MT-Serie "Zu zweit": Jörg Schuster und Sven Jochheim sitzen in einem Boot Stefan Koch Minden (mt). „Ein guter Bootsmann erkennt von selbst, welche Arbeiten er erledigen muss – er wartet nicht erst auf Anweisungen, um das Notwendige zu sehen", sagt Jörg Schuster. Der 52-Jährige ist Schiffsführer der „Visurgis", dem Messschiff, mit dem das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Minden (WSA) Hindernisse im Wasser aufspürt. Und Schuster ist sicher, dass er einen solchen Bootsmann gefunden hat: Sven Jochheim (23), der seit drei Jahren schon an Bord ist. Beide zusammen sorgen dafür, dass die Visurgis fährt. Natürlich sind noch wesentlich mehr Leute mit an Bord, wenn das Messschiff auf Fahrt geht. Da gibt es Richard Piloth, den Peilleiter. Er bedient ein Fächerecholot, das Schallwellen auf den Grund sendet, die dieser reflektiert und somit ein Profil abbildet. Mit dabei ist Aline Buhmeyer, die die Messdaten überprüft. Kajüten mit Bett an Bord haben aber nur der Schiffsführer und sein Bootsmann. „Wir tragen die Verantwortung und bleiben deshalb auch nachts auf dem Schiff", erklärt Schuster. Langweilig sei das selten, fast überall gebe es Netz und Medienempfang. Bei rund einem Drittel ihrer Arbeitstage muss die Schiffsbesatzung fern der Heimat die Zeit nach Dienstschluss verbringen. Im Gegensatz zu Schuster und Jochheim übernachtet das Peilteam im Hotel. Zum Wochenende holt dann ein Bulli des WSA die Mitarbeiter an den auswärtigen Liegeplätzen ab. „Wir sind im Prinzip auch jedes Wochenende zuhause", sagt Schuster. Ausnahme sei allerdings die Arbeit auf der Oberweser, weil dort das Team die Peilung nur bei auflaufendem Hochwasser vornehmen könne. Schuster und Jochheim schippern mit der Visurgis die komplette Weser zwischen Hann. Münden und Bremen ab. Sie sind auf dem Elbe-Seitenkanal und dem Mittellandkanal mit seinen Stichkanälen unterwegs. Dabei müssen sie bei Bedarf die Gewässer mehrfach abfahren, damit das Messteam das gesamte Profil der Wasserstraße erfassen kann. So kommt pro Jahr eine Gesamtstrecke von 1.200 Kilometern zustande. Nicht immer sind die Messfahrten tägliche Routine. Schuster erinnert sich an zwei Einsätze nach den Hochwassern der Elbe. Damals habe das Team den Fluss durchgepeilt, um festzustellen, ob er wieder für die Binnenschifffahrt passierbar sei. „Das waren dann jeweils mehrwöchige Einsätze und einen Acht-Stunden-Tag gab es auch nicht", sagte der Schiffsführer. Aber die Zeit sei knapp gewesen, da die Elbe möglichst rasch wieder als Wasserstraße nutzbar sein sollte. Langweilig ist das Absuchen des Untergrundes nach Unebenheiten übrigens nicht. Gelegentlich stößt das Echolot auf ein versenktes Fahrzeug, wenn Schuster und Jochheim mit dem Messteam unterwegs sind. „Warum da unten Autos liegen, bekommen wir erst später mit", erklärt der Schiffsführer. Meistens handele es sich um gestohlene Autos. Im Normalfall sind es Baumstämme, Versandungen, oder große Steinbrocken, die das Bodenprofil verändern. „Wir geben die Hindernisse weiter, damit das WSA sie beseitigen kann." Um die Verpflegung unterwegs muss sich die Mannschaft selbst kümmern. Dazu ist auf dem Schiff eine separate Küche eingerichtet. Die Aufgabe des Kochs hat der Bootsmann übernommen. Lasagne war sein letztes Gericht im alten Jahr – danach hatte das Team die Visurgis für die Liegezeit zwischen Weihnachten und Neujahr am WSA-Bauhof in Minden vorbereitet. Und wie sich Jochheim als Smutje macht? „Er gibt sich Mühe", meint Schuster. Die Wartung der Maschine und alle großen und kleinen Aufgaben an Bord sind Sache des Bootsmannes. Obwohl seine Familie nichts mit der Binnenschifffahrt zum tun hatte, dachte sich Sven Jochheim, dass die Arbeit an Bord etwas für ihn wäre. „Ich wollte einen abwechslungsreichen Beruf haben und den habe ich auch gefunden", meint er. Nach der Schule ging er zum WSA und begann eine dreijährige Ausbildung zum Binnenschiffer. Dann suchte die Behörde eine neue Kraft für die Visurgis und er bekam den Job. Schuster stammt dagegen aus einer Mindener Binnenschifferfamilie. Da war es keine Frage, dass er eine Lehre bei seinem Vater machte. Am Ende wechselte er aber die Branche und absolvierte eine Ausbildung zum Kfz-Mechaniker. Doch die Sehnsucht nach dem Wasser überwog und er heuerte beim WSA an. Bevor die Behörde vor zehn Jahren die Visurgis in Dienst stellte, war er an der Planung des als Katamaran konzipierten Schiffs beteiligt. Es hat rechts und links den Rumpf, der in der Mitte verbunden ist. Die Bauweise stellt sicher, dass das Messschiff in den Wellen kaum schaukelt und somit gute Peilergebnisse zu erzielen sind. Modern ist auch der Steuerstand der Visurgis, in dem der Schiffsführer thront. So gibt es ein Radar, das Hindernisse oberhalb des Wasserspiegels anzeigt und bei Nebel und Dunkelheit hilfreich ist. Das Schiffserkennungssystem AIS (Automatisches Identifikationssystem) verhindert durch Datenaustausch zwischen Schiffen deren Kollision. „Fahren muss ich aber wie früher", sagt Schuster. Und oft ist Jochheim dann mit ganz anderen Aufgaben beschäftigt. Was aus Sicht des Bootsmannes einen guten Schiffsführer ausmacht? „Es ist wichtig, wenn ich einschätzen kann, wie er sich bei der Bedienung des Schiffs verhält", sagt Jochheim. „Das ist der Fall, wenn ich beim Schleusen draußen stehe und entsprechend der Wasserhöhe die Taue verbinden muss." Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Minden Das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Minden (WSA) ist für die Erhaltung des Gewässerbettes der Weser und des Mittellandkanals zuständig. Sein Zuständigkeitsbereich reicht auf dem Mittellandkanal von Bergeshövede im Tecklenburger Land bis Sachsenhagen in Landkreis Schaumburg. Das WSA betreut die Weser ihrer kompletten Länge von Hann. Münden bis Bremen. Das WSA Minden leistet neben der Erhaltung der Bundeswasserstraßen in seinem Amtsbereich die Messung von Wasserständen, übernimmt strom- und schifffahrtpolizeiliche Aufgaben und ist für das Besucherzentrum am Wasserstraßenkreuz zuständig. Aus- und Neubauten sind ebenfalls seine Aufgabe. Am Mittellandkanal und den Stichkanälen unterhält das das WSA Betriebswege, Seitendämme, Einschnittböschungen und eine Vielzahl von Bauwerken wie 66 Düker und Durchlässe, 43 Ein- und Auslässe, 135 Brücken, fünf Schiffsschleusen, vier Pumpwerke, sechs Sicherheitstore, zwei Kanalbrücken, sechs Straßen- und Wegeunterführungen, Pegel, Schöpfwerke und andere. Zum WSA gehören Außenbezirke in Bramsche, Bad Essen, Minden und der Bauhof Minden. In Minden angesiedelt ist die Leitzentrale, die den Schleusenbetrieb steuert. Zudem überwacht von Minden aus die Wasserbewirtschaftung der Betriebszentrale die Wasserstände auf dem Mittellandkanal und Elbe-Seitenkanal, um Wasserverluste durch Schleusung auszugleichen. Ebenso kann die Mindener Zentrale 13 Sicherheitstore im Notfall bedienen. Mit Stand vom 1. November hat das WSA Minden 317 Mitarbeiter sowie 58 Auszubildende. Das WSA nahm das Messschiff „Visurgis" am 14. August 2008 in Betrieb. Es ist 25 Meter lang, siebeneinhalb Meter breit und hat einen Tiefgang von 80 Zentimetern, was einen Einsatz bei Flachwasser ermöglicht. In der Stunde kann es 15 Kilometer zurücklegen. Die Schiffswerft Hermann Barthel hatt in Derben den Katamaran für rund 1,2 Millionen Euro konstruiert und gebaut. Das Vorgängerschiff „Herstelle" stand 100 Jahre im Dienst der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung. Es wurde im Laufe der Jahre regelmäßig modernisiert. Zu zweit Bei der MT-Serie „Zu zweit" geht es um ein Team, das aus vielerlei Gründen zu zweit unterwegs ist: im Leben, im Beruf, beim Hobby. Manchmal sind die beiden so aufeinander angewiesen, dass sie ihre Aufgabe ohne den anderen nicht erfüllen könnten. Manchmal ist die Zweisamkeit selbstgewählt. Die MT-Redaktion freut sich über Vorschläge – am besten per E-Mail mit einer kurzen Beschreibung, warum gerade diese beiden Vorgeschlagenen etwas Besonderes sind. Stichwort: „Zu zweit",E-Mail: lokales@MT.de

MT-Serie "Zu zweit": Jörg Schuster und Sven Jochheim sitzen in einem Boot

Schiffsführer Jörg Schuster (vorne) hat zwar die modernste Technik griffbereit am Steuerstand. Aber ohne seinen Bootsmann Sven Jochheim (rechts) kommt er nicht aus. Hinten: Peilleiter Richard Piloth.

Minden (mt). „Ein guter Bootsmann erkennt von selbst, welche Arbeiten er erledigen muss – er wartet nicht erst auf Anweisungen, um das Notwendige zu sehen", sagt Jörg Schuster. Der 52-Jährige ist Schiffsführer der „Visurgis", dem Messschiff, mit dem das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Minden (WSA) Hindernisse im Wasser aufspürt. Und Schuster ist sicher, dass er einen solchen Bootsmann gefunden hat: Sven Jochheim (23), der seit drei Jahren schon an Bord ist. Beide zusammen sorgen dafür, dass die Visurgis fährt.

Natürlich sind noch wesentlich mehr Leute mit an Bord, wenn das Messschiff auf Fahrt geht. Da gibt es Richard Piloth, den Peilleiter. Er bedient ein Fächerecholot, das Schallwellen auf den Grund sendet, die dieser reflektiert und somit ein Profil abbildet. Mit dabei ist Aline Buhmeyer, die die Messdaten überprüft. Kajüten mit Bett an Bord haben aber nur der Schiffsführer und sein Bootsmann. „Wir tragen die Verantwortung und bleiben deshalb auch nachts auf dem Schiff", erklärt Schuster. Langweilig sei das selten, fast überall gebe es Netz und Medienempfang.

Seit zehn Jahren ist die „Visurgis“ als Messschiff für das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Minden im Einsatz. Zur Weihnachtszeit macht sie am Liegeplatz am Bauhof an der Schachtschleuse Pause. Dann darf auch ihre Besatzung ausspannen. MT-Fotos: Stefan Koch
Seit zehn Jahren ist die „Visurgis“ als Messschiff für das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Minden im Einsatz. Zur Weihnachtszeit macht sie am Liegeplatz am Bauhof an der Schachtschleuse Pause. Dann darf auch ihre Besatzung ausspannen. MT-Fotos: Stefan Koch

Bei rund einem Drittel ihrer Arbeitstage muss die Schiffsbesatzung fern der Heimat die Zeit nach Dienstschluss verbringen. Im Gegensatz zu Schuster und Jochheim übernachtet das Peilteam im Hotel. Zum Wochenende holt dann ein Bulli des WSA die Mitarbeiter an den auswärtigen Liegeplätzen ab. „Wir sind im Prinzip auch jedes Wochenende zuhause", sagt Schuster. Ausnahme sei allerdings die Arbeit auf der Oberweser, weil dort das Team die Peilung nur bei auflaufendem Hochwasser vornehmen könne.

Schuster und Jochheim schippern mit der Visurgis die komplette Weser zwischen Hann. Münden und Bremen ab. Sie sind auf dem Elbe-Seitenkanal und dem Mittellandkanal mit seinen Stichkanälen unterwegs. Dabei müssen sie bei Bedarf die Gewässer mehrfach abfahren, damit das Messteam das gesamte Profil der Wasserstraße erfassen kann. So kommt pro Jahr eine Gesamtstrecke von 1.200 Kilometern zustande.

Nicht immer sind die Messfahrten tägliche Routine. Schuster erinnert sich an zwei Einsätze nach den Hochwassern der Elbe. Damals habe das Team den Fluss durchgepeilt, um festzustellen, ob er wieder für die Binnenschifffahrt passierbar sei. „Das waren dann jeweils mehrwöchige Einsätze und einen Acht-Stunden-Tag gab es auch nicht", sagte der Schiffsführer. Aber die Zeit sei knapp gewesen, da die Elbe möglichst rasch wieder als Wasserstraße nutzbar sein sollte.

Langweilig ist das Absuchen des Untergrundes nach Unebenheiten übrigens nicht. Gelegentlich stößt das Echolot auf ein versenktes Fahrzeug, wenn Schuster und Jochheim mit dem Messteam unterwegs sind. „Warum da unten Autos liegen, bekommen wir erst später mit", erklärt der Schiffsführer. Meistens handele es sich um gestohlene Autos. Im Normalfall sind es Baumstämme, Versandungen, oder große Steinbrocken, die das Bodenprofil verändern. „Wir geben die Hindernisse weiter, damit das WSA sie beseitigen kann."

Um die Verpflegung unterwegs muss sich die Mannschaft selbst kümmern. Dazu ist auf dem Schiff eine separate Küche eingerichtet. Die Aufgabe des Kochs hat der Bootsmann übernommen. Lasagne war sein letztes Gericht im alten Jahr – danach hatte das Team die Visurgis für die Liegezeit zwischen Weihnachten und Neujahr am WSA-Bauhof in Minden vorbereitet. Und wie sich Jochheim als Smutje macht? „Er gibt sich Mühe", meint Schuster.

Die Wartung der Maschine und alle großen und kleinen Aufgaben an Bord sind Sache des Bootsmannes. Obwohl seine Familie nichts mit der Binnenschifffahrt zum tun hatte, dachte sich Sven Jochheim, dass die Arbeit an Bord etwas für ihn wäre. „Ich wollte einen abwechslungsreichen Beruf haben und den habe ich auch gefunden", meint er. Nach der Schule ging er zum WSA und begann eine dreijährige Ausbildung zum Binnenschiffer. Dann suchte die Behörde eine neue Kraft für die Visurgis und er bekam den Job.

Schuster stammt dagegen aus einer Mindener Binnenschifferfamilie. Da war es keine Frage, dass er eine Lehre bei seinem Vater machte. Am Ende wechselte er aber die Branche und absolvierte eine Ausbildung zum Kfz-Mechaniker. Doch die Sehnsucht nach dem Wasser überwog und er heuerte beim WSA an. Bevor die Behörde vor zehn Jahren die Visurgis in Dienst stellte, war er an der Planung des als Katamaran konzipierten Schiffs beteiligt. Es hat rechts und links den Rumpf, der in der Mitte verbunden ist. Die Bauweise stellt sicher, dass das Messschiff in den Wellen kaum schaukelt und somit gute Peilergebnisse zu erzielen sind.

Modern ist auch der Steuerstand der Visurgis, in dem der Schiffsführer thront. So gibt es ein Radar, das Hindernisse oberhalb des Wasserspiegels anzeigt und bei Nebel und Dunkelheit hilfreich ist. Das Schiffserkennungssystem AIS (Automatisches Identifikationssystem) verhindert durch Datenaustausch zwischen Schiffen deren Kollision. „Fahren muss ich aber wie früher", sagt Schuster. Und oft ist Jochheim dann mit ganz anderen Aufgaben beschäftigt.

Was aus Sicht des Bootsmannes einen guten Schiffsführer ausmacht? „Es ist wichtig, wenn ich einschätzen kann, wie er sich bei der Bedienung des Schiffs verhält", sagt Jochheim. „Das ist der Fall, wenn ich beim Schleusen draußen stehe und entsprechend der Wasserhöhe die Taue verbinden muss."

Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Minden

Das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Minden (WSA) ist für die Erhaltung des Gewässerbettes der Weser und des Mittellandkanals zuständig. Sein Zuständigkeitsbereich reicht auf dem Mittellandkanal von Bergeshövede im Tecklenburger Land bis Sachsenhagen in Landkreis Schaumburg. Das WSA betreut die Weser ihrer kompletten Länge von Hann. Münden bis Bremen.

Das WSA Minden leistet neben der Erhaltung der Bundeswasserstraßen in seinem Amtsbereich die Messung von Wasserständen, übernimmt strom- und schifffahrtpolizeiliche Aufgaben und ist für das Besucherzentrum am Wasserstraßenkreuz zuständig. Aus- und Neubauten sind ebenfalls seine Aufgabe.

Am Mittellandkanal und den Stichkanälen unterhält das das WSA Betriebswege, Seitendämme, Einschnittböschungen und eine Vielzahl von Bauwerken wie 66 Düker und Durchlässe, 43 Ein- und Auslässe, 135 Brücken, fünf Schiffsschleusen, vier Pumpwerke, sechs Sicherheitstore, zwei Kanalbrücken, sechs Straßen- und Wegeunterführungen, Pegel, Schöpfwerke und andere.

Zum WSA gehören Außenbezirke in Bramsche, Bad Essen, Minden und der Bauhof Minden. In Minden angesiedelt ist die Leitzentrale, die den Schleusenbetrieb steuert. Zudem überwacht von Minden aus die Wasserbewirtschaftung der Betriebszentrale die Wasserstände auf dem Mittellandkanal und Elbe-Seitenkanal, um Wasserverluste durch Schleusung auszugleichen. Ebenso kann die Mindener Zentrale 13 Sicherheitstore im Notfall bedienen.

Mit Stand vom 1. November hat das WSA Minden 317 Mitarbeiter sowie 58 Auszubildende.

Das WSA nahm das Messschiff „Visurgis" am 14. August 2008 in Betrieb. Es ist 25 Meter lang, siebeneinhalb Meter breit und hat einen Tiefgang von 80 Zentimetern, was einen Einsatz bei Flachwasser ermöglicht. In der Stunde kann es 15 Kilometer zurücklegen. Die Schiffswerft Hermann Barthel hatt in Derben den Katamaran für rund 1,2 Millionen Euro konstruiert und gebaut.

Das Vorgängerschiff „Herstelle" stand 100 Jahre im Dienst der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung. Es wurde im Laufe der Jahre regelmäßig modernisiert.

Zu zweit

Bei der MT-Serie „Zu zweit" geht es um ein Team, das aus vielerlei Gründen zu zweit unterwegs ist: im Leben, im Beruf, beim Hobby. Manchmal sind die beiden so aufeinander angewiesen, dass sie ihre Aufgabe ohne den anderen nicht erfüllen könnten. Manchmal ist die Zweisamkeit selbstgewählt.

Die MT-Redaktion freut sich über Vorschläge – am besten per E-Mail mit einer kurzen Beschreibung, warum gerade diese beiden Vorgeschlagenen etwas Besonderes sind.

Stichwort: „Zu zweit",E-Mail: lokales@MT.de

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