Meike Messal liest im Fort A Rolf Graff Minden (rgr). Ob der Mond über dem Fort A schien, ließ sich wegen dicker Regenwolken nicht erkennen. Das hielt aber Akteure und Zuschauer nicht davon ab, sich kriminalistisch und musikalisch mit dem Erdtrabanten zu beschäftigen. Zum Thema Mondschein-Nacht fallen den Meisten wohl zuerst verliebte Pärchen ein. Das beweisen die vielen romantischen Lieder zu diesem Thema.Dass es darüber hinaus aber noch mehr zu besingen gibt, bewies der eigens für diese Veranstaltung der Tucholsky-Bühne gegründete Mondscheinchor, den Anna Somogyi leitete und auf dem Klavier begleitete. In stilistischer Vielfalt präsentierte der Chor Titel wie „Moonlight Shadow“ von Mike Oldfield, „Moon River“ aus dem Film Frühstück bei Tiffany, „Der Mond von Wanne-Eickel“ von Friedel Hensch und den Cyprys, „Hijo del la Luna“ von Mecano, „Mann im Mond“ von den Prinzen oder die Abendlieder „Der Mond ist aufgegangen“ und „Guter Mond du gehst so stille“. Die Akteure und Mitarbeiter der Tucholsky-Bühne zeigten, dass sie auch gesanglich etwas zu bieten haben.Dass sich der Mondschein auch gut für dunkle Taten, ja sogar zum Morden eignet, konnten die Zuschauer bei der Lesung von Meike Messal erfahren. Wie fühlt sich jemand, der im Garten plötzlich ein Grab mit dem eigenen Namen entdeckt? Für Susanne war dies ein fürchterlicher Schock. Sie sucht Beistand und Trost bei ihrem Sohn Lukas und ihrer besten Freundin Emmely. Sollte in dem Grab vielleicht sogar schon eine Leiche liegen? Sie finden nichts und rätseln gemeinsam, wer hinter der Sache stecken könnte. Ist dies vielleicht die Tat von Susannes Ex-Mann Matthias?Emmely berichtet, wie sie ihn mit einer Frau hier auf dem Sofa erwischt hat. Susanne hat sich umgehend von ihm getrennt, als sie dies von ihr erfuhr. Für Lukas sind diese Einzelheiten neu und er beschließt, seinen Vater aufzusuchen, um ihn zur Rede zu stellen. Dort hört er von ihm aber eine ganz andere Version der Geschehnisse. Währenddessen sind Susanne und Emmely gemeinsam auf den Dachboden gestiegen, wo es zu einer dramatischen Auseinandersetzung kommt, der überraschende Wendungen folgen.Das Publikum spendet kräftigen Applaus für die spannende Kriminalgeschichte und die musikalische Umrahmung. Im zweiten Teil des Abends folgte noch eine Lesung aus Meike Messals Roman „Nachtfahrt ins Grauen“ mit schaurigen Geschehnissen.

Meike Messal liest im Fort A

Meike Messal sorgt mir ihrem Kurz-Krimi für Momente des Schauderns. © Foto: Rolf Graff

Minden (rgr). Ob der Mond über dem Fort A schien, ließ sich wegen dicker Regenwolken nicht erkennen. Das hielt aber Akteure und Zuschauer nicht davon ab, sich kriminalistisch und musikalisch mit dem Erdtrabanten zu beschäftigen. Zum Thema Mondschein-Nacht fallen den Meisten wohl zuerst verliebte Pärchen ein. Das beweisen die vielen romantischen Lieder zu diesem Thema.

Dass es darüber hinaus aber noch mehr zu besingen gibt, bewies der eigens für diese Veranstaltung der Tucholsky-Bühne gegründete Mondscheinchor, den Anna Somogyi leitete und auf dem Klavier begleitete. In stilistischer Vielfalt präsentierte der Chor Titel wie „Moonlight Shadow“ von Mike Oldfield, „Moon River“ aus dem Film Frühstück bei Tiffany, „Der Mond von Wanne-Eickel“ von Friedel Hensch und den Cyprys, „Hijo del la Luna“ von Mecano, „Mann im Mond“ von den Prinzen oder die Abendlieder „Der Mond ist aufgegangen“ und „Guter Mond du gehst so stille“. Die Akteure und Mitarbeiter der Tucholsky-Bühne zeigten, dass sie auch gesanglich etwas zu bieten haben.

Dass sich der Mondschein auch gut für dunkle Taten, ja sogar zum Morden eignet, konnten die Zuschauer bei der Lesung von Meike Messal erfahren. Wie fühlt sich jemand, der im Garten plötzlich ein Grab mit dem eigenen Namen entdeckt? Für Susanne war dies ein fürchterlicher Schock. Sie sucht Beistand und Trost bei ihrem Sohn Lukas und ihrer besten Freundin Emmely. Sollte in dem Grab vielleicht sogar schon eine Leiche liegen? Sie finden nichts und rätseln gemeinsam, wer hinter der Sache stecken könnte. Ist dies vielleicht die Tat von Susannes Ex-Mann Matthias?

Emmely berichtet, wie sie ihn mit einer Frau hier auf dem Sofa erwischt hat. Susanne hat sich umgehend von ihm getrennt, als sie dies von ihr erfuhr. Für Lukas sind diese Einzelheiten neu und er beschließt, seinen Vater aufzusuchen, um ihn zur Rede zu stellen. Dort hört er von ihm aber eine ganz andere Version der Geschehnisse. Währenddessen sind Susanne und Emmely gemeinsam auf den Dachboden gestiegen, wo es zu einer dramatischen Auseinandersetzung kommt, der überraschende Wendungen folgen.

Das Publikum spendet kräftigen Applaus für die spannende Kriminalgeschichte und die musikalische Umrahmung. Im zweiten Teil des Abends folgte noch eine Lesung aus Meike Messals Roman „Nachtfahrt ins Grauen“ mit schaurigen Geschehnissen.

Copyright © Mindener Tageblatt 2021
Texte und Fotos von MT.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.
Weiterlesen in Minden