MT-Serie #200in365: „Wir sind stolz auf die Bundeswehr“ Benjamin Piel Minden (mt). Seit 60 Jahren gibt es Pioniere in Minden, seit mehr als 25 Jahren die Traditionsgemeinschaft Herzog-von-Braunschweig-Kaserne. Die 160 Mitglieder starke Gruppe will den Austausch zwischen aktiven und ehemaligen Soldaten fördern und hat die Militärgeschichtliche Sammlung in der früheren Kleiderkammer aufgebaut. Warum eine Traditionsgemeinschaft? Heinz-Joachim Pecher: Zwischen Standort und Stadt gibt eine große Verbundenheit. Viele Soldaten schätzen das. Einige ziehen nach ihrer aktiven Zeit deswegen sogar nach Minden. Viele Dinge lassen sich in Netzwerk und gegenseitiger Hilfe lösen. Da hilft eine Gemeinschaft, in der die Kameradschaft lebt. Außerdem berichten Aktive über neue Entwicklungen oder Einsätze, auch politische Bildung ist ein Thema. Das Wort Tradition ist nicht unbelastet in der Bundeswehr, spätestens seitdem in Kasernen Wehrmachtsdevotionalien gefunden wurden. Was bedeutet es Ihnen? Thomas Bitter: Wir sind stolz auf die Bundeswehr – nicht auf die Wehrmacht. Die messerscharfe Abgrenzung ist in Minden leicht, weil die neu errichtete Kaserne erst 1959 bezogen worden ist. Was zeigen Sie in der Sammlung? Heinz-Joachim Pecher: Viele Entwicklungen, etwa der Ausrüstung und Technik. Viele staunen, wenn sie sehen, mit wie viel Körperkraft früher Brücken gebaut wurden. Ein anderes Thema sind Auslands- und Katastropheneinsätze. Wir sind stolz, dass wir hier diesen großen Raum haben.

MT-Serie #200in365: „Wir sind stolz auf die Bundeswehr“

Minden (mt). Seit 60 Jahren gibt es Pioniere in Minden, seit mehr als 25 Jahren die Traditionsgemeinschaft Herzog-von-Braunschweig-Kaserne. Die 160 Mitglieder starke Gruppe will den Austausch zwischen aktiven und ehemaligen Soldaten fördern und hat die Militärgeschichtliche Sammlung in der früheren Kleiderkammer aufgebaut.

Warum eine Traditionsgemeinschaft?

Heinz-Joachim Pecher: Zwischen Standort und Stadt gibt eine große Verbundenheit. Viele Soldaten schätzen das. Einige ziehen nach ihrer aktiven Zeit deswegen sogar nach Minden. Viele Dinge lassen sich in Netzwerk und gegenseitiger Hilfe lösen. Da hilft eine Gemeinschaft, in der die Kameradschaft lebt. Außerdem berichten Aktive über neue Entwicklungen oder Einsätze, auch politische Bildung ist ein Thema.

Das Wort Tradition ist nicht unbelastet in der Bundeswehr, spätestens seitdem in Kasernen Wehrmachtsdevotionalien gefunden wurden. Was bedeutet es Ihnen?

Thomas Bitter: Wir sind stolz auf die Bundeswehr – nicht auf die Wehrmacht. Die messerscharfe Abgrenzung ist in Minden leicht, weil die neu errichtete Kaserne erst 1959 bezogen worden ist.

Was zeigen Sie in der Sammlung?

Heinz-Joachim Pecher: Viele Entwicklungen, etwa der Ausrüstung und Technik. Viele staunen, wenn sie sehen, mit wie viel Körperkraft früher Brücken gebaut wurden. Ein anderes Thema sind Auslands- und Katastropheneinsätze. Wir sind stolz, dass wir hier diesen großen Raum haben.

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