Mehr als 15.000 Briefwähler: So hoch ist die Wahlbeteiligung in Minden bis jetzt Kreis Minden-Lübbecke (mt/lo). Die Wahl am heutigen Sonntag läuft nach Auskunft des Wahlteam der Stadt Minden bislang „ruhig und geordnet“ ab. „Die Quote bei der Wahlbeteiligung ist zum jetzigen Zeitpunkt schon hoch, da es viele Briefwählerinnen und Briefwähler gibt“, sagt Teamleiter Ralf Wilkening. Die Wahlbeteiligung liegt bislang bei 35,5 Prozent (Stand: 12 Uhr) und liegt damit im landesweiten Durchschnitt. Die Quote wird um 16 Uhr erneut abgefragt. Bis 12 Uhr haben 6.226 Wählerinnen und Wähler direkt im Wahllokal ihre Stimme abgegeben. Das entspricht einer Quote von 10,4 Prozent bei insgesamt 59.803 Wahlberechtigten ab 18 Jahren. In Addition der rund 15.000 Wahlbriefe, die die Stadt Minden bis jetzt erhalten hat, ergibt sich die Quote von 35,5 Prozent. 21.226 Wählende haben also bis 12 Uhr ihre Stimmen abgegeben. Zum Vergleich: Bei der Bundestagswahl 2021 waren es zu diesem Zeitpunkt bereits 31.149 abgegebene Stimmzettel. Die Stadt Minden hat genau 16.718 Briefwahlanträge erhalten, schreibt die Pressestelle in einer Mitteilung. Davon haben rund 15.000 bis jetzt ihre Stimme abgegeben. Wähler können ihre Briefwahlunterlagen noch bis 18 Uhr in den Briefkasten der Stadtverwaltung (Kleiner Domhof) einwerfen. Dieser wird um 18 Uhr das letzte Mal geleert. Die Briefwahl wird in den Klassenräumen der Kurt-Tucholsky-Gesamtschule (Königswall) ausgezählt. 20 Briefwahlvorstände wurden gebildet. Alle Wahllokale sind bis 18 Uhr geöffnet. Die anschließende Auszählung ist – auch in den 52 Wahllokalen - öffentlich und kann von Interessierten mitverfolgt werden. Jede wahlberechtigte Person hat zwei Stimmen. Mit der Erststimme wird die oder der Wahlkreisabgeordnete im Wege der Direktwahl gewählt. Mit der Zweitstimme wird die Landesliste einer Partei gewählt. Zur Abwicklung in Minden werden rund 670 Wahlhelfer in den Wahllokalen und den 20 Briefwahlvorständen eingesetzt. Sie sind an diesem Tag ehrenamtlich für die Stadt Minden tätig und erhalten eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 40 beziehungsweise 50 Euro - je nach Funktion. Im kreisweiten Durchschnitt ist die Wahlbeteiligung übrigens höher und liegt bei 37,8 Prozent. Mit Abstand die beste Beteiligung hat die Gemeinde Hille mit bislang 45,1 Prozent, die schlechteste hat Espelkamp mit 29,7 Prozent.

Mehr als 15.000 Briefwähler: So hoch ist die Wahlbeteiligung in Minden bis jetzt

Heute wird der neue NRW-Landtag gewählt. © Lena Henning

Kreis Minden-Lübbecke (mt/lo). Die Wahl am heutigen Sonntag läuft nach Auskunft des Wahlteam der Stadt Minden bislang „ruhig und geordnet“ ab. „Die Quote bei der Wahlbeteiligung ist zum jetzigen Zeitpunkt schon hoch, da es viele Briefwählerinnen und Briefwähler gibt“, sagt Teamleiter Ralf Wilkening. Die Wahlbeteiligung liegt bislang bei 35,5 Prozent (Stand: 12 Uhr) und liegt damit im landesweiten Durchschnitt. Die Quote wird um 16 Uhr erneut abgefragt.

Bis 12 Uhr haben 6.226 Wählerinnen und Wähler direkt im Wahllokal ihre Stimme abgegeben. Das entspricht einer Quote von 10,4 Prozent bei insgesamt 59.803 Wahlberechtigten ab 18 Jahren. In Addition der rund 15.000 Wahlbriefe, die die Stadt Minden bis jetzt erhalten hat, ergibt sich die Quote von 35,5 Prozent. 21.226 Wählende haben also bis 12 Uhr ihre Stimmen abgegeben. Zum Vergleich: Bei der Bundestagswahl 2021 waren es zu diesem Zeitpunkt bereits 31.149 abgegebene Stimmzettel.

Die Stadt Minden hat genau 16.718 Briefwahlanträge erhalten, schreibt die Pressestelle in einer Mitteilung. Davon haben rund 15.000 bis jetzt ihre Stimme abgegeben. Wähler können ihre Briefwahlunterlagen noch bis 18 Uhr in den Briefkasten der Stadtverwaltung (Kleiner Domhof) einwerfen. Dieser wird um 18 Uhr das letzte Mal geleert. Die Briefwahl wird in den Klassenräumen der Kurt-Tucholsky-Gesamtschule (Königswall) ausgezählt. 20 Briefwahlvorstände wurden gebildet.


Alle Wahllokale sind bis 18 Uhr geöffnet. Die anschließende Auszählung ist – auch in den 52 Wahllokalen - öffentlich und kann von Interessierten mitverfolgt werden. Jede wahlberechtigte Person hat zwei Stimmen. Mit der Erststimme wird die oder der Wahlkreisabgeordnete im Wege der Direktwahl gewählt. Mit der Zweitstimme wird die Landesliste einer Partei gewählt.

Zur Abwicklung in Minden werden rund 670 Wahlhelfer in den Wahllokalen und den 20 Briefwahlvorständen eingesetzt. Sie sind an diesem Tag ehrenamtlich für die Stadt Minden tätig und erhalten eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 40 beziehungsweise 50 Euro - je nach Funktion.

Im kreisweiten Durchschnitt ist die Wahlbeteiligung übrigens höher und liegt bei 37,8 Prozent. Mit Abstand die beste Beteiligung hat die Gemeinde Hille mit bislang 45,1 Prozent, die schlechteste hat Espelkamp mit 29,7 Prozent.

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