Maskenpflicht auf Mindener Spielplätzen: Bei Verstößen drohen Platzverweise und Anzeigen Nils Humbracht Minden. Grauer Himmel, kalte Hände und dazu noch ausgeweitete Maskenpflicht: Derzeit sind die Spielplätze in Minden fast menschenleer. Am Weserbogen waren am Montag nur verwaiste Spielgeräte zu sehen, und auch im Marienglacis herrschte Ebbe. Doch das war in den vergangenen Wochen längst nicht immer so. Deswegen müssen Eltern und Kinder ab dem Schuleintrittsalter laut der Coronaschutzverordnung vom 5. November auf Spielplätzen eine Mund-Nase-Bedeckung tragen. Bei Kontrollen der städtischen Ordnungsbehörde vor einigen Wochen fiel allerdings auf, dass viele Eltern das gar nicht wissen. „Aus dem Grund hat die Stadt Minden an Spielplätzen auch gut sichtbar Schilder angebracht, die über das Tragen der Mund-Nase-Bedeckung informieren“, sagt der Erste Beigeordnete Peter Kienzle und appelliert an die Mindener Eltern sich daran zu halten. Kienzle leitet momentan den Stab für außergewöhnliche Ereignisse (SAE) bei der Stadt Minden. Um die Maskenpflicht durchzusetzen, führen die Ordnungsbehörden laut Auskunft der Stadt-Pressestelle regelmäßig Kontrollen auf Basis von Stichproben und Hinweisen durch. Dabei werde an das Verantwortungsbewusstsein der Begleitpersonen appelliert. „Falls das Vorgehen erfolglos ist, können auch Platzverweise und Anzeigen drohen“, teilt Sprecherin Susann Lewerenz mit. Bisher sei es aber lediglich zu mündlichen Verwarnungen gekommen. Trotzdem: Nicht alle haben für die Maskenpflicht Verständnis. „Ich finde das nicht so gut, da wir hier auf dem Spielplatz an der frischen Luft sind und Abstand halten“, sagt ein Mann der mit mehreren Kinder auf dem Spielplatz ist, aber seinen Namen nicht nennen möchte. Auch wenn er es übertrieben findet, trägt er aber eine Maske. Seine Kinder scheint die Bedeckung erst gar nicht zu stören. „Sie sagen, sie finden es gut, auch wenn ich sie ab und zu daran erinnern muss.“ Sie wollten schließlich nicht angesteckt werden. Daniela Raeder, die mit ihren Töchtern auf dem Spielplatz ist, sieht es pragmatisch: „Hier passiert es schnell, dass man den Abstand mal nicht einhält und dann sind die Kinder wenigstens durch die Masken noch geschützt“, sagt sie. „Wenn wir eine Maske tragen müssen, aber die Kinder dafür draußen spielen können, dann akzeptieren wir das“, ist ihre Einstellung.

Maskenpflicht auf Mindener Spielplätzen: Bei Verstößen drohen Platzverweise und Anzeigen

Minden. Grauer Himmel, kalte Hände und dazu noch ausgeweitete Maskenpflicht: Derzeit sind die Spielplätze in Minden fast menschenleer. Am Weserbogen waren am Montag nur verwaiste Spielgeräte zu sehen, und auch im Marienglacis herrschte Ebbe.

Auch auf den Spielplätzen im Kreis müssen Besucher eine Mund-Nase-Bedeckung tragen. Foto: Nils Humbracht - © Nils Humbracht
Auch auf den Spielplätzen im Kreis müssen Besucher eine Mund-Nase-Bedeckung tragen. Foto: Nils Humbracht - © Nils Humbracht

Doch das war in den vergangenen Wochen längst nicht immer so. Deswegen müssen Eltern und Kinder ab dem Schuleintrittsalter laut der Coronaschutzverordnung vom 5. November auf Spielplätzen eine Mund-Nase-Bedeckung tragen. Bei Kontrollen der städtischen Ordnungsbehörde vor einigen Wochen fiel allerdings auf, dass viele Eltern das gar nicht wissen.

„Aus dem Grund hat die Stadt Minden an Spielplätzen auch gut sichtbar Schilder angebracht, die über das Tragen der Mund-Nase-Bedeckung informieren“, sagt der Erste Beigeordnete Peter Kienzle und appelliert an die Mindener Eltern sich daran zu halten. Kienzle leitet momentan den Stab für außergewöhnliche Ereignisse (SAE) bei der Stadt Minden.

Um die Maskenpflicht durchzusetzen, führen die Ordnungsbehörden laut Auskunft der Stadt-Pressestelle regelmäßig Kontrollen auf Basis von Stichproben und Hinweisen durch. Dabei werde an das Verantwortungsbewusstsein der Begleitpersonen appelliert. „Falls das Vorgehen erfolglos ist, können auch Platzverweise und Anzeigen drohen“, teilt Sprecherin Susann Lewerenz mit. Bisher sei es aber lediglich zu mündlichen Verwarnungen gekommen. Trotzdem: Nicht alle haben für die Maskenpflicht Verständnis. „Ich finde das nicht so gut, da wir hier auf dem Spielplatz an der frischen Luft sind und Abstand halten“, sagt ein Mann der mit mehreren Kinder auf dem Spielplatz ist, aber seinen Namen nicht nennen möchte. Auch wenn er es übertrieben findet, trägt er aber eine Maske. Seine Kinder scheint die Bedeckung erst gar nicht zu stören. „Sie sagen, sie finden es gut, auch wenn ich sie ab und zu daran erinnern muss.“ Sie wollten schließlich nicht angesteckt werden.

Daniela Raeder, die mit ihren Töchtern auf dem Spielplatz ist, sieht es pragmatisch: „Hier passiert es schnell, dass man den Abstand mal nicht einhält und dann sind die Kinder wenigstens durch die Masken noch geschützt“, sagt sie. „Wenn wir eine Maske tragen müssen, aber die Kinder dafür draußen spielen können, dann akzeptieren wir das“, ist ihre Einstellung.

Copyright © Mindener Tageblatt 2021
Texte und Fotos von MT.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.
Weiterlesen in Minden