MT-Serie: #200in365: Landfrauen wollen Chancengleichheit für Frauen auf dem Land Benjamin Piel Hille (mt). Die Landfrauen wollen Chancengleichheit für Frauen auf dem Land. Doch trotz des modernen Ziels kämpft der Minden-Lübbecker Verband auch gegen die Überalterung. Iris Niermeyer aus Hille ist seit diesem Jahr Kreisvorsitzende und glaubt an die Zukunft. Die Landfrauen waren ursprünglich reine Bäuerinnenvereine. Welche Bedeutung haben sie heute noch? Eine große, denn wir vertreten die Interessen der Frauen. Auch der Bäuerinnen, aber nicht nur. Ein großes Thema ist der Breitbandausbau. Von Zuhause aus zu arbeiten, ist für Frauen eine gute Chance, Familie und Beruf zu vereinbaren. Aber dafür braucht es einen verlässlichen Empfang und der ist oft nicht gegeben. Wie schwer ist es für sie, junge Leute zu gewinnen? Wir liegen bei 3.700 Mitgliedern, das Durchschnittsalter liegt über 50. Wir stellen unser Programm breit auf, bieten eine Rückenschule ebenso an wie eine Veranstaltung mit einer Bloggerin. Es gibt Junge, die das schätzen, und deshalb bin ich nicht bange um unsere Zukunft. Uns macht mehr zu schaffen, dass es für uns keinen Veranstaltungsort mehr in Minden gibt. Die Stadthalle war ideal. Nun müssen wir nach Lübbecke ausweichen. Ihre Struktur orientiert sich noch an den alten Ämtern. Soll das so bleiben? Das sind gewachsene Strukturen, an die schwer heranzugehen ist. Den Jungen sind die Zuschnitte kaum zu vermitteln. Ich würde gerne da ran, aber das ist durchaus umstritten.

MT-Serie: #200in365: Landfrauen wollen Chancengleichheit für Frauen auf dem Land

Hille (mt). Die Landfrauen wollen Chancengleichheit für Frauen auf dem Land. Doch trotz des modernen Ziels kämpft der Minden-Lübbecker Verband auch gegen die Überalterung. Iris Niermeyer aus Hille ist seit diesem Jahr Kreisvorsitzende und glaubt an die Zukunft.

Die Landfrauen waren ursprünglich reine Bäuerinnenvereine. Welche Bedeutung haben sie heute noch?

Eine große, denn wir vertreten die Interessen der Frauen. Auch der Bäuerinnen, aber nicht nur. Ein großes Thema ist der Breitbandausbau. Von Zuhause aus zu arbeiten, ist für Frauen eine gute Chance, Familie und Beruf zu vereinbaren. Aber dafür braucht es einen verlässlichen Empfang und der ist oft nicht gegeben.

Wie schwer ist es für sie, junge Leute zu gewinnen?

Wir liegen bei 3.700 Mitgliedern, das Durchschnittsalter liegt über 50. Wir stellen unser Programm breit auf, bieten eine Rückenschule ebenso an wie eine Veranstaltung mit einer Bloggerin. Es gibt Junge, die das schätzen, und deshalb bin ich nicht bange um unsere Zukunft. Uns macht mehr zu schaffen, dass es für uns keinen Veranstaltungsort mehr in Minden gibt. Die Stadthalle war ideal. Nun müssen wir nach Lübbecke ausweichen.

Ihre Struktur orientiert sich noch an den alten Ämtern. Soll das so bleiben?

Das sind gewachsene Strukturen, an die schwer heranzugehen ist. Den Jungen sind die Zuschnitte kaum zu vermitteln. Ich würde gerne da ran, aber das ist durchaus umstritten.

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