Matthias Kalle wird erster Vertrauensmann für MT-Leser: „Manchmal ist Wut enttäuschte Liebe“ Benjamin Piel Minden. Es ist ein bisschen wie in einer guten Ehe: Das Verhältnis zwischen einem Lokalmedium, seinen Machern und denen, die es lesen, hat viele Höhen – manchmal aber auch Tiefen. Mal liebt man sich, mal reibt man sich, dann verträgt man sich. Das eine wie das andere ist nun einmal eine Beziehung und die will gepflegt sein. Zu einem ungestörten Verhältnis zwischen Leserschaft und Redaktion sorgt beim MT nun auch ein Mann, der am Montag seine Arbeit aufnimmt: Ombudsmann Matthias Kalle. Vorab hat der Journalist mit MT-Chefredakteur Benjamin Piel über seine Ziele gesprochen. Als wir auf Sie mit der Frage zukamen, ob Sie der Medienombudsmann des MT werden wollen – was ging Ihnen da durch den Kopf? Ich dachte zuerst: Was für eine großartige Idee, dass das MT so eine Stelle schaffen will. Ombudspersonen kannte ich zwar von angelsächsischen Medien, beispielsweise von der New York Times. Aber es leuchtete mir sofort ein, dass diese Funktion auch bei einer Lokalzeitung sehr viel Sinn ergibt. Warum? Die Bindung vieler Leserinnen und Leser zur Lokalzeitung ist groß. Größer wahrscheinlich als bei jemandem, der beispielsweise in Karlsruhe die „Süddeutsche Zeitung" liest. Bei der Lokalzeitung geht es in erster Linie um das Leben vor der eigenen Haustür. Und da steckt viel Emotion drin. Die Beziehung zur Lokalzeitung ist für viele Menschen eine hochemotionale Sache – mit allen Höhen und Tiefen. Als Ombudsmann kann und möchte ich diese Bindung stärken und die ohnehin vorhandene Ansprechbarkeit weiter ausbauen. Was wollen Sie als Ombudsmann leisten, was die Redaktion im Austausch mit dem Publikum nicht auch selbst leisten könnte? Es ist ein Vorteil, dass ich als MT-Ombudsmann zwar die Gegend kenne, weil ich hier geboren wurde, aufgewachsen bin und Minden noch sehr regelmäßig besuche. Aber eben nicht hier lebe, sondern in Berlin. Im Herzen bin ich Mindener, trotzdem ist Berlin mein Lebensmittelpunkt. Und ich hoffe, dass das zum einen die nötige Kenntnis schafft, um mich nicht in jedes Thema mühsam einarbeiten zu müssen, und zum anderen einen Blick von außen ermöglicht. Auch die Redaktion kennen Sie ja schon ganz gut. Mit der Redaktion ist es ähnlich. Meinen ersten Zeitungstext habe ich 1992 fürs MT geschrieben und kenne die Redaktion insofern seit Jahren. Aber ich bin eben nicht Teil der Redaktion. So kann ich zwangsläufig auf die Kritik von Leserinnen und Lesern gelassener schauen, eingehen und damit umgehen, als das jemand könnte, der in der Redaktion sitzt oder selbst an einer Geschichte recherchiert hat. Diese Unabhängigkeit möchte ich nutzen, um Vertrauen zu stärken, vielleicht auch wiederherzustellen. Sich mit Journalismus kritisch auseinanderzusetzen, ist ja immer lohnenswert, richtig und wichtig. Wobei es ja nicht nur um Kritik geht. Das stimmt. Es geht auch darum, Journalismus zu erklären. Warum gehen Journalisten so und so vor – und nicht anders? Die Medienkompetenz der Leserinnen und Leser zu stärken, ist mir ein großes Anliegen. Zumal es da zunehmend Defizite gibt. Aber es kann natürlich auch andersrum sein. Dann gilt es vielleicht, der Redaktion nahezubringen, warum jemand mit einer Berichterstattung unzufrieden ist. Am Ende geht es darum, sich gegenseitig besser zu verstehen. Das hat ja auch etwas mit oft ganz unterschiedlichen Perspektiven zu tun. Ja, und darüber einen Diskurs innerhalb der Redaktion zu ermöglichen, aber auch zwischen Redaktion und Leserschaft – dafür möchte ich sorgen. Es gibt da ja viel zu besprechen: Warum Themen wie aufgegriffen und berichtet werden oder was vielleicht noch stärker oder überhaupt hätte berücksichtig werden sollen oder müssen. Ich hoffe und glaube, diese Diskussionen im gegenseitigen Interesse führen zu können. Denn letztendlich geht es im Journalismus ja immer um Transparenz. Sei es, dass Journalisten diese von anderen einfordern. Sei es, dass Journalisten selbst in der Verantwortung stehen, Transparenz über ihre eigene Arbeit herzustellen. Je besser das gelingt, desto höher das Vertrauen, die Glaubwürdigkeit und auch die Qualität. Aber meine Tätigkeit ist auch ein kleines Abenteuer, denn ich weiß ja nicht, was passiert, wie die Menschen