Mehr Wohnungen in der Altstadt: Neues Haus am Petrikirchweg wird die Ecke zur Ritterstraße ausformen Monika Jäger Minden. In der Oberen Altstadt sollen 16 neue Wohnungen entstehen. Das Architekturbüro Parallel plant am Petrikirchweg ein Mehrfamilienhaus, das direkt längs an das Gebäude an der Königstraße anschließen wird. Dieses Projekt wurde jetzt im Bauausschuss vorgestellt. Der Antrag sei in der Vorprüfung, sagte Saniye Danabas-Höpker, Leiterin des Bereiches Bauen und Wohnen in Minden. Zum Zeitplan machte sie keine Angaben. Bevor das Objekt seine jetzige Form fand, gab es im Hintergrund das, was Ausschussvorsitzender Ulrich Luckner (CDU) als „langes, zähes Gespräch“ bezeichnete. Vor allem die Dachkonstruktion sei dabei ein zentrales Thema gewesen. Zunächst war ein Flachdach geplant, jetzt wird es ein Mansardendach. Aus Sicht der Stadt waren dieses sehr konstruktive Gespräche mit dem Investor. Das Objekt war zuvor bereits nicht öffentlich im Ausschuss vorgestellt worden, die Politik hatte dann zwei Vertreter in die Gespräche mit dem Mindener Investor entsandt. Jetzt sehe es altstadtgerechter aus, so die Stadt-Vertreter zufrieden im Ausschuss. Auch Bernd Müller (SPD) ist sicher: „Wenn man die Ecke kennt, dann kann es da nur besser werden.“ Bisher sind an der Stelle Parkplätze. Diese werden künftig zum Teil im unteren Bereich des Hauses übernommen, zum Teil aber auch abgelöst. Acht sind vorhanden, 16 wären erforderlich, weil pro Wohnung ein Stellplatz nötig ist. Da erwartet wird, dass das neue das neue Haus vor allem für ältere Menschen interessant ist, die in die Innenstadt ziehen möchten, wird nicht damit gerechnet, dass alle Mieterinnen und Mieter ein eigenes Auto haben werden. Wohnraum in der Innenstadt anzubieten sei eine gute Entwicklung, so die Stadt-Vertreter. Das Gebäude soll barrierefrei gestaltet werden, der Eingang wird vom Petrikirchweg her sein. Pro Geschoss sind vier Wohnungen für Ein- bis Drei-Personen-Haushalte geplant. Optisch wird das Mehrfamilienhaus die Ecke zur Ritterstraße betonen und ausformen – die Gestaltung mit bräunlichem Klinker und Putzfassade werde sich gut in die Obere Altstadt einfügen, hieß es. Dazu, wie die Baustelle abgewickelt wird, seien noch viele Gespräche mit der Baubehörde nötig, hieß es weiter im Ausschuss. Die Baustelle werde zweifellos eine Belastung sein – aber es sei eine gute Entwicklung, in der Altstadt Wohnraum anzubieten.

Mehr Wohnungen in der Altstadt: Neues Haus am Petrikirchweg wird die Ecke zur Ritterstraße ausformen

Ein neues Mehrfamilienhaus soll am Petrikirchweg entstehen. Foto: Alex Lehn

Minden. In der Oberen Altstadt sollen 16 neue Wohnungen entstehen. Das Architekturbüro Parallel plant am Petrikirchweg ein Mehrfamilienhaus, das direkt längs an das Gebäude an der Königstraße anschließen wird. Dieses Projekt wurde jetzt im Bauausschuss vorgestellt. Der Antrag sei in der Vorprüfung, sagte Saniye Danabas-Höpker, Leiterin des Bereiches Bauen und Wohnen in Minden. Zum Zeitplan machte sie keine Angaben.

Bevor das Objekt seine jetzige Form fand, gab es im Hintergrund das, was Ausschussvorsitzender Ulrich Luckner (CDU) als „langes, zähes Gespräch“ bezeichnete. Vor allem die Dachkonstruktion sei dabei ein zentrales Thema gewesen. Zunächst war ein Flachdach geplant, jetzt wird es ein Mansardendach.

Aus Sicht der Stadt waren dieses sehr konstruktive Gespräche mit dem Investor. Das Objekt war zuvor bereits nicht öffentlich im Ausschuss vorgestellt worden, die Politik hatte dann zwei Vertreter in die Gespräche mit dem Mindener Investor entsandt.

Malina Reckordt

Gendern bei MT - überflüssig oder überfällig?

Nehmen Sie jetzt an der Umfrage zum Thema Gendern teil

Jetzt sehe es altstadtgerechter aus, so die Stadt-Vertreter zufrieden im Ausschuss. Auch Bernd Müller (SPD) ist sicher: „Wenn man die Ecke kennt, dann kann es da nur besser werden.“ Bisher sind an der Stelle Parkplätze.

Diese werden künftig zum Teil im unteren Bereich des Hauses übernommen, zum Teil aber auch abgelöst. Acht sind vorhanden, 16 wären erforderlich, weil pro Wohnung ein Stellplatz nötig ist. Da erwartet wird, dass das neue das neue Haus vor allem für ältere Menschen interessant ist, die in die Innenstadt ziehen möchten, wird nicht damit gerechnet, dass alle Mieterinnen und Mieter ein eigenes Auto haben werden. Wohnraum in der Innenstadt anzubieten sei eine gute Entwicklung, so die Stadt-Vertreter. Das Gebäude soll barrierefrei gestaltet werden, der Eingang wird vom Petrikirchweg her sein. Pro Geschoss sind vier Wohnungen für Ein- bis Drei-Personen-Haushalte geplant.

Optisch wird das Mehrfamilienhaus die Ecke zur Ritterstraße betonen und ausformen – die Gestaltung mit bräunlichem Klinker und Putzfassade werde sich gut in die Obere Altstadt einfügen, hieß es.

Dazu, wie die Baustelle abgewickelt wird, seien noch viele Gespräche mit der Baubehörde nötig, hieß es weiter im Ausschuss. Die Baustelle werde zweifellos eine Belastung sein – aber es sei eine gute Entwicklung, in der Altstadt Wohnraum anzubieten.

Copyright © Mindener Tageblatt 2021
Texte und Fotos von MT.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.
Weiterlesen in Minden