MT-Interview: Babylon-Berlin-Darsteller Luc Feit steht in Minden in "Schtonk" auf der Bühne Ursula Koch Minden. Im Fernsehen ist Luc Feit gerade in der dritten Staffel der Erfolgsserie „Babylon Berlin" als Leiter des Erkennungsdienst Leopold Ullrich zu sehen. In Minden spielt der 58-jährige gebürtige Luxemburger die Rolle des Reporters in der Satire „Schtonk". Eigentlich sollte die Inszenierung des Euro-Studio Landgraf schon im Mai gespielt werden, doch dann kam Corona dazwischen. Durch diesen Umstand laufen im Stadttheater gerade die Endproben und hier feiert die Produktion am 25. Oktober, um 18 Uhr auch Premiere. Im Interview mit der MT-Kulturredakteurin erzählt Luc Feit, wie es ihm in der Zwischenzeit ergangen ist und warum er so gerne zwischen Film und Theater wechselt. Sie hatten im Frühjahr schon mit den Proben für Schtonk begonnen. Wie war es jetzt, nach so langer Zeit wieder da hineinzufinden? Das geht. Wenn man sich zu Hause den Text noch einmal anguckt, hat man das Gefühl, man fängt noch einmal von vorne an. Wenn man aber in den Aktionen ist, dann bleibt doch immer etwas hängen. Wir haben noch einiges verändert. Vor allem dachte jeder: Hoffentlich klappt es diesmal. Wie sehr hat sich die Inszenierung durch die Corona-Schutzbestimmungen verändert? Es gab zwei Umbesetzungen, weil das bei den Darstellern zeitlich nicht mehr klappte. Dadurch verändert sich natürlich viel. Wo die Konstellationen geblieben sind, hat es sich durch den Abstand nur leicht verändert. Wir hatten in Berlin nur knapp zwei Wochen geprobt, da ist alles noch sehr offen. Was hat Corona für Sie persönlich bedeutet? Wie viele Projekte sind den Bach runter gegangen? Das ist schwer zu sagen, weil viele Fernseh- und Filmprojekte sehr kurzfristig reinpurzeln. Ich hatte nur zwei Drehtage und die Proben hier. Die Jahre davor war die Zeit immer schön voll. Die ganze Schtonk-Tournee ist ausgefallen und ein Kinofilm, der eigentlich sicher war, ist weggefallen, weil das Geld auf einmal fehlte. Wie haben Sie die Lücke gefüllt? Ich war verzweifelt. Ich habe zu Hause gesessen und habe geraucht. Gerade die Zeit, in der alles zu war, das ganze soziale Leben wegfiel. Ich kenne ja Zeiten, in denen ich nicht arbeite. Die kann ich für mich sehr gut füllen. Ich finde es nicht schlimm, eine Zeit lang nicht zu arbeiten. Aber, dass das Leben nicht stattfand, woraus ich mich als Schauspieler ernähre, das ist ja das, was ich versuche auf die Bühne zu bringen, das war für mich unerträglich. Was hat Sie an der Rolle des Reporters in Schtonk gereizt, der ist ja eher der Depp? Das liebe ich ja. Je mehr Deppen man spielen kann, desto weniger muss man das privat sein. Wenn ich so eine Rolle spiele, dann ist der für mich nicht der Depp. Ich spiele ja nicht die Interpretation, sondern ich spiele die Figur, die aus einer Geltungsgier heraus Sachen macht, die hinten und vorne nicht stimmen, was dem Willié, glaube ich, ziemlich schnuppe ist. Es geht ihm nur darum, Erfolg zu haben. Er hat ja auch große Geldnot, daher muss er irgendwas machen. Egal, was für eine Rolle ich spiele, ich versuche immer von der Rolle auszugehen. Dann ist der erstmal kein Depp, sondern unglaublich toll und sympathisch. Wie würden Sie Willié charakterisieren? Das ist das Gegenteil von dem, was ich eben gesagt habe. Schmierig, egozentrisch. Ohne Moral eigentlich. Dem ist das scheißegal, ob das jetzt die Hitler-Tagebücher sind oder irgendetwas anderes. Letztendlich ist es ihm ja auch wurscht, ob die gefälscht sind oder nicht. Es geht nur um die Sensation. Das ist das Spannende daran, in der heutigen Zeit, wo man sich manchmal wundert, wenn Leute etwas behaupten und man sich denkt: so dumm kann ja keiner sein. Sie sind seit 2000 immer wieder mit Landgraf auf Tournee. Was schätzen sie daran? Mir hat mal der Kollege Carsten Klemm, der in Schtonk die zweite Hauptrolle spielt, gesagt: Das ist wie jeden Abend Premiere. Es ist immer eine andere Stadt, eine andere Bühne, es sind immer andere Leute drin. Wenn man ensuite spielt, gibt es eine gewisse Gefahr, dass man in einen Rhythmus reinkommt und das so runterrattert. Hier ist immer so eine kleine Anspannung da, wie sind die Leute in Minden drauf? Wie kommt es hier an? In Babylon Berlin spielen Sie den Leiter des Erkennungsdienstes. Auch das ist ein Charakter mit ziemlichen Abgründen. Ist das ihr Rollen-Favorit? Das ist das Leben. Die Rollen bekomme ich angeboten. Es sind ja auch meistens die spannenderen Rollen. Ich glaube, für Romeo bin ich jetzt auch zu alt. Aber der hat ja auch Abgründe. Ich finde verblüffend, wie sehr Sie sich in Ihren Rollen optisch verändern. Das sind Haare und Kostüm. Ich habe nicht das Gefühl, dass ich mich wahnsinnig verändere. Für mich sind Kostümproben immer sehr wichtig. Ich habe für mich immer das Gefühl, ich bin ich. Trotzdem habe ich ein anderes Kostüm, es ist ein anderes Setting. Bei Babylon Berlin kommt man in ein Büro herein, das ist gefühlt Original 20er Jahre. Man hat gar nicht das Gefühl, man muss das jetzt spielen. Da haben andere Leute sehr gute Arbeit gemacht. Das kann man einfach übernehmen. Das ist sehr angenehm. Sie spielen unglaublich viel Theater, Fernsehen, Film, alles parallel. Wo liegen für Sie jeweils die Vorteile des Genres? Vor der Kamera ist das Tolle, dass man nur den Gedanken haben muss. Im Theater muss man vergrößern. Das macht Spaß. Beim Theater ist das Schöne, dass man eine lange Probenzeit hat, das nach und nach entwickeln kann und aus einem Gefühl heraus in eine Vorstellung hineingeht. Das ist beim Film schwieriger, weil man nicht chronologisch dreht. Man muss wissen, was davor und danach passiert. Es ist schön, beides zu machen, weil es Abwechslung ist und ich bis heute von beidem profitiere. Wann wussten Sie, dass Sie Schauspieler werden wollen? Da muss ich meine Mutter fragen. Ich weiß, dass ich als Kind immer viel Theater gespielt habe. Ich wollte damals aber Zirkusdirektor werden. Dann wollte ich Profi-Basketballspieler werden. Das hat nicht hingehauen. Das mit der Schauspielerei hat sich so ergeben. Mein Vater hat zu mir gesagt: Du kriegst nachher sowieso keine Stelle. Dann mach wenigstens etwas, woran Du Spaß hast. Hatten Sie die Schauspielschule Stuttgart bewusst gewählt? Dort war die einzige Aufnahmeprüfung, die zeitlich nach dem Abitur ging. Ich wollte die anderen Schulen dann im Jahr darauf machen. Es hat aber gleich geklappt, vielleicht genau deshalb, weil ich keine Ahnung hatte. Die gucken im Vorsprechen aber auch, ob es eine Möglichkeit gibt, jemanden auszubilden, ob jemand etwas erfahren will. Da ich so unbeleckt war, hatten sie viele Möglichkeiten. Würden Sie den Beruf vor dem Hintergrund der existenziellen Erfahrungen in diesem Jahr wieder wählen? Die existenziellen Erfahrungen hatte ich auch vorher. In letzter Zeit lief es ganz gut, dadurch kam ich nicht in die Bedrouille. Mich hat wahnsinnig geschockt, dass über alles geredet wurde, nur nicht über die Kultur. Schule kam ja in der öffentlichen Diskussion auch sehr spät. Wenn wir eine Gesellschaft wären, die sagt, Kultur ist nicht so wichtig, dann weiß ich gar nicht, was ich hier mache. Ich habe manchmal überlegt, etwas anderes zu machen, aber mir ist nie etwas eingefallen. Es ist schwierig. Theater ist ja doch so eine Welt für sich. Ich liebe ja das richtige Leben, das ist sehr wichtig für mich, sonst könnte ich nichts spielen. Aber die Möglichkeit zu haben, das richtige Leben zu spielen und sich so mit dem Leben zu beschäftigen, ist ein großes Geschenk, von dem ich nicht weiß, ob es das in einem anderen Beruf gibt. Karten für die Premierenvorstellung am Sonntag, 25. Oktober, um 18 Uhr, sind erhältlich bei Express-Ticketservice, Obermarktstraße 26-30, und über www.stadttheater-minden.de.

