Mehr digitales Minden Anja Peper Minden (mt). In Minden trifft die digitale Revolution auf mehr als 1200 Jahre Stadtgeschichte. Wie lassen sich die reale und die virtuelle Stadt verknüpfen? Und wie verbindet man Einkaufsmöglichkeiten mit Aufenthaltsqualität? Mit diesen Fragen befasst sich das Team der Minden Marketing GmbH (MMG). Ein Prozess, der seit einigen Jahren läuft und bei dem kein Ende absehbar ist. Es ist ein „System im Fluss“, das quasi als Dauerauftrag ständig neu konfiguriert und angepasst wird. Der Titel: Digitales Minden.Das Ziel: Stadt und Handel verbünden sich. „Akteure aus den Bereichen Shopping, Tourismus, Historie, Events, Kultur und Dienstleistungen verbinden sich sowohl untereinander als auch mit Nutzern und Kunden“, umreißt MMG-Geschäftsführer Dr. Jörg-Friedrich Sander das Konzept. Hierzu werde bereits mit den QR-Codes auf dem Stadtinformationssystem sowie im Stadtpflaster gearbeitet.Bei der Konzeptentwicklung habe man sich an Expertisen von Fachleuten, einschlägigen Studien und vorbildlichen Beispielen aus der Praxis anderer Städte orientiert. Zwar könne Minden mit seinen 80 000 Einwohnern nicht beim „Höher-Schneller-Weiter“ punkten, aber es biete doch ein unverwechselbares Lokalkolorit. Die besondere Atmosphäre der Quartiere wie Fischerstadt oder Obermarkt gelte es zu betonen.Was neu ist: Um das freie WLAN in der Mindener Innenstadt nutzen zu können, ist keine Registrierung mehr notwendig. „Das System wurde einer eingehenden juristischen Prüfung unterzogen und eine tragfähige Lösung gefunden“, so Sander. „Jetzt können die Nutzer einfach das „Minden WLAN“ auswählen und gleich lossurfen. In den vergangenen Monaten konnte bereits auf dem gesamten Marktplatz, dem Scharn und im Bereich Tourist Information bis Stadttheater der kostenlose Internetzugang ermöglicht werden. Und das freie WLAN-Netz wächst weiter: Die nächsten Accesspoints werden auf Kanzlers Weide, am Rathaus und auf dem Simeonsplatz eingerichtet. Einzelhandel, Gastronomie und Dienstleistungsbetriebe sowie Hauseigentümer können das Projekt mit einem Zuschuss ab 20 Euro unterstützen. Sander: „Darin enthalten ist auch die Übernahme des Betreiberrisikos im Sinne der viel diskutierten Störerhaftung.“ Auch eine Minden-App ist schon im Angebot. Diese ist sowohl im Apple Store als auch über den Google Play Store gratis herunterzuladen (Suchbegriff: Minden erleben).In Sachen Terminkommunikation arbeitet die Minden Marketing mit Andreas Schöneberg (Agentur Mediensalat) und Oliver Hallmann (Szene-Kalender Webzine) zusammen. Der Veranstaltungskalender soll moderner und benutzerfreundlicher werden. Andreas Schöneberg: „Wichtig ist uns, dass unsere Veranstalter in Minden das neue System flexibel für die Ankündigung ihrer Angebote nutzen können“, so Schöneberg, „und die Nutzer einen schnellen und umfassenden Überblick auch mobil bekommen.“Geplant ist außerdem eine weitere Webcam für Minden. Bisher zeigt ein Exemplar am Marktplatz, was dort so passiert. Ein entsprechender Service ist auch auf Kanzlers Weide geplant. Dort kann man sich vorab zum Beispiel über die Stellplatzmöglichkeiten informieren.Ein Überblick über Veranstaltungen, touristische Angebote und Mindens Sehenswürdigkeiten finden sich auf der smartphonefähigen Webseite der MMG: www.minden-erleben.de

Mehr digitales Minden

Nur ein einzelner Baustein im digitalen Gesamtkonzept: Als erste Stadt in Deutschland hat Minden QR-Codes ins Stadtpflaster der Fußgängerzone eingebaut. MT-Foto: Alex Lehn

