Live-Ticker zu den Toten Hosen: So war das Konzert Nina Könemann Minden (mt). Dass 40.000 Konzertbesucher weder Stadt noch Sicherheitskräfte überfordern, hat Minden bereits 2013 gezeigt. Dass man das Niveau beim Konzert der Toten Hosen auch fünf Jahre später noch halten kann, war nicht selbstverständlich. Friedlich und ohne größere Verzögerungen im Ablauf hat die Stadt am Samstagabend für ein paar Stunden etwa halb so viele Menschen beherbergt, wie in ihr wohnen. Bis Mitternacht verzeichnete die Polizei kaum nennenswerte Einsätze, auch die Abreise verlief problemlos, wenn auch mit Wartezeiten. Dabei waren die ersten Vorboten der großen Flut schon am Nachmittag, Stunden bevor die erste der vier Bands auf die Bühne ging, zu spüren. Ab 15 Uhr waren die Anreiserouten zum Konzert bereits überlastet: Auf der A2 staute es sich an der Abfahrt Porta Westfalica, auf der B482 und der B65 stockte der Verkehr ebenfalls. Am Gelände war da noch kaum etwas zu merken: Richtig voll wurde es erst gegen 18 Uhr, auch wenn die ersten Fans bereits um 10 Uhr morgens vor den Eingängen warteten, um einen der begehrten Plätze direkt vor der Bühne zu ergattern. Das große Parkchaos blieb trotz der zahlreichen Gäste von außerhalb aus. Rund 7.000 Parkplätze rund um das Gelände hatte der Veranstalter vorgehalten, auf Parkflächen in der Stadt kamen noch einmal rund 3.000 Stellflächen hinzu. Zahlreiche Besucher lobten das Leitsystem in den Sozialen Netzwerken. Das Ordnungsamt der Stadt überflog das Areal mehrfach, um Anreiserouten und Besucherströme im Blick zu haben. Stabsmäßig organisiert war auch die Logistik auf dem Gelände. Zwei Eingänge auf der Ostseite sollten die Wartezeiten der Gäste verkürzen. Sicherheitskräfte leiteten immer zu dem Eingang, der gerade nicht überfüllt war. So bildeten sich auch keine größeren Trauben direkt hinter den Schleusen. Bei den Vorbands – Attaque 77, The Undertones und Wanda – wurden die Weserwiesen noch ausgiebig zum Sitzen und Unterhalten genutzt. Als die Toten Hosen um Punkt 20.50 Uhr auf die Bühne gingen, war das schlagartig vorbei. „Minden, wir sind jetzt zum fünften Mal da und jedes Mal wird es besser", legte Frontmann Campino die Messlatte gleich zum Start hoch. Und die 40.000 nahmen es offenbar als Motivation: Zweieinhalb Stunden feierten, grölten, sprangen und tanzten sie mit den Hosen an der Weser – und begeisterten die Band damit offenbar so, dass sie nach ihren drei Zugabeblöcken, sogar noch einen zusätzlichen Extra-Song spielten. 18 Minuten überzogen Campino und Band die eigentlich vereinbarte Sperrstunde. Minden dürfte es ihnen verzeihen. (function(d, s, id) {var js,ijs=d.getElementsByTagName(s)[0];if(d.getElementById(id))return;js=d.createElement(s);js.id=id;js.src="//embed.scribblelive.com/widgets/embed.js";ijs.parentNode.insertBefore(js, ijs);}(document, 'script', 'scrbbl-js'));

Live-Ticker zu den Toten Hosen: So war das Konzert

40.000 Besucher sind gekommen, um die Toten Hosen auf Kanzlers Weide zu sehen. © MT-Foto: Sebastian Külbel

Minden (mt). Dass 40.000 Konzertbesucher weder Stadt noch Sicherheitskräfte überfordern, hat Minden bereits 2013 gezeigt. Dass man das Niveau beim Konzert der Toten Hosen auch fünf Jahre später noch halten kann, war nicht selbstverständlich. Friedlich und ohne größere Verzögerungen im Ablauf hat die Stadt am Samstagabend für ein paar Stunden etwa halb so viele Menschen beherbergt, wie in ihr wohnen. Bis Mitternacht verzeichnete die Polizei kaum nennenswerte Einsätze, auch die Abreise verlief problemlos, wenn auch mit Wartezeiten.

Dabei waren die ersten Vorboten der großen Flut schon am Nachmittag, Stunden bevor die erste der vier Bands auf die Bühne ging, zu spüren. Ab 15 Uhr waren die Anreiserouten zum Konzert bereits überlastet: Auf der A2 staute es sich an der Abfahrt Porta Westfalica, auf der B482 und der B65 stockte der Verkehr ebenfalls. Am Gelände war da noch kaum etwas zu merken: Richtig voll wurde es erst gegen 18 Uhr, auch wenn die ersten Fans bereits um 10 Uhr morgens vor den Eingängen warteten, um einen der begehrten Plätze direkt vor der Bühne zu ergattern.

Das große Parkchaos blieb trotz der zahlreichen Gäste von außerhalb aus. Rund 7.000 Parkplätze rund um das Gelände hatte der Veranstalter vorgehalten, auf Parkflächen in der Stadt kamen noch einmal rund 3.000 Stellflächen hinzu. Zahlreiche Besucher lobten das Leitsystem in den Sozialen Netzwerken. Das Ordnungsamt der Stadt überflog das Areal mehrfach, um Anreiserouten und Besucherströme im Blick zu haben.

Stabsmäßig organisiert war auch die Logistik auf dem Gelände. Zwei Eingänge auf der Ostseite sollten die Wartezeiten der Gäste verkürzen. Sicherheitskräfte leiteten immer zu dem Eingang, der gerade nicht überfüllt war. So bildeten sich auch keine größeren Trauben direkt hinter den Schleusen. Bei den Vorbands – Attaque 77, The Undertones und Wanda – wurden die Weserwiesen noch ausgiebig zum Sitzen und Unterhalten genutzt. Als die Toten Hosen um Punkt 20.50 Uhr auf die Bühne gingen, war das schlagartig vorbei.

„Minden, wir sind jetzt zum fünften Mal da und jedes Mal wird es besser", legte Frontmann Campino die Messlatte gleich zum Start hoch. Und die 40.000 nahmen es offenbar als Motivation: Zweieinhalb Stunden feierten, grölten, sprangen und tanzten sie mit den Hosen an der Weser – und begeisterten die Band damit offenbar so, dass sie nach ihren drei Zugabeblöcken, sogar noch einen zusätzlichen Extra-Song spielten. 18 Minuten überzogen Campino und Band die eigentlich vereinbarte Sperrstunde. Minden dürfte es ihnen verzeihen.


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