MI kritisiert Sozialticket: Nachbessern notwendig Minden (mt/um). Nach Ansicht der Unabhängigen Wählervereinigung Mindener Initiative (MI) muss beim sogenannten Sozialticket bis zur entscheidenden Ratssitzung am 24. Juni noch einiges nachgebessert werden.„Hast du was als Leistungsempfänger, beispielsweise die Befreiung von Rundfunkgebühren, bekommst du was - nämlich das Sozialticket“, erläutert Jürgen Gebauer, Sachkundiger Bürger im Ausschuss für Bauen, Umwelt und Verkehr, in einer Mitteilung. Geringverdiener oder Rentner mit vergleichbarem Einkommen, das umfangreich nachgewiesen werden müsse, haben demnach hingegen schlechte Karten. Denn der Verwaltungsaufwand für eine Berechtigungsprüfung sei zu groß und in der Kalkulation der Verwaltung für das Sozialticket nicht berücksichtigt.Vor diesem Hintergrund habe er sich in der gemeinsamen Sitzung von Sozialausschuss und Bauausschuss auch bei der Abstimmung über das Sozialticket enthalten, betont Gebauer.Kritik übt die Mindener Initiative außerdem daran, dass die Mitnahme von Kindern bis 15 Jahren in dem Sozialticket für den Öffentlichen Personennahverkehr nicht eindeutig geklärt sei. Zudem gelte der Fahrschein für Einzelpersonen nur im Jahresabonnement, was in der Sitzungsvorlage im Ausschuss nicht deutlich geworden sei.„Fehlinformationen können schnell zu Erwartungen führen, die sich später als Enttäuschung erweisen“, erklärt Jürgen Gebauer. Daher sei es zwingend geboten, bis zur nächsten Sitzung des Rates den Umfang des Sozialtickets nachzubessern. „Erst dann verhalten wir uns in Minden wirklich sozial.“

MI kritisiert Sozialticket: Nachbessern notwendig

Minden (mt/um). Nach Ansicht der Unabhängigen Wählervereinigung Mindener Initiative (MI) muss beim sogenannten Sozialticket bis zur entscheidenden Ratssitzung am 24. Juni noch einiges nachgebessert werden.

„Hast du was als Leistungsempfänger, beispielsweise die Befreiung von Rundfunkgebühren, bekommst du was - nämlich das Sozialticket“, erläutert Jürgen Gebauer, Sachkundiger Bürger im Ausschuss für Bauen, Umwelt und Verkehr, in einer Mitteilung. Geringverdiener oder Rentner mit vergleichbarem Einkommen, das umfangreich nachgewiesen werden müsse, haben demnach hingegen schlechte Karten. Denn der Verwaltungsaufwand für eine Berechtigungsprüfung sei zu groß und in der Kalkulation der Verwaltung für das Sozialticket nicht berücksichtigt.

Vor diesem Hintergrund habe er sich in der gemeinsamen Sitzung von Sozialausschuss und Bauausschuss auch bei der Abstimmung über das Sozialticket enthalten, betont Gebauer.

Kritik übt die Mindener Initiative außerdem daran, dass die Mitnahme von Kindern bis 15 Jahren in dem Sozialticket für den Öffentlichen Personennahverkehr nicht eindeutig geklärt sei. Zudem gelte der Fahrschein für Einzelpersonen nur im Jahresabonnement, was in der Sitzungsvorlage im Ausschuss nicht deutlich geworden sei.

„Fehlinformationen können schnell zu Erwartungen führen, die sich später als Enttäuschung erweisen“, erklärt Jürgen Gebauer. Daher sei es zwingend geboten, bis zur nächsten Sitzung des Rates den Umfang des Sozialtickets nachzubessern. „Erst dann verhalten wir uns in Minden wirklich sozial.“

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