Minden (mt). In Minden trifft die digitale Revolution auf mehr als 1200 Jahre Stadtgeschichte. Wie lassen sich die reale und die virtuelle Stadt verknüpfen? Und wie verbindet man Einkaufsmöglichkeiten mit Aufenthaltsqualität? Mit diesen Fragen befasst sich das Team der Minden Marketing GmbH (MMG). Ein Prozess, der seit einigen Jahren läuft und bei dem kein Ende absehbar ist. Es ist ein „System im Fluss“, das quasi als Dauerauftrag ständig neu konfiguriert und angepasst wird. Der Titel: Digitales Minden.

Das Ziel: Stadt und Handel verbünden sich. „Akteure aus den Bereichen Shopping, Tourismus, Historie, Events, Kultur und Dienstleistungen verbinden sich sowohl untereinander als auch mit Nutzern und Kunden“, umreißt MMG-Geschäftsführer Dr. Jörg-Friedrich Sander das Konzept. Hierzu werde bereits mit den QR-Codes auf dem Stadtinformationssystem sowie im Stadtpflaster gearbeitet.

- © MT-Grafik: Alexander Hoffmann
© MT-Grafik: Alexander Hoffmann

Bei der Konzeptentwicklung habe man sich an Expertisen von Fachleuten, einschlägigen Studien und vorbildlichen Beispielen aus der Praxis anderer Städte orientiert. Zwar könne Minden mit seinen 80 000 Einwohnern nicht beim „Höher-Schneller-Weiter“ punkten, aber es biete doch ein unverwechselbares Lokalkolorit. Die besondere Atmosphäre der Quartiere wie Fischerstadt oder Obermarkt gelte es zu betonen.

Was neu ist: Um das freie WLAN in der Mindener Innenstadt nutzen zu können, ist keine Registrierung mehr notwendig. „Das System wurde einer eingehenden juristischen Prüfung unterzogen und eine tragfähige Lösung gefunden“, so Sander. „Jetzt können die Nutzer einfach das „Minden WLAN“ auswählen und gleich lossurfen. In den vergangenen Monaten konnte bereits auf dem gesamten Marktplatz, dem Scharn und im Bereich Tourist Information bis Stadttheater der kostenlose Internetzugang ermöglicht werden. Und das freie WLAN-Netz wächst weiter: Die nächsten Accesspoints werden auf Kanzlers Weide, am Rathaus und auf dem Simeonsplatz eingerichtet. Einzelhandel, Gastronomie und Dienstleistungsbetriebe sowie Hauseigentümer können das Projekt mit einem Zuschuss ab 20 Euro unterstützen. Sander: „Darin enthalten ist auch die Übernahme des Betreiberrisikos im Sinne der viel diskutierten Störerhaftung.“ Auch eine Minden-App ist schon im Angebot. Diese ist sowohl im Apple Store als auch über den Google Play Store gratis herunterzuladen (Suchbegriff: Minden erleben).

In Sachen Terminkommunikation arbeitet die Minden Marketing mit Andreas Schöneberg (Agentur Mediensalat) und Oliver Hallmann (Szene-Kalender Webzine) zusammen. Der Veranstaltungskalender soll moderner und benutzerfreundlicher werden. Andreas Schöneberg: „Wichtig ist uns, dass unsere Veranstalter in Minden das neue System flexibel für die Ankündigung ihrer Angebote nutzen können“, so Schöneberg, „und die Nutzer einen schnellen und umfassenden Überblick auch mobil bekommen.“

Geplant ist außerdem eine weitere Webcam für Minden. Bisher zeigt ein Exemplar am Marktplatz, was dort so passiert. Ein entsprechender Service ist auch auf Kanzlers Weide geplant. Dort kann man sich vorab zum Beispiel über die Stellplatzmöglichkeiten informieren.

Ein Überblick über Veranstaltungen, touristische Angebote und Mindens Sehenswürdigkeiten finden sich auf der smartphonefähigen Webseite der MMG:

www.minden-erleben.de

Copyright © Mindener Tageblatt 2021
Texte und Fotos von MT.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.
Weiterlesen in Minden