MT-Interview: Babylon-Berlin-Darsteller Luc Feit steht in Minden in "Schtonk" auf der Bühne

Das Interview mit Luc Feit fand im Bühnenbild von „Schtonk“ statt. In der Satire spielt er den Reporter Willié. © MT-Foto: Ursula Koch

Minden. Im Fernsehen ist Luc Feit gerade in der dritten Staffel der Erfolgsserie „Babylon Berlin" als Leiter des Erkennungsdienst Leopold Ullrich zu sehen. In Minden spielt der 58-jährige gebürtige Luxemburger die Rolle des Reporters in der Satire „Schtonk". Eigentlich sollte die Inszenierung des Euro-Studio Landgraf schon im Mai gespielt werden, doch dann kam Corona dazwischen. Durch diesen Umstand laufen im Stadttheater gerade die Endproben und hier feiert die Produktion am 25. Oktober, um 18 Uhr auch Premiere. Im Interview mit der MT-Kulturredakteurin erzählt Luc Feit, wie es ihm in der Zwischenzeit ergangen ist und warum er so gerne zwischen Film und Theater wechselt.

Sie hatten im Frühjahr schon mit den Proben für Schtonk begonnen. Wie war es jetzt, nach so langer Zeit wieder da hineinzufinden?

Das geht. Wenn man sich zu Hause den Text noch einmal anguckt, hat man das Gefühl, man fängt noch einmal von vorne an. Wenn man aber in den Aktionen ist, dann bleibt doch immer etwas hängen. Wir haben noch einiges verändert. Vor allem dachte jeder: Hoffentlich klappt es diesmal.

In der TV-Serie „Babylon Berlin“ spielt Luc Feit (ganz rechts) den Leiter des Erkennungsdienstes Leopold Ullrich. Foto: X Filme Creative Pool Entertainm via www.imago-images.de - © imago images/Prod.DB
In der TV-Serie „Babylon Berlin“ spielt Luc Feit (ganz rechts) den Leiter des Erkennungsdienstes Leopold Ullrich. Foto: X Filme Creative Pool Entertainm via www.imago-images.de - © imago images/Prod.DB

Wie sehr hat sich die Inszenierung durch die Corona-Schutzbestimmungen verändert?

Es gab zwei Umbesetzungen, weil das bei den Darstellern zeitlich nicht mehr klappte. Dadurch verändert sich natürlich viel. Wo die Konstellationen geblieben sind, hat es sich durch den Abstand nur leicht verändert. Wir hatten in Berlin nur knapp zwei Wochen geprobt, da ist alles noch sehr offen.

Was hat Corona für Sie persönlich bedeutet? Wie viele Projekte sind den Bach runter gegangen?

Das ist schwer zu sagen, weil viele Fernseh- und Filmprojekte sehr kurzfristig reinpurzeln. Ich hatte nur zwei Drehtage und die Proben hier. Die Jahre davor war die Zeit immer schön voll. Die ganze Schtonk-Tournee ist ausgefallen und ein Kinofilm, der eigentlich sicher war, ist weggefallen, weil das Geld auf einmal fehlte.

Wie haben Sie die Lücke gefüllt?

Ich war verzweifelt. Ich habe zu Hause gesessen und habe geraucht. Gerade die Zeit, in der alles zu war, das ganze soziale Leben wegfiel. Ich kenne ja Zeiten, in denen ich nicht arbeite. Die kann ich für mich sehr gut füllen. Ich finde es nicht schlimm, eine Zeit lang nicht zu arbeiten. Aber, dass das Leben nicht stattfand, woraus ich mich als Schauspieler ernähre, das ist ja das, was ich versuche auf die Bühne zu bringen, das war für mich unerträglich.

Was hat Sie an der Rolle des Reporters in Schtonk gereizt, der ist ja eher der Depp?

Das liebe ich ja. Je mehr Deppen man spielen kann, desto weniger muss man das privat sein. Wenn ich so eine Rolle spiele, dann ist der für mich nicht der Depp. Ich spiele ja nicht die Interpretation, sondern ich spiele die Figur, die aus einer Geltungsgier heraus Sachen macht, die hinten und vorne nicht stimmen, was dem Willié, glaube ich, ziemlich schnuppe ist. Es geht ihm nur darum, Erfolg zu haben. Er hat ja auch große Geldnot, daher muss er irgendwas machen. Egal, was für eine Rolle ich spiele, ich versuche immer von der Rolle auszugehen. Dann ist der erstmal kein Depp, sondern unglaublich toll und sympathisch.

Wie würden Sie Willié charakterisieren?

Das ist das Gegenteil von dem, was ich eben gesagt habe. Schmierig, egozentrisch. Ohne Moral eigentlich. Dem ist das scheißegal, ob das jetzt die Hitler-Tagebücher sind oder irgendetwas anderes. Letztendlich ist es ihm ja auch wurscht, ob die gefälscht sind oder nicht. Es geht nur um die Sensation. Das ist das Spannende daran, in der heutigen Zeit, wo man sich manchmal wundert, wenn Leute etwas behaupten und man sich denkt: so dumm kann ja keiner sein.

Sie sind seit 2000 immer wieder mit Landgraf auf Tournee. Was schätzen sie daran?

Mir hat mal der Kollege Carsten Klemm, der in Schtonk die zweite Hauptrolle spielt, gesagt: Das ist wie jeden Abend Premiere. Es ist immer eine andere Stadt, eine andere Bühne, es sind immer andere Leute drin. Wenn man ensuite spielt, gibt es eine gewisse Gefahr, dass man in einen Rhythmus reinkommt und das so runterrattert. Hier ist immer so eine kleine Anspannung da, wie sind die Leute in Minden drauf? Wie kommt es hier an?

In Babylon Berlin spielen Sie den Leiter des Erkennungsdienstes. Auch das ist ein Charakter mit ziemlichen Abgründen. Ist das ihr Rollen-Favorit?

Das ist das Leben. Die Rollen bekomme ich angeboten. Es sind ja auch meistens die spannenderen Rollen. Ich glaube, für Romeo bin ich jetzt auch zu alt. Aber der hat ja auch Abgründe.

Ich finde verblüffend, wie sehr Sie sich in Ihren Rollen optisch verändern.

Das sind Haare und Kostüm. Ich habe nicht das Gefühl, dass ich mich wahnsinnig verändere. Für mich sind Kostümproben immer sehr wichtig. Ich habe für mich immer das Gefühl, ich bin ich. Trotzdem habe ich ein anderes Kostüm, es ist ein anderes Setting. Bei Babylon Berlin kommt man in ein Büro herein, das ist gefühlt Original 20er Jahre. Man hat gar nicht das Gefühl, man muss das jetzt spielen. Da haben andere Leute sehr gute Arbeit gemacht. Das kann man einfach übernehmen. Das ist sehr angenehm.

Sie spielen unglaublich viel Theater, Fernsehen, Film, alles parallel. Wo liegen für Sie jeweils die Vorteile des Genres?

Vor der Kamera ist das Tolle, dass man nur den Gedanken haben muss. Im Theater muss man vergrößern. Das macht Spaß. Beim Theater ist das Schöne, dass man eine lange Probenzeit hat, das nach und nach entwickeln kann und aus einem Gefühl heraus in eine Vorstellung hineingeht. Das ist beim Film schwieriger, weil man nicht chronologisch dreht. Man muss wissen, was davor und danach passiert. Es ist schön, beides zu machen, weil es Abwechslung ist und ich bis heute von beidem profitiere.

Wann wussten Sie, dass Sie Schauspieler werden wollen?

Da muss ich meine Mutter fragen. Ich weiß, dass ich als Kind immer viel Theater gespielt habe. Ich wollte damals aber Zirkusdirektor werden. Dann wollte ich Profi-Basketballspieler werden. Das hat nicht hingehauen. Das mit der Schauspielerei hat sich so ergeben. Mein Vater hat zu mir gesagt: Du kriegst nachher sowieso keine Stelle. Dann mach wenigstens etwas, woran Du Spaß hast.

Hatten Sie die Schauspielschule Stuttgart bewusst gewählt?

Dort war die einzige Aufnahmeprüfung, die zeitlich nach dem Abitur ging. Ich wollte die anderen Schulen dann im Jahr darauf machen. Es hat aber gleich geklappt, vielleicht genau deshalb, weil ich keine Ahnung hatte. Die gucken im Vorsprechen aber auch, ob es eine Möglichkeit gibt, jemanden auszubilden, ob jemand etwas erfahren will. Da ich so unbeleckt war, hatten sie viele Möglichkeiten.

Würden Sie den Beruf vor dem Hintergrund der existenziellen Erfahrungen in diesem Jahr wieder wählen?

Die existenziellen Erfahrungen hatte ich auch vorher. In letzter Zeit lief es ganz gut, dadurch kam ich nicht in die Bedrouille. Mich hat wahnsinnig geschockt, dass über alles geredet wurde, nur nicht über die Kultur. Schule kam ja in der öffentlichen Diskussion auch sehr spät. Wenn wir eine Gesellschaft wären, die sagt, Kultur ist nicht so wichtig, dann weiß ich gar nicht, was ich hier mache. Ich habe manchmal überlegt, etwas anderes zu machen, aber mir ist nie etwas eingefallen. Es ist schwierig. Theater ist ja doch so eine Welt für sich. Ich liebe ja das richtige Leben, das ist sehr wichtig für mich, sonst könnte ich nichts spielen. Aber die Möglichkeit zu haben, das richtige Leben zu spielen und sich so mit dem Leben zu beschäftigen, ist ein großes Geschenk, von dem ich nicht weiß, ob es das in einem anderen Beruf gibt.

Karten für die Premierenvorstellung am Sonntag, 25. Oktober, um 18 Uhr, sind erhältlich bei Express-Ticketservice, Obermarktstraße 26-30, und über www.stadttheater-minden.de.

Copyright © Mindener Tageblatt 2020
Texte und Fotos von MT.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.
Weiterlesen in Minden