reagieren, mit welchen Anliegen Sie auf mich zukommen. Darauf bin ich gespannt. Als Journalist hat man inzwischen mit mehr Aggression in der Gesellschaft zu tun. Da kann der Austausch auch sehr anstrengend, manchmal auch schmerzhaft sein. Ja, aber manchmal ist Wut auch enttäuschte Liebe. Das habe ich bei der „Zeit" regelmäßig erlebt, wenn Texte heftige Reaktionen bei der Leserschaft hervorriefen. Aber ich habe gleichzeitig erlebt, dass selbst wütendste Leserinnen und Leser dankbar waren, wenn wir uns ernsthaft mit ihnen auseinandergesetzt und uns für ihre Sicht interessiert haben. Menschen wollen Dialog, das ist ein viel größerer Wunsch geworden als noch vor ein paar Jahren. Was bedeutet das für den Journalismus? Es ist wichtig, dass auch der Journalismus auf diesen Wunsch reagiert, statt sich abzukapseln. Wir Journalisten und Journalistinnen dürfen im verärgerten Leser, in der verärgerten Leserin, niemals den Feind sehen, der uns etwas Böses will. Dazu möchte ich in meiner Vermittlerrolle als Ombudsmann meinen Beitrag leisten, möchte ins Gespräch kommen und den Austausch stärken. Und auf diese Weise ist es dann auch oft möglich, Akzeptanz zu schaffen für die journalistische Arbeit. Es geht also auch um Gegenseitigkeit? Unbedingt, ja. Ich möchte auch selbst etwas lernen über die Bedürfnisse und die Wünsche, die Menschen an den Journalismus haben – und das dann weitergeben an die MT-Redaktion. Wir können als Journalisten vom Abgleich mit der Realität nur profitieren. Sie haben mal gesagt, Journalist zu sein, sei der anständigste Beruf der Welt. Warum? Wahrscheinlich bringt mir diese Aussage jetzt empörte Leserbriefe ein, weil es doch viele Menschen gibt, die eher das Gegenteil behaupten würden. Also – warum wird man denn Journalist? Nicht, weil man reich oder berühmt werden will, denn beides wird man nicht. Man wird Journalist, weil man nicht einverstanden ist. Oder weil man etwas nicht versteht, aber verstehen möchte. Weil man mehr Fragen hat als Antworten. Weil einem Zweifel vertrauter sind als Gewissheiten. Bei vielen von uns hat das bei der Schülerzeitung angefangen. Man nimmt einen Missstand wahr, einen Mangel oder eine Ungerechtigkeit, die man an die Öffentlichkeit bringen und damit beheben oder zumindest mildern möchte. Manchmal ist es wichtig, sich daran zu erinnern, warum man sich für diesen wunderbaren Beruf entschieden hat – und nicht für einen anderen. Und noch was: In letzter Zeit wird ja Journalistinnen und Journalisten oft vorgeworfen, eher links zu sein, gar „linksgrün versifft". Aber die journalistische Grundhaltung bedingt nun mal einen aufklärerischen Gedanken, und diese Haltung ist auf Veränderung aus, auf Verbesserung, ist eher progressiv als konservativ. Es geht letztlich darum, die Welt ein kleines bisschen besser zu machen. Und das ist grundanständig. In eigener Sache: Für einen starken Dialog Benjamin Piel Wie arbeiten Medien? Was wollen die Leser und Nutzer? Wie kommen beide Seiten zusammen – und was können sie voneinander lernen? Solche Fragen bewegen die Redaktion. Gerade in Zeiten, in denen über Medien diskutiert wird. Um dieser Situation zu begegnen, geht das MT einen neuen Weg und hat ab November einen Ombudsmann: den aus Minden stammenden Journalisten Matthias Kalle. Darauf freuen wir uns! Kalle sagt im Interview einiges über seine Arbeit. Darüber hinaus definiert die Vereinigung der Medienombudsleute Schwerpunkte: Sie wollen Vermittler sein zwischen Leserschaft und Redaktion, sich für journalistische Standards einsetzen, den Dialog zwischen Journalisten und Öffentlichkeit stärken. Die Ombudsleute sollen unabhängige Ansprechpartner für Kritik und Anregungen sein. Ihr Ziel ist es, Transparenz und Glaubwürdigkeit von Medien zu stärken, indem sie Ergebnisse ihrer Arbeit und damit Fragen des Medienalltags veröffentlichen. Dadurch sollen sie auch die redaktionsinterne Diskussion über Leistungen und Fehlleistungen fördern sowie ein Faktor der Qualitätskontrolle sein. Wenn Sie ein Anliegen an unseren Medienombudsmann haben, Ihnen etwas im MT nicht passt oder sie eine Frage haben, erreichen Sie Matthias Kalle per Mail an ombudsmann@MT.de Einmal im Monat wird Matthias Kalle übrigens auf der Leserbriefseite in einem Text über seine Arbeit berichten.

Matthias Kalle wird erster Vertrauensmann für MT-Leser: „Manchmal ist Wut enttäuschte Liebe“

Matthias Kalle war bis vergangenes Jahr Stellvertretender Chefredakteur des „Zeit Magazins". Nun arbeitet er als Freier Journalist und ist als MT-Ombudsmann unabhängiger Ansprechpartner der Leser. Foto: Jonas Holthaus

Minden. Es ist ein bisschen wie in einer guten Ehe: Das Verhältnis zwischen einem Lokalmedium, seinen Machern und denen, die es lesen, hat viele Höhen – manchmal aber auch Tiefen. Mal liebt man sich, mal reibt man sich, dann verträgt man sich. Das eine wie das andere ist nun einmal eine Beziehung und die will gepflegt sein. Zu einem ungestörten Verhältnis zwischen Leserschaft und Redaktion sorgt beim MT nun auch ein Mann, der am Montag seine Arbeit aufnimmt: Ombudsmann Matthias Kalle. Vorab hat der Journalist mit MT-Chefredakteur Benjamin Piel über seine Ziele gesprochen.

Als wir auf Sie mit der Frage zukamen, ob Sie der Medienombudsmann des MT werden wollen – was ging Ihnen da durch den Kopf?

Ich dachte zuerst: Was für eine großartige Idee, dass das MT so eine Stelle schaffen will. Ombudspersonen kannte ich zwar von angelsächsischen Medien, beispielsweise von der New York Times. Aber es leuchtete mir sofort ein, dass diese Funktion auch bei einer Lokalzeitung sehr viel Sinn ergibt.

Malina Reckordt

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Warum?

Die Bindung vieler Leserinnen und Leser zur Lokalzeitung ist groß. Größer wahrscheinlich als bei jemandem, der beispielsweise in Karlsruhe die „Süddeutsche Zeitung" liest. Bei der Lokalzeitung geht es in erster Linie um das Leben vor der eigenen Haustür. Und da steckt viel Emotion drin. Die Beziehung zur Lokalzeitung ist für viele Menschen eine hochemotionale Sache – mit allen Höhen und Tiefen. Als Ombudsmann kann und möchte ich diese Bindung stärken und die ohnehin vorhandene Ansprechbarkeit weiter ausbauen.

Was wollen Sie als Ombudsmann leisten, was die Redaktion im Austausch mit dem Publikum nicht auch selbst leisten könnte?

Es ist ein Vorteil, dass ich als MT-Ombudsmann zwar die Gegend kenne, weil ich hier geboren wurde, aufgewachsen bin und Minden noch sehr regelmäßig besuche. Aber eben nicht hier lebe, sondern in Berlin. Im Herzen bin ich Mindener, trotzdem ist Berlin mein Lebensmittelpunkt. Und ich hoffe, dass das zum einen die nötige Kenntnis schafft, um mich nicht in jedes Thema mühsam einarbeiten zu müssen, und zum anderen einen Blick von außen ermöglicht.

Auch die Redaktion kennen Sie ja schon ganz gut.

Mit der Redaktion ist es ähnlich. Meinen ersten Zeitungstext habe ich 1992 fürs MT geschrieben und kenne die Redaktion insofern seit Jahren. Aber ich bin eben nicht Teil der Redaktion. So kann ich zwangsläufig auf die Kritik von Leserinnen und Lesern gelassener schauen, eingehen und damit umgehen, als das jemand könnte, der in der Redaktion sitzt oder selbst an einer Geschichte recherchiert hat. Diese Unabhängigkeit möchte ich nutzen, um Vertrauen zu stärken, vielleicht auch wiederherzustellen. Sich mit Journalismus kritisch auseinanderzusetzen, ist ja immer lohnenswert, richtig und wichtig.

Wobei es ja nicht nur um Kritik geht.

Das stimmt. Es geht auch darum, Journalismus zu erklären. Warum gehen Journalisten so und so vor – und nicht anders? Die Medienkompetenz der Leserinnen und Leser zu stärken, ist mir ein großes Anliegen. Zumal es da zunehmend Defizite gibt. Aber es kann natürlich auch andersrum sein. Dann gilt es vielleicht, der Redaktion nahezubringen, warum jemand mit einer Berichterstattung unzufrieden ist. Am Ende geht es darum, sich gegenseitig besser zu verstehen.

Das hat ja auch etwas mit oft ganz unterschiedlichen Perspektiven zu tun.

Ja, und darüber einen Diskurs innerhalb der Redaktion zu ermöglichen, aber auch zwischen Redaktion und Leserschaft – dafür möchte ich sorgen. Es gibt da ja viel zu besprechen: Warum Themen wie aufgegriffen und berichtet werden oder was vielleicht noch stärker oder überhaupt hätte berücksichtig werden sollen oder müssen. Ich hoffe und glaube, diese Diskussionen im gegenseitigen Interesse führen zu können. Denn letztendlich geht es im Journalismus ja immer um Transparenz. Sei es, dass Journalisten diese von anderen einfordern. Sei es, dass Journalisten selbst in der Verantwortung stehen, Transparenz über ihre eigene Arbeit herzustellen. Je besser das gelingt, desto höher das Vertrauen, die Glaubwürdigkeit und auch die Qualität. Aber meine Tätigkeit ist auch ein kleines Abenteuer, denn ich weiß ja nicht, was passiert, wie die Menschen reagieren, mit welchen Anliegen Sie auf mich zukommen. Darauf bin ich gespannt.

Als Journalist hat man inzwischen mit mehr Aggression in der Gesellschaft zu tun. Da kann der Austausch auch sehr anstrengend, manchmal auch schmerzhaft sein.

Ja, aber manchmal ist Wut auch enttäuschte Liebe. Das habe ich bei der „Zeit" regelmäßig erlebt, wenn Texte heftige Reaktionen bei der Leserschaft hervorriefen. Aber ich habe gleichzeitig erlebt, dass selbst wütendste Leserinnen und Leser dankbar waren, wenn wir uns ernsthaft mit ihnen auseinandergesetzt und uns für ihre Sicht interessiert haben. Menschen wollen Dialog, das ist ein viel größerer Wunsch geworden als noch vor ein paar Jahren.

Was bedeutet das für den Journalismus?

Es ist wichtig, dass auch der Journalismus auf diesen Wunsch reagiert, statt sich abzukapseln. Wir Journalisten und Journalistinnen dürfen im verärgerten Leser, in der verärgerten Leserin, niemals den Feind sehen, der uns etwas Böses will. Dazu möchte ich in meiner Vermittlerrolle als Ombudsmann meinen Beitrag leisten, möchte ins Gespräch kommen und den Austausch stärken. Und auf diese Weise ist es dann auch oft möglich, Akzeptanz zu schaffen für die journalistische Arbeit.

Es geht also auch um Gegenseitigkeit?

Unbedingt, ja. Ich möchte auch selbst etwas lernen über die Bedürfnisse und die Wünsche, die Menschen an den Journalismus haben – und das dann weitergeben an die MT-Redaktion. Wir können als Journalisten vom Abgleich mit der Realität nur profitieren.

Sie haben mal gesagt, Journalist zu sein, sei der anständigste Beruf der Welt. Warum?

Wahrscheinlich bringt mir diese Aussage jetzt empörte Leserbriefe ein, weil es doch viele Menschen gibt, die eher das Gegenteil behaupten würden. Also – warum wird man denn Journalist? Nicht, weil man reich oder berühmt werden will, denn beides wird man nicht. Man wird Journalist, weil man nicht einverstanden ist. Oder weil man etwas nicht versteht, aber verstehen möchte. Weil man mehr Fragen hat als Antworten. Weil einem Zweifel vertrauter sind als Gewissheiten. Bei vielen von uns hat das bei der Schülerzeitung angefangen. Man nimmt einen Missstand wahr, einen Mangel oder eine Ungerechtigkeit, die man an die Öffentlichkeit bringen und damit beheben oder zumindest mildern möchte. Manchmal ist es wichtig, sich daran zu erinnern, warum man sich für diesen wunderbaren Beruf entschieden hat – und nicht für einen anderen. Und noch was: In letzter Zeit wird ja Journalistinnen und Journalisten oft vorgeworfen, eher links zu sein, gar „linksgrün versifft". Aber die journalistische Grundhaltung bedingt nun mal einen aufklärerischen Gedanken, und diese Haltung ist auf Veränderung aus, auf Verbesserung, ist eher progressiv als konservativ. Es geht letztlich darum, die Welt ein kleines bisschen besser zu machen. Und das ist grundanständig.

In eigener Sache: Für einen starken Dialog

Benjamin Piel

Wie arbeiten Medien? Was wollen die Leser und Nutzer? Wie kommen beide Seiten zusammen – und was können sie voneinander lernen? Solche Fragen bewegen die Redaktion. Gerade in Zeiten, in denen über Medien diskutiert wird. Um dieser Situation zu begegnen, geht das MT einen neuen Weg und hat ab November einen Ombudsmann: den aus Minden stammenden Journalisten Matthias Kalle. Darauf freuen wir uns!

Kalle sagt im Interview einiges über seine Arbeit. Darüber hinaus definiert die Vereinigung der Medienombudsleute Schwerpunkte: Sie wollen Vermittler sein zwischen Leserschaft und Redaktion, sich für journalistische Standards einsetzen, den Dialog zwischen Journalisten und Öffentlichkeit stärken. Die Ombudsleute sollen unabhängige Ansprechpartner für Kritik und Anregungen sein. Ihr Ziel ist es, Transparenz und Glaubwürdigkeit von Medien zu stärken, indem sie Ergebnisse ihrer Arbeit und damit Fragen des Medienalltags veröffentlichen. Dadurch sollen sie auch die redaktionsinterne Diskussion über Leistungen und Fehlleistungen fördern sowie ein Faktor der Qualitätskontrolle sein.

Wenn Sie ein Anliegen an unseren Medienombudsmann haben, Ihnen etwas im MT nicht passt oder sie eine Frage haben, erreichen Sie Matthias Kalle per Mail an ombudsmann@MT.de Einmal im Monat wird Matthias Kalle übrigens auf der Leserbriefseite in einem Text über seine Arbeit berichten.

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