sind förderrechtliche Aspekte, vor allem im Zusammenhang mit der notwendigen Altlastensanierung.

In einer Sondersitzung am 27. Mai soll der Mindener Rat grundsätzlich über das neue Modell abstimmen, auch wenn bis dahin noch nicht alle Details abschließend geklärt sein dürften. Ein deutliches politisches Signal sei sowohl für die beteiligten Wirtschaftsunternehmen wichtig, noch mehr aber für die weitere Aufwertung des Quartiers, sagte der Baubeigeordnete Lars Bursian. Der Alte Güterbahnhof, auf dessen Gelände die Halle entstehen soll, ist der Schlüssel für die Gesamt-Entwicklung, die auch mit Fördermitteln aus der Regionale finanziert werden soll. Dafür muss bis zum 30. September ein Konzept vorliegen.

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