Machen Sie mit: MT startet Umfrage zum Thema Gendern Malina Reckordt Minden. Sternchen, Unterstrich, Doppelpunkt, Paarform – oder gar nichts von alledem? Die Diskussion rund um geschlechtergerechte Sprache bewegt gerade viele Menschen. Für einige ist es ein Reiz-, für andere ein Herzensthema – dazwischen gibt es meistens nicht viel. Auch die Redaktion des Mindener Tageblatts befasst sich damit, wie sie mit dem Thema umgehen soll. Geschlechtergerechte Sprache meint einen Sprachgebrauch, der in Bezug auf Personenbezeichnungen die Gleichbehandlung von Frauen und Männern und darüber hinaus aller Geschlechter zum Ziel hat. Das soll die Gleichstellung in gesprochener und geschriebener Sprache zum Ausdruck bringen. Das Wort „Gendern" bezeichnet den Gebrauch geschlechtergerechter Formulierungen. Bislang verzichtet das MT darauf, die verschiedenen Geschlechter zum Beispiel durch Sternchen (Lehrer*innen), Unterstriche (Schüler_innen) oder Doppelpunkte (Bürger:innen) besonders zu kennzeichnen. Doppelnennungen sind möglich, aber ins Belieben des Autors gestellt. Häufig wird für einen Personenkreis, der aus Männern und Frauen besteht, das sogenannte generische Maskulinum verwendet. Für eine Zeitung ist das praktisch, weil es Platz spart. Aber ob es die beste Wahl ist, darüber gibt es unterschiedliche Meinungen – auch in der Redaktion. Und es stellt sich die Frage, ob diese Herangehensweise auch dem Wunsch der Menschen entspricht, die täglich das MT lesen – gedruckt sowie digital. Mit einer Umfrage möchten wir die Leserinnen und Leser in die Diskussion einbeziehen. Wie stehen die Teilnehmer zu geschlechtergerechter Sprache – insbesondere bei Lokalzeitungen und welche Schreibweise sie bevorzugen würden? Hier geht es zur Umfrage.

Machen Sie mit: MT startet Umfrage zum Thema Gendern

Über das Thema Gendern wird viel diskutiert – auch beim MT. Mit einer Umfrage sollen Lesermeinungen eingeholt werden. Foto: Imago Images © imago images/MiS

Minden. Sternchen, Unterstrich, Doppelpunkt, Paarform – oder gar nichts von alledem? Die Diskussion rund um geschlechtergerechte Sprache bewegt gerade viele Menschen. Für einige ist es ein Reiz-, für andere ein Herzensthema – dazwischen gibt es meistens nicht viel. Auch die Redaktion des Mindener Tageblatts befasst sich damit, wie sie mit dem Thema umgehen soll.

Geschlechtergerechte Sprache meint einen Sprachgebrauch, der in Bezug auf Personenbezeichnungen die Gleichbehandlung von Frauen und Männern und darüber hinaus aller Geschlechter zum Ziel hat. Das soll die Gleichstellung in gesprochener und geschriebener Sprache zum Ausdruck bringen. Das Wort „Gendern" bezeichnet den Gebrauch geschlechtergerechter Formulierungen.

Bislang verzichtet das MT darauf, die verschiedenen Geschlechter zum Beispiel durch Sternchen (Lehrer*innen), Unterstriche (Schüler_innen) oder Doppelpunkte (Bürger:innen) besonders zu kennzeichnen. Doppelnennungen sind möglich, aber ins Belieben des Autors gestellt. Häufig wird für einen Personenkreis, der aus Männern und Frauen besteht, das sogenannte generische Maskulinum verwendet. Für eine Zeitung ist das praktisch, weil es Platz spart. Aber ob es die beste Wahl ist, darüber gibt es unterschiedliche Meinungen – auch in der Redaktion. Und es stellt sich die Frage, ob diese Herangehensweise auch dem Wunsch der Menschen entspricht, die täglich das MT lesen – gedruckt sowie digital.

Malina Reckordt

Gendern bei MT - überflüssig oder überfällig?

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Mit einer Umfrage möchten wir die Leserinnen und Leser in die Diskussion einbeziehen. Wie stehen die Teilnehmer zu geschlechtergerechter Sprache – insbesondere bei Lokalzeitungen und welche Schreibweise sie bevorzugen würden?

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