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Mehrere Brände in kurzer Zeit: Treibt ein Feuerteufel in Minden sein Unwesen? Minden (mt//ps). Mehrere Brände im Mindener Stadtgebiet von vorwiegend Mülltonnen beschäftigten in der Nacht von Sonntag auf Montag die Rettungskräfte von Polizei und Feuerwehr. Bereits in der Nacht zu Samstag wurde gegen ein Uhr ein Mülltonnenbrand am Königswall gemeldet. Wie die Polizei am Montag mitteilt, überprüfen die Ermittler mögliche Tatzusammenhänge. Treibt ein Feuerteufel in Minden sein Unwesen?Die ersten Feuer wurden den Einsatzkräften am Sonntagabend gegen 23.15 Uhr in Mindenerheide gemeldet. In der Straße Sieben Bauern brannte an einer Haustür ein Dekorationskranz, an einem anderen Grundstück ein Seil an einer Toreinfahrt sowie neben dem Grundstück in einem Waldstück etwas Gestrüpp. Hier kam es zu keinen größeren Schäden. Kurz vor Mitternacht konnte ein Hauseigentümer in der Straße "Zum Finsteren Felde" einen Mülltonnenbrand selbst löschen. Dabei wurden zudem zwei nebenstehende Tonnen sowie ein Teil einer Holzüberdachung beschädigt. Die beiden nächsten Einsatzorte befanden sich kurz nach Mitternacht am Petershäger Weg. Dort brannte bei einem Einfamilienhaus eine Mülltonne. Der Brand konnte von den eingesetzten Beamten und die hinzugezogene Feuerwehr gelöscht werden. Durch die Flammen wurden zudem ein Treppengeländer sowie die Überdachung als auch eine Fensterjalousie beschädigt. Bei einem Nachbarhaus brannte ebenfalls eine Mülltonne. Hier wurden ein Unterstand vor der Garage sowie die Hausfassade in Mitleidenschaft gezogen. Gegen ein Uhr brannten bei einem Haus in der Bismarckstraße Blumenkübel. Durch die Hitzeentwicklung wurden auch hier Rollläden beschädigt. Die Feuerwehr konnte die Flammen löschen. Ein Bewohner wurde zur Untersuchung vorsorglich in das Klinikum Minden gebracht. Die Kriminalwache nahm noch in der Nacht die Ermittlungen auf. Die Ermittler bitten nun um Hinweise aus der Bevölkerung, ob in der Nähe der Brandorte verdächtige Beobachtungen gemacht wurden. Die Kriminalpolizei nimmt Hinweise unter der Rufnummer (0571) 88660 entgegen.
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Mehrere Brände in kurzer Zeit: Treibt ein Feuerteufel in Minden sein Unwesen?

Symbolfoto: © Imago Images

Minden (mt//ps). Mehrere Brände im Mindener Stadtgebiet von vorwiegend Mülltonnen beschäftigten in der Nacht von Sonntag auf Montag die Rettungskräfte von Polizei und Feuerwehr. Bereits in der Nacht zu Samstag wurde gegen ein Uhr ein Mülltonnenbrand am Königswall gemeldet. Wie die Polizei am Montag mitteilt, überprüfen die Ermittler mögliche Tatzusammenhänge. Treibt ein Feuerteufel in Minden sein Unwesen?

Die ersten Feuer wurden den Einsatzkräften am Sonntagabend gegen 23.15 Uhr in Mindenerheide gemeldet. In der Straße Sieben Bauern brannte an einer Haustür ein Dekorationskranz, an einem anderen Grundstück ein Seil an einer Toreinfahrt sowie neben dem Grundstück in einem Waldstück etwas Gestrüpp. Hier kam es zu keinen größeren Schäden. Kurz vor Mitternacht konnte ein Hauseigentümer in der Straße "Zum Finsteren Felde" einen Mülltonnenbrand selbst löschen. Dabei wurden zudem zwei nebenstehende Tonnen sowie ein Teil einer Holzüberdachung beschädigt.

Die beiden nächsten Einsatzorte befanden sich kurz nach Mitternacht am Petershäger Weg. Dort brannte bei einem Einfamilienhaus eine Mülltonne. Der Brand konnte von den eingesetzten Beamten und die hinzugezogene Feuerwehr gelöscht werden. Durch die Flammen wurden zudem ein Treppengeländer sowie die Überdachung als auch eine Fensterjalousie beschädigt. Bei einem Nachbarhaus brannte ebenfalls eine Mülltonne. Hier wurden ein Unterstand vor der Garage sowie die Hausfassade in Mitleidenschaft gezogen. Gegen ein Uhr brannten bei einem Haus in der Bismarckstraße Blumenkübel. Durch die Hitzeentwicklung wurden auch hier Rollläden beschädigt. Die Feuerwehr konnte die Flammen löschen. Ein Bewohner wurde zur Untersuchung vorsorglich in das Klinikum Minden gebracht. Die Kriminalwache nahm noch in der Nacht die Ermittlungen auf.

Die Ermittler bitten nun um Hinweise aus der Bevölkerung, ob in der Nähe der Brandorte verdächtige Beobachtungen gemacht wurden. Die Kriminalpolizei nimmt Hinweise unter der Rufnummer (0571) 88660 entgegen.

Benjamin Piel

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