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MT-Wahlforum auf dem Mindener Weihnachtsmarkt: Stellen Sie jetzt Fragen an die Landratskandidaten Patrick Schwemling Minden-Lübbecke. In rund eineinhalb Monaten steht die Landratswahl im Kreis Minden-Lübbecke bevor. Mit Ali Dogan (SPD), Jörg Schrader (CDU) und Thomas Röckemann (AfD) bewerben sich bei der Wahl am 15. Januar 2023 drei Kandidaten um das Amt des Landrats. . Das Trio stellt sich an diesem Samstag, 10. Dezember, in einem öffentlichen MT-Wahlforum den Fragen der Redaktion und aus der Leserschaft. Die Veranstaltung beginnt um 11 Uhr an der Martinitreppe auf dem Mindener Weihnachtsmarkt. Die MT-Moderatoren um Chefredakteur Benjamin Piel und Lokales-Ressortleiter Henning Wandel fragen im Wahlforum nach der Motivation der drei Bewerber, die sich um ein herausforderndes Amt mit komplexer Aufgabenfülle bewerben. Darüber hinaus sollen auch die Bürgerinnen und Bürger zu Wort kommen. Sie können ihre Fragen an die Kandidaten ab sofort an die Redaktion schicken und zwar unter www.mt.de/wahlfrage. Eine Auswahl der Leserfragen wird dann im Rahmen des Wahlforums am Samstag den Kandidaten gestellt. Das sind die drei Kandidaten SPD-Kandidat Ali Dogan (40) ist im Mühlenkreis politisch ein unbeschriebenes Blatt. Geboren und aufgewachsen ist er im Kreis Herford, am Widukind-Gymnasium Enger legte er sein Abitur ab, ehe ein Studium der Rechtswissenschaft in Bielefeld folgte. Nach Abschluss des zweiten juristischen Staatsexamens war Dogan unter anderem im Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes NRW tätig, er arbeitete in leitender Position für die Bundesagentur für Arbeit, ehe es ihn 2017 als Beigeordneter nach Sankt Augustin in den Rhein-Sieg-Kreis verschlug. Von November 2020 ist er dort als Erster Beigeordneter tätig und leitet zudem den Krisenstab der Stadt. Im Wahlkampf verbringt er die meiste im Mühlenkreis. „Ich will den Kreis Minden-Lübbecke zu einer Top-Region in NRW machen", sagte Dogan bei seiner Vorstellung. Die CDU schickt mit Jörg Michael Schrader (50) den aktuellen Dezernenten und Kämmerer des Kreises Minden-Lübbecke ins Rennen um das Landratsamt. Die Christdemokraten setzten damit auf einen Kandidaten, der „Verwaltungsexpertise und Führungserfahrung" mitbringt, so Kreisvorsitzender Oliver Vogt. Schrader wurde 1972 in Hattingen/Ruhr geboren, Mitglied in der CDU ist er seit 2002. Seit 2016 ist der Diplom-Verwaltungswirt als Dezernent und Kreiskämmerer tätig. Thomas Röckemann kandidierte bereits im Spätsommer 2020 als Landrat für die AfD, musste sich seinerzeit aber deutlich geschlagen geben. Der 57-jährige Rechtsanwalt aus Minden war von 2017 bis 2022 Teil des nordrhein-westfälischen Landtags, verpasste bei der Wahl in diesem Jahr aber den erneuten Einzug. Der Politiker, der 2013 in die Partei eingetreten war, wird politisch dem inzwischen offiziell aufgelösten „Flügel" um den umstrittenen Thüringer Rechtsaußen Björn Höcke zugerechnet. Seine Kandidatur steht - wie auch bereits seine vorherigen - unter dem Motto „Mut zur Wahrheit". Sollte im ersten Wahlgang keiner der drei Kandidaten eine absolute Mehrheit (über 50 Prozent der Stimmen) erreichen, gibt es am Sonntag, 29. Januar, eine Stichwahl.
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MT-Wahlforum auf dem Mindener Weihnachtsmarkt: Stellen Sie jetzt Fragen an die Landratskandidaten

Diese drei Männer wollen im Januar 2023 zum Landrat des Kreises Minden-Lübbecke gewählt werden. Am Samstag stehen sie beim MT-Wahlforum Rede und Antwort. MT-Collage: © Patrick Schwemling

Minden-Lübbecke. In rund eineinhalb Monaten steht die Landratswahl im Kreis Minden-Lübbecke bevor. Mit Ali Dogan (SPD), Jörg Schrader (CDU) und Thomas Röckemann (AfD) bewerben sich bei der Wahl am 15. Januar 2023 drei Kandidaten um das Amt des Landrats. . Das Trio stellt sich an diesem Samstag, 10. Dezember, in einem öffentlichen MT-Wahlforum den Fragen der Redaktion und aus der Leserschaft. Die Veranstaltung beginnt um 11 Uhr an der Martinitreppe auf dem Mindener Weihnachtsmarkt.

Die MT-Moderatoren um Chefredakteur Benjamin Piel und Lokales-Ressortleiter Henning Wandel fragen im Wahlforum nach der Motivation der drei Bewerber, die sich um ein herausforderndes Amt mit komplexer Aufgabenfülle bewerben. Darüber hinaus sollen auch die Bürgerinnen und Bürger zu Wort kommen. Sie können ihre Fragen an die Kandidaten ab sofort an die Redaktion schicken und zwar unter www.mt.de/wahlfrage. Eine Auswahl der Leserfragen wird dann im Rahmen des Wahlforums am Samstag den Kandidaten gestellt.

Das sind die drei Kandidaten

SPD-Kandidat Ali Dogan (40) ist im Mühlenkreis politisch ein unbeschriebenes Blatt. Geboren und aufgewachsen ist er im Kreis Herford, am Widukind-Gymnasium Enger legte er sein Abitur ab, ehe ein Studium der Rechtswissenschaft in Bielefeld folgte. Nach Abschluss des zweiten juristischen Staatsexamens war Dogan unter anderem im Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes NRW tätig, er arbeitete in leitender Position für die Bundesagentur für Arbeit, ehe es ihn 2017 als Beigeordneter nach Sankt Augustin in den Rhein-Sieg-Kreis verschlug. Von November 2020 ist er dort als Erster Beigeordneter tätig und leitet zudem den Krisenstab der Stadt. Im Wahlkampf verbringt er die meiste im Mühlenkreis. „Ich will den Kreis Minden-Lübbecke zu einer Top-Region in NRW machen", sagte Dogan bei seiner Vorstellung.

Benjamin Piel

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Jeden Donnerstag von unserem Chefredakteur Benjamin Piel

Die CDU schickt mit Jörg Michael Schrader (50) den aktuellen Dezernenten und Kämmerer des Kreises Minden-Lübbecke ins Rennen um das Landratsamt. Die Christdemokraten setzten damit auf einen Kandidaten, der „Verwaltungsexpertise und Führungserfahrung" mitbringt, so Kreisvorsitzender Oliver Vogt. Schrader wurde 1972 in Hattingen/Ruhr geboren, Mitglied in der CDU ist er seit 2002. Seit 2016 ist der Diplom-Verwaltungswirt als Dezernent und Kreiskämmerer tätig.

Thomas Röckemann kandidierte bereits im Spätsommer 2020 als Landrat für die AfD, musste sich seinerzeit aber deutlich geschlagen geben. Der 57-jährige Rechtsanwalt aus Minden war von 2017 bis 2022 Teil des nordrhein-westfälischen Landtags, verpasste bei der Wahl in diesem Jahr aber den erneuten Einzug. Der Politiker, der 2013 in die Partei eingetreten war, wird politisch dem inzwischen offiziell aufgelösten „Flügel" um den umstrittenen Thüringer Rechtsaußen Björn Höcke zugerechnet. Seine Kandidatur steht - wie auch bereits seine vorherigen - unter dem Motto „Mut zur Wahrheit".

Sollte im ersten Wahlgang keiner der drei Kandidaten eine absolute Mehrheit (über 50 Prozent der Stimmen) erreichen, gibt es am Sonntag, 29. Januar, eine Stichwahl.

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