Martinitreppe in Kräutergarten verwandelt Bürgerinitiative "Essbare Stadt" stellt sechs Pflanzkisten auf / Jeder darf mitmachen Von Stefan Koch Minden (mt). Die Mindener Bürgerinitiative "Essbare Stadt" ist nun an der Martinitreppe angelangt. Sechs thematisch geordnete Pflanzkästen mit Kräutern aller Art stehen seit Samstag Passanten zur Selbstbedienung zur Verfügung. Zuvor hatten die Mitglieder am alten Pfarrhaus der St. Simeoniskirche zur Schippe gegriffen (das MT berichtete). Einen Gemüsegarten, eine Sammlung mediterraner Kräuter, heimische Kräuter, Wildkräuter, einen Teegarten und vieles mehr enthalten die sechs Pflanzkisten, die nun an der Martinitreppe stehen. Mithilfe der Städtischen Betriebe Minden realisierte die Bürgerinitiative "Essbare Stadt" diesen weiteren Teil ihres Projektes. Dazu legten ihre Mitglieder in vielen Stunden Hand bei der Herstellung der Holzkisten an.Seit Februar ist das Team aus mehr oder weniger professionellen Gärtnern und Landschaftsplanern aktiv. Nachdem es bereits Anfang Mai die ersten Beete angelegt hatte, waren am Samstag Passanten zum Mitmachen in der Innenstadt eingeladen.Doch die Mindener können sich am städtischen Nutzgrün auch selbst bedienen. "Pflücken erlaubt statt Betreten verboten", lautet nämlich das Motto der Aktion. "Die Pflanzkübel stehen für ein Wirtschaften, in dem die Wertschätzung von Lebensmitteln noch eine Rolle spielt", erklärten dazu die Initiatoren Bettina Fugh und Stefan Schröder im Rahmen einer Pressekonferenz im Vorfeld der Aktion.Nicht zuletzt vom Wetter hängt es nun ab, ob die grünen Träume in Erfüllung gehen. Die Bürgerinitiative möchte als weiteren Schritt einen Verein gründen, der sich zukünftig um die "Essbare Stadt" kümmert. Schon zwei Mindener Grundschulen hatten ihr Interesse an der Zusammenarbeit bekundet.

Martinitreppe in Kräutergarten verwandelt

Minden (mt). Die Mindener Bürgerinitiative "Essbare Stadt" ist nun an der Martinitreppe angelangt. Sechs thematisch geordnete Pflanzkästen mit Kräutern aller Art stehen seit Samstag Passanten zur Selbstbedienung zur Verfügung. Zuvor hatten die Mitglieder am alten Pfarrhaus der St. Simeoniskirche zur Schippe gegriffen (das MT berichtete).

Grüner Daumen: Philipp Hausdörffer lässt die Kräuter wachsen. - © MT-Foto: Stefan Koch
Grüner Daumen: Philipp Hausdörffer lässt die Kräuter wachsen. - © MT-Foto: Stefan Koch

Einen Gemüsegarten, eine Sammlung mediterraner Kräuter, heimische Kräuter, Wildkräuter, einen Teegarten und vieles mehr enthalten die sechs Pflanzkisten, die nun an der Martinitreppe stehen. Mithilfe der Städtischen Betriebe Minden realisierte die Bürgerinitiative "Essbare Stadt" diesen weiteren Teil ihres Projektes. Dazu legten ihre Mitglieder in vielen Stunden Hand bei der Herstellung der Holzkisten an.

Seit Februar ist das Team aus mehr oder weniger professionellen Gärtnern und Landschaftsplanern aktiv. Nachdem es bereits Anfang Mai die ersten Beete angelegt hatte, waren am Samstag Passanten zum Mitmachen in der Innenstadt eingeladen.

Doch die Mindener können sich am städtischen Nutzgrün auch selbst bedienen. "Pflücken erlaubt statt Betreten verboten", lautet nämlich das Motto der Aktion. "Die Pflanzkübel stehen für ein Wirtschaften, in dem die Wertschätzung von Lebensmitteln noch eine Rolle spielt", erklärten dazu die Initiatoren Bettina Fugh und Stefan Schröder im Rahmen einer Pressekonferenz im Vorfeld der Aktion.

Nicht zuletzt vom Wetter hängt es nun ab, ob die grünen Träume in Erfüllung gehen. Die Bürgerinitiative möchte als weiteren Schritt einen Verein gründen, der sich zukünftig um die "Essbare Stadt" kümmert. Schon zwei Mindener Grundschulen hatten ihr Interesse an der Zusammenarbeit bekundet